Schamanismus und seine Auswüchse

Schamanismus und seine Auswüchse

Die derzeitige Schamanen-Schwemme ist ein Thema, welches auch mich bewegt. In meiner Praxis tauchen immer wieder Klienten auf, welche in diversen Schamanen-Seminaren “alles” darüber gelernt haben – und ja, jetzt geht es ihnen “gar nicht mehr gut”. Sie wollten (meistens) im Prinzip etwas “irdisches”, geerdetes – nicht nur so eine “abgehobene” Esoterik .. und so ein kleiner Ayahuasca Trip wäre auch nicht schlecht – ein bisschen Nervenkitzel muss es schon bringen und landen dann begeistert in diversen schamanisch angehauchten Seminaren/Ausbildungen – whatever.

Schamanismus ist eine sehr altehrwürdige Tradition und eine, zu der man sich berufen fühlen sollte. Eine Tradition, die man ein leben lang lernt und studiert und sich ihr “ergibt”. Es bedeutet nicht, etwas im Wald herum hüpfen und räuchern. Und dann noch alles mögliche dazumischen aus anderen Kulturkreisen und Traditionen. Es ist schon “spannend” zu beobachten, dass all die Lehrer anscheinend selber keine Ahnung darüber haben, mit welchen Energien (“schamanisch” bedeutet immer auf astralen Ebenen unterwegs zu sein – aber es ist ja soooo schön irdisch!) sie da unterwegs sind. Welche energetischen Felder, Wesenheiten usw. da zusammen gemischt werden und vor allem scheint niemand eine Ahnung darüber zu haben, dass, wenn man das ganze Menü in einen Topf wirft, es erstens entsetzlich schmeckt und zweitens einem Magenbeschwerden kreieren wird.

Das Thema steht schon länger auf meiner “Schreibliste” – und siehe da, was finde ich “zufällig”: Diesen super Artikel von Minerva  zu dem Thema – YES, MAGIC HAPPENS 🙂

Schamanen Überall – Ein Artikel von Minerva, der Nordsee Hexe

Als ich im Jahre 2001 begonnen habe, mit Menschen zu arbeiten, Lebensberatend und Schamanisch-magisch – als Hexe, tätig zu werden, so entwickelte sich das langsam und aus sich selbst heraus. Damals gab es von etwa 10 Leuten, mit denen ich arbeitete vielleicht mal einen, der in die Richtung des Schamanen oder der Hexe wollte, ein paar mehr vielleicht, die überlegten, in die Heilpraktische Schiene zu gehen. Heute sind es von 10 Menschen, mit denen ich arbeite oder die in den Laden kommen, mindestens 8, die unbedingt Heiler/in oder gleich Schamanin werden wollen. Oder schon einer sind.

Am besten noch alles zusammen, Heiler, Schamane, Druide, Hexe, Engel Medium, ect..…ich weiß nicht, warum sich mittlerweile so viele dazu  „berufen „fühlen. Benötigen wir wirklich so viele Schamanen in unserer Gesellschaft?

Und warum ändert sich dann nichts, wenn doch so viele mittlerweile schamanisch tätig sind??? Oder ist es eher so , das sich Menschen mal wieder einfach nur wichtigmachen wollen, um sich selbst besser zu fühlen? Sich von der Masse abheben zu wollen?? Eine Modeerscheinung?! Das Gefühl zu haben, was Besonderes zu sein. Oder auch das „besondere Geld „damit zu machen? Sich dadurch Gehör zu verschaffen, sich berufen zu fühlen, ein “Guru” oder “Heiler” zu werden??

© Nordseehexe Minerva

Schamanenschulen und diverse Seminare für alle Gelegenheiten, tauchen auf und sprießen seit wenigen Jahren, wie Unkraut aus dem Boden und mindestens jeder dritte Besucher meines Hexenladens nennt sich mittlerweile auch Schamane oder Heiler oder oder… Tun wir da nicht den wirklichen , indigenen, Schamanen unrecht? Habe ich früher laut über eine Bezeichnung wie “Celtic Reiki“ oder “Göttinnen Reiki”, gelacht, so vergeht es mir mittlerweile immer wieder, wenn ich manch einen Kundenbericht oder Erzählungen einer meiner Klienten lausche….

Ich bekomme immer ein kaltes Grausen, wenn ich davon höre oder lese, wie in sogenannten “Schamanenschulen” in Gruppen von mehr als 20 Leuten „gelehrt” werden, egal welche Intention dahintersteckt.

© Nordseehexe Minerva

Ist das nicht Konsum Schamanismus?!  Für die Masse?! Werden wir nicht von den Geistern selbst berufen? Teilen wir uns nicht, zersplittern, um uns aus eigenem Antrieb wieder zusammen zu setzten?? Werden wir nicht geführt, weil wir selbst lernen, wie sich das Leben anfühlt. Über Jahre und Jahrzehnte hinweg?! Meist auch schon, wenn wir ganz klein sind? Solch genannte „Schulen“ nennen die echten Indigenen Schamanen übrigens: Plastik Schamanismus. Zu Recht? …Ich befürchte schon.

Weiterhin irritieren mich solche Menschen, die ihren Weg scheinbar schon lange gefunden haben. Sie sind Fengshui Experte, Reiki Meister oder Yoga Lehrer.  Meist ja auch gut in dem was sie tun und das schon viele Jahre lang. Aber plötzlich, da findet man dann auf ihren Internet Seiten Begriffe wie: “Schamanische Ausbildung/en” …, “Schamanische Naturrituale”  oder “Schamanische Tätigkeiten….“ ( Witzig, die Bezeichnung “Schamanische Naturrituale.”.. denkt mal darüber nach. Für den Laien sei dies erläutert: Schamanische Rituale sind immer Naturrituale, was auch sonst??! Naturrituale müssen nicht unbedingt “schamanisch” sein. Denn schamanisch heisst, ich nehme Kontakt mit den Geistern auf und werde Vermittler und Botschafter. Also ist der Begriff ein Doppelgemoppel. Es heißt entweder, Schamanische Rituale oder Naturrituale….)

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum lachen, es zeigt sehr genau die moderne Mentalität: Höher, Schneller , Weiter…und eben: Doppelgemoppel….damit auch ja alles abgedeckt und jeder bedient werden kann.

Ich habe , wenn ich auf so eine dieser Internetseiten stoße oder aufmerksam gemacht werde, immer ein großes Fragezeichen vor dem inneren Auge…Ein “WARUM”???!!! formt sich dann. Ich finde, Menschen, die alles Mögliche anbieten oder / und dazu noch aus sämtlichen Kulturkreisen, weniger kompetent. (Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, die gibt es natürlich immer)…

Beipiel: Keltisches Reiki oder Yoga Schamanismus oder Engel Yoga oder Engel Reiki…krass auch: Keltisch – Germanischer – Erzengel Schamanismus… krasser geht fast nicht mehr. ( Ob es wohl schon ein Schamanic-Reiki gibt??! Oh…natürlich…Google sagt: JA!)

Warum schmeisst man bitte das alles durcheinander?! Große Güte! Es ist ja auch sooo praktisch, mit dem “Schamanismus“ oder??… Ich muss mich nicht festlegen, keiner Religion angehören oder gleich alles in einen Topf schmeißen. Das ist einfach. Ich such mir halt das heraus, was mir passt. So spreche ich ganz viele Leute an und kann noch mehr Geld damit machen!! Was ist denn bitte sonst da die Intention??? Ich schmeiß einfach mal ein Teil Christentum, ein wenig Kabbala und ein wenig Buddhismus zusammen, klar, ein wenig Mystik und Magie, das darf nicht fehlen und schon hab ich mein Konzept. Ein bisschen Räuchern, ein wenig Trommeln und die Schamanischen Reisen dürfen ja nicht fehlen! Ob das nun stimmig ist oder nicht. Egal.

© Nordseehexe Minerva

Die Leute sollen gar nicht an sich weiterkommen, die sollen nur das Gefühl haben, sie sind danach wer. Und schön teuer muss es auch noch sein. Fertig! Vielleicht kommt noch ein wenig Distanzlosigkeit, Frechheit und Unbelehrbarkeit dazu. Schon stimmt die Guru Mischung! Ich für meinen Teil habe beschlossen, ich bin und bleibe Hexe. Die Hexe ist die “indigene Schamanin Europas” bzw. dieses Sprachraumes. Eine Hagazussa. Schamane, aber auch Hagazussa, bedeutet “Vermittler”, genau das ist und war die Hexe zu allen Zeiten in unserem Kulturkreis. Die hiesige Ur- Schamanin.

Ich lege mich auf meine heidnische Religion fest, auf meine Nordischen – Slawischen Wurzeln, denn ohne diese Rituale, zu ehren der alten Götter, ohne diese ist für mich alles andere leer und unsinnig. Jahreskreisfeste, die Raunächte, die Sonnenwenden, all das ist nicht neutral. Sie haben mit den alten Bräuchen und heidnischen Göttern zu tun! Da mischen mittlerweile viel zu viele mit ihrem “Halbwissen” darin herum. Esoterisches / Spirituelles Wischiwaschi! Ich bin nicht weichgespült, ich habe immer noch meine Meinung. Dass es viel im Hexenkult gibt und geben kann, jede/R da so ihren eigenen Weg finden muss und soll, das verwehre ich niemandem. Aber bestimmte Regeln müssten dennoch eingehalten werden.

In sehr vielen Dingen sehe ich, das viel möglich ist und alles sein kann, aber manches geht einfach eben nicht oder wäre ein Verrat an die alte Religion, ein Verrat an den Ahnen und den Geistern dieses Landes!

© Nordseehexe Minerva

Noch ein Punkt: Schamanischer Massentourismus, da findet man über das Wochenende seine Erleuchtung. Man nimmt jeden und jede. Die Masse macht es! Natürlich! Zum Schamanen in nur 14 Tagen! Zum Schamanisch arbeitenden, in einem Wochenendseminar! Alles klar!

Wow…ich glaub , ich habe mein halbes Leben damit weggeschmissen zu lernen…. Das ist ein Fausthieb in das Gesicht jedes praktizierenden echten Schamanen! Ein Schlag in die Magengrube jedes Naturvolkes, mit wirklichen Schamanen!

Das man sein Leben ändern muss, vieles was anerzogen ist, sowie alte Denkmuster, ändern muss, das wird in solchen Seminaren kaum vermittelt, da könnte man ja zahlende Kunden verlieren. Wir müssen uns bewusst werden, ich weis als Europäer ist das schwer, manches KÖNNEN WIR NICHT KAUFEN! Und gerade der Schamanische Weg hat mit Erfahrungen zu tun, und die benötigen viel Lebenszeit und die Arbeit an sich selbst. Viele verwechseln dazu noch Psychosen mit Schamanischen Eingebungen. Das Ego wird so groß, dass sie alles und jedes ” erwerben ” müssen. Sie geben sich selbst tausende von Namen und Namenszusätze…. Und wundern sich, wenn sie nur einige Zeit später von einer Krankheit in die nächste rutschen. Und mehr und mehr die Erdung verlieren und ihre Spirits Tango tanzen, weil sie selbst den eigenen Weg schon lange, vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Wen wundert es, wenn es immer mehr Menschen mit phychischen Auffälligkeiten gibt, denn das kommt dabei heraus, wenn man ” Schamane in 14 Tagen” werden will…..

© Nordseehexe Minerva

Auch wenn für den ein oder anderen dieser Eintrag “überheblich” klingen mag , soll mir egal sein. Ich habe über 20 Jahre Erfahrung und eine eigene Meinung zu dieser Entwicklung. Aber ich ziehe auch meine Konsequenz aus dieser ganzen “Schamanen Sache”, denn ich werde im kommenden Herbst / Winter meine Internetseite zerbröseln, um sie neu aufzubauen und zu reduzieren.

Auf das was ich bin:
Eine Hexe – die indigene Schamanin dieses Kulturkreises!

http://schwarz-elster.blogspot.com/2018/05/schamanen-uberall.html?m=0

 

Om Mani Padme Hum 💚

 

Hat dir der Artikel gefallen …. und vor allem, hilft er dir weiter? Hast du Fragen oder Anregungen dazu? Schreib mir über die Kommentarfunktion.

Ich freue mich über deine Meinung!

Von Herz zu Herz 💕
Renate

© 5/2018 Renate Hechenberger. Alle Rechte Vorbehalten.
Foto credit: © Jozef Klopacka – Shutterstock/com
Foto credit Fun Frog: © Julien Tromeur – Shutterstock/com
Text Schamanen Überall: © Nordseehexe Minerva – mit Erlaubnis hier weitergepostet

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Renates Story

Renates Story

Renate im Interview bei Mara Thelling von Feminine Spirit Lifestyle Magazine: Ganz am Anfang habe ich dir ja erzählt, dass mich dein Blog sehr inspiriert hat, mehr über dich erfahren zu wollen. Wie ist es dazu gekommen, dass du einen Blog schreibst und wo siehst du da inhaltlich deine Schwerpunkte?

Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön für deine Einladung Gast bei dir zu sein und für die Gelegenheit, mich deinen LeserInnen vorstellen zu dürfen.

Ich wollte als Kind schon schreiben – wusste nur nie genau wie und was. Als ich 2008 zurück nach Österreich kam und meine Humanenergetiker-Praxis eröffnete, schien es mir eine gute Idee, damit anzufangen. Blogs sind ein wunderbares Medium, um zu schreiben – ohne gleich ein Buch zu produzieren.

Meine Schwerpunkte sind Spiritualität, Bewusstheitstraining, Geistige Heilung und meine „Spezialität“ ist die Arbeit mit den Inneren Persönlichkeitsanteilen auf energetischer Ebene.

Du bist Spirituelle Lehrerin und Humanenergetikerin. Zu diesen zwei Aufgabengebieten würde ich gern mehr von dir wissen wollen. Wo siehst du deinen Schwerpunkt und was ist eine Humanenergetikerin?

Spirituelle Wegbegleitung ist mein Angebot für diejenigen, die den Entwicklungsweg des CoReOn gehen wollen. Für Menschen, die einen spirituellen Lifestyle bevorzugen und die fallen im Großen und Ganzen in zwei Gruppen:

1. Die sogenanntenAlten Seelen“*: Sie sind (meines Erachtens) schon weit fortgeschritten auf ihrem Inkarnationsweg, haben unendlich viel erlebt, finden es meistens schwierig auf der Erde und können mit dem „normalen“ spirituellen Angebot nicht mehr viel anfangen, da sie das meiste davon schon irgendwann gelebt, alle dazugehörigen Illusionen aufgedeckt und erkannt haben. Viele von ihnen suchen eine Beschleunigung auf dem Weg nach Hause (zurück in die spirituellen Welten) und sie wollen gesehen, erkannt, erfühlt werden für das, was und wer sie wirklich sind.

Die Alten Seelen (Stufen 1-5)“* kommen meistens zu mir, wenn sie feststecken und nicht mehr weiter kommen, aber wissen, dass sie weitermachen müssen. Viele von ihnen sind schon mehr dort als hier, finden das Leben schwer, haben keine Lust mehr auf all die Dramen hier, fühlen sich oft unverstanden, fremd und auch sehr frustriert mit dem Spielfeld der Jungen Seelen hier auf Erden, da der Großteil der Seelen in der westlichen Welt sich in den Stufen der Jungen Seele befinden (*über 50% der Bevölkerung in Deutschland – nach V .  H a s s e l m a n n ). Österreich hat einen etwas größeren Anteil an Reifen und Alten Seelen, die Schweiz noch mehr.

Alte Seelen haben oft Probleme mit ihrem Körper, viele sind sehr fragil, müde und teilweise auch verwirrt und sie brauchen sicher keinen „Grünschnabel“ der ihnen sagt, wenn ihr Knie schmerzt, dass sie da was „loslassen“ müssen. Der Großteil an Therapeuten, Coaches und Heiler im Westen befinden sich in den Entwicklungsstufen der Reifen Seele, sie haben also noch nicht wirklich eine Referenz zu den Herausforderungen der Alten Seele – sie haben das ja noch nicht gelebt bzw. erfahren.

Es sind meistens erst die Alten Seelen und die späten Stufen Reif*, die wirklich gewillt sind, sich den Herausforderungen eines spirituellen Pfades zu widmen, sie bleiben dran, sie geben das Commitment. Sie haben ja klar ein Ziel vor Augen – alles abzuschließen. In den meisten von ihnen ist darüber schon ein Bewusstsein. Mit dieser Gruppe fühle ich mich am wohlsten, hier ist meine ganze Liebe, meine Freude, meine Passion für diese Arbeit, auch meine Bereicherung und ein sich-gegenseitiges-unterstützen und halten. Denn auch ich werde meistens erst von dieser Seelengruppe wirklich wahrgenommen und wertgeschätzt, für das was ich wirklich bringe und machen kann. Es sind kleine Gruppen, aber sehr wertgeschätzt und gehegt und gepflegt von mir.

2. Die jüngere Generation (sie sind max. dreißig Jahr alt) von speziellen Seelen, die hier sind, um die neue Zeit in Bewegung zu bringen, die neuen Runden zu setzen für die nächsten paar tausend Jahre. Sie sind meistens diejenigen, die schnell mit mir in Resonanz gehen, so aus dem Bauch heraus, sie kommen einfach ohne viel von mir zu wissen, als ob sie richtiggehend „hereingebeamt“ werden. Sie lernen sehr schnell, verstehen meist sofort, von was ich spreche, und haben ein Energiesystem (einen 5-D Lichtkörper), der schon darauf vorbereitet ist. Sie brauchen nur jemanden der ihr System „lesen“ kann und ihnen hilft, die nötigen energetischen Adjustierungen zu machen, d. h. das, was kaputt geworden ist durch Geburt und Familiengenen, heilen, reparieren und aktivieren. Die Klienten in dieser Gruppe kommen erst seit kurzer Zeit. Sie tröpfeln einzeln herein und sie liegen mir sehr am Herzen.

Humanenergetiker ist die offizielle gewerbliche Berufsbezeichnung in Österreich für Menschen, die auf der energetischen Ebene arbeiten. Wir sind ExpertInnen für das Energiefeld.

Die sogenannten „Reifen Seelen“* (Stufen 3-7) sind die Klientenbasis für die Energetikerin, die Heilerin in mir. Erst in den Stufen „Reif“ ist die Seele bereit, sich mit sich selber auseinander zu setzen. Sie fängt an sich zu erforschen, erfühlen, ertasten. Die Frage „Wer bin Ich“ stellt sich meist erst in diesem Stadium. Reife Seelen wollen Behandlungen, sie wollen auflösen, aufstellen, erlösen, geheilt werden, loslassen, herausfinden wer sie sind, woher sie kommen – es gibt unendlich viele Fragen. Sie sind nicht unbedingt an einem “Weg” per se interessiert, sondern mehr an einer „Methode“ die ihnen hilft, sich selbst zu finden – zumindest in ersten Ansätzen. Diese Gruppe stellt die große Mehrheit meiner Klienten dar.

Anmerkung: * Ich verwende hier die Wörter „Alte und Reife Seele“* nach der S e e l e n l e h r e von V.  H a s s e l m a n n (siehe Buchtipp ganz unten), da diese im deutschen Sprachraum relativ gut bekannt sind und so ein gutes „Erklärungsmodell“ abgeben. Menschen in den Seelenstufen „Jung“ oder „Kind“ sind im generellen nicht an meiner Arbeit interessiert, aber ich hatte Gelegenheit in Asien, mit einigen von ihnen zu arbeiten. Ansonsten habe ich nichts mit der S e e l e n l e h r e von V.  H a s s e l m a n n per se zu tun. Ich mache auch keine Seelenmatrix Readings nach H a s s e l m a n n (Seelenalter, Rolle usw.) – nur um das klar zu kommunizieren.

Ich nehme Seelenalter anhand der „S e e l e n F a r b e“ (Primary Core Color) wahr – wie in den Büchern von M .  N e w t o n („Die Reisen der Seele“) so schön beschrieben. Meine „primary core color“ ist Tiefblau mit beginnenden violetten Farbschattierungen – Stufe 6 nach Newton – deshalb kann ich auch mit Alten Seelen arbeiten.

Du bist in Tirol geboren und aufgewachsen und hast viele Jahre als leitende Angestellte in der Hotelindustrie gearbeitet und dabei viele Länder bereist. Fast 10 Jahre hast du auf Bali + Java gelebt und eine intensive Zeit der Selbsterfahrung und Bewusstseinsveränderung durchlebt. Vielleicht kannst du mir und meinen Leserinnen über diese, wie ich finde so wichtige Zeit in deinem Leben, noch etwas mehr berichten. Wie war es, als du dich erinnern konntest, an die Zeit deiner Kindheit und was du in dieser aus der feinstofflichen Welt wahrnehmen konntest? Wer waren deine Lehrer und wie haben sie deinen spirituellen Weg beeinflusst?

Dann fangen wir mal in Tirol an: Jeden Sonntag mussten wir natürlich in die Kirche. Ich komme ja ursprünglich aus einem kleinen Dorf im Bezirk Kitzbühel, alles streng römisch katholisch! Für ein Kind ist so eine Messe sehr lange und auch langweilig, also habe ich mich mit den Aura-Feldern des Pfarrers und der Ministranten „gespielt“. Als Kinder saßen wir ja ganz vorne, also hatte ich guten Zugang – sie waren ja die Einzigen direkt im Blickfeld vor mir und kamen so zum „Handkuss“. Ich konnte energetische Felder schon als Kind sehen, einfach viele Farben und Formen die sich da tummelten … also begann ich energetische „Schleifchen“ zu ziehen zwischen dem Pfarrer und den Buben, wickelte sie ein, schmückte sie schön mit Blümchen, Bändern und was mir halt so einfiel … es war lustig.

Ich erinnere mich noch vage daran, dass ich bis ca. zum 10 Lebensjahr endlos geredet habe über alles Mögliche. Ich hielt meiner Oma richtiggehende „esoterische Vorträge“, vor allem darüber, dass „hier auf der Erde alles falsch sei“. Der Himmel hatte die falsche Farbe, die Häuser die falsche Form (ich war überzeugt davon, dass die rund sein müssten). Mein großes Glück war eine Oma, die mir zuhörte und meine Geschichten nicht für Unsinn abtat. Ich sah ja ständig irgendwelche Gestalten, Formen und Wesen, die mit uns den nichtsichtbaren Raum teilen. Viele Kinder nehmen das wahr, nur viele Eltern tun es als Fantasie und Spinnerei ab und dann fängt das Kind an zu zweifeln bzw. hört auf, darüber zu sprechen. Nach einiger Zeit hat mir Oma dann allerdings ein „Sprechverbot“ auferlegt. „Du darfst das nicht anderen Leuten erzählen“ war die tägliche Ermahnung, was damals natürlich Sinn machte, denn ich fing an, den Sommergästen unserer kleinen Pension „Vorträge“ zu halten und sie waren anscheinend nicht immer amüsiert über das, was ich da so „plauderte“ …

Als Erwachsene habe ich dann lange gebraucht, dieses Sprechverbot wieder aufzulösen – ich glaube erst vor kurzem ist es mir einigermaßen gelungen, denn es hat alles behindert, vor allem als ich anfing zu schreiben. Es war auch die Oma die mich täglich zum Beten aufforderte, mir aber schon mit 6 Jahren den Unterschied zwischen Kirche und Gott erklärte und warum ich in die Kirche gehen musste (Überleben im Dorf) – obwohl sie von der Kirche gar nichts gehalten hat. Oma war eine einfache Frau, aber weise und sie war eine wichtige Person in meiner Kindheit.

Meiner Mutter habe ich selten etwas erzählt, denn sie hatte kaum Zeit und war auch nicht daran interessiert, sich mit meinen „Geschichten“ auseinanderzusetzen; sie waren ihr unangenehm und unheimlich, glaube ich. Mit 15 kam ich ins Internat und von da an waren meine „außersinnlichen Wahrnehmungen“ kaum mehr präsent. Ich konnte die Energien nicht mehr sehen – ich vergaß und das blieb auch so, bis ich Jahre später in Bali ankam. 1978 verließ ich Österreich und kehrte erst nach 30 Jahren wieder zurück.

shutterstock_67873930

Bildquelle: © Alexander A.Trofimov – Shutterstock/com

 

INDONESISCHE ZEITEN 

Ich war von April 1984 bis April 93 in Indonesien und die ersten 2 Jahre davon in Bali. Das ist inzwischen dreißig Jahren her und klingt jetzt wie aus einer anderen Zeit. Die starke Modernisierung und der Aufschwung im Tourismus hatten erst zaghaft begonnen. Die sehr astrale, mystische Energie von Bali war damals noch viel stärker und klarer, nicht so verwirrt wie jetzt. Es war ein ziemlich abruptes Eintauchen in eine Welt voller Götter und Geister, eigentlich ein totaler Kulturschock, obwohl ich davor für zwei Jahre in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) lebte und arbeitete. Bali war sehr schwierig und faszinierend zugleich für mich. Ich lebte im Hotel, war einsam, frustriert und vermisste das rege gesellschaftliche Leben von Abu Dhabi. Das Hotel war damals 40 Minuten vom nächsten Ort entfernt, hatte weder Fernseher noch Videos, drei der männlichen Kollegen waren verheiratet, der Rest war Homosexuell. Es war wie Instant-Entzug, alles Bekannte war auf einmal wie weggewischt und ich war total auf mich selbst zurückgeworfen. Es gab keine Bücher, keine Zeitungen – alles angefangen von Kosmetik bis Kleidung musste in Singapur gekauft werden. Mein „Training“ hatte begonnen, ohne dass ich den geringsten Schimmer davon hatte. In dieser Welt aus Göttern und Dämonen gab es viel zu entdecken, erkunden, mit staunenden Augen wahrzunehmen und so wurde ich langsam wieder mit den Energien, die ich aus der Kindheit kannte, bekannt gemacht – aber es war auch wie ein Sprung ins kalte Wasser, denn viele der inzwischen erworbenen Realitäts-Konzepte wurden auf den Kopf gestellt.

Mein eigentliches „Aufwachen“ begann ernsthaft in 1986 in Jakarta mit der Ankunft meiner Freundin Ernestine, eine sehr talentierte österreichischen Malerin und Künstlerin, die auch lange auf Bali lebte. Sie kam damals gerade aus Singapur, wo sie mit ihrem Mann lebte, um ihre Bilderausstellung im Petroleum Club von Jakarta zu eröffnen. Diese Begegnung war ein magischer Moment – wir fühlten beide etwas ganz Besonderes, ohne es erklären zu können – denn wir sind Seelenfamilie und wenn man einem Mitglied seiner Seelenfamilie begegnet, ist das Gefühl fast nicht zu beschreiben. Diese Begegnung hat uns beide „aktiviert“ und viel in uns in Bewegung gesetzt. Neue Lebensweichen wurden gestellt, denn mit Ernestine kam (m)ein neues Leben, neue Ideen, Kreativität hoch zehn. Es war, als ob endlich der Lichtschalter in meinem Leben anging. Ich war zu dieser Zeit schon sehr frustriert mit meiner Karriere in der Hotelindustrie, ausgelaugt vom vielen Arbeiten und den langen Stunden. Viele Illusionen über meine berufliche Laufbahn waren schon erkannt und geplatzt und es begann, sich leer und schal anzufühlen. Der ewige Kampf gegen die männlichen Karriere-Schallmauern war zermürbend. 1984 sagte mir der damalige Personaldirektor noch, dass „in dieser Hotelkette sicher keine Frau General Direktor werden würde“. Es waren wirklich noch andere Zeiten.

shutterstock_60318775

Bildquelle: © Christian Knospe – Shutterstock/com

Ernestine trennte sich 1986 von ihrem Mann und zog wieder nach Bali. Ihre Welt bestand aus vielen Künstlern – Bali ist ein Künstlerparadies, Hippies – die aus den Kommunen in Indien nach Bali zogen, Amerikanern mit tollen neuen „new age“ Konzepten, Geschäftsleuten, Touristen und balinesischen Zeremonien. Bei jedem Besuch brachte sie eine Menge neuer psycho-spiritueller Konzepte vom Feinsten mit sich von diesem bunten Menschengemisch, welches sich in Bali in den 80ern und 90er tummelte. Wir hatten so viele Fragen, waren wissbegierig und lernfreudig und es gab viel zu entdecken, erkunden, erfahren, auszuprobieren, endlos zu diskutieren. Wir waren in einer Welt, wo Metaphysik, Spiritualität, Heiler, Dukuns (Indonesische Schamanen/Zauberer), Magie und Bewusstseinsveränderung „normal“ waren. Weiße Magie und Schwarze Magie und fünf offizielle Religionen leben in Indonesien mehr oder weniger friedlich Seite an Seite – sie sind uns da weit voraus. Niemand schrie „aufpassen Sekte“, weil wir uns mit solchen grandiosen neuen Ideen befassten. Ich bin sehr froh darüber dass ich in Asien „aufwachte“, nicht im erstarrten, übermentalen Europa, mit seiner Sektenangst und Big Brother Mentalität – von Massenmedien regelmäßig geschürt.

Nach dem Zusammentreffen mit Ernestine ging der Aufwachprozess immer schneller. Wir gingen zu Raja Yoga um Meditation zu erlernen, flogen nach Singapur zum indischen Handleser und einer amerikanischen Astrologin, erhielten unsere ersten Reiki Einweihungen durch ein österreichisches Ehepaar, welches damals in Jakarta lebte und Panzer von der Voestalpine (große österreichische Stahlfirma) an die dortige Regierung verkaufte. Es war eine verrückte Welt! Wir begannen das Balancing Programm von Walter Burleigh, wo wir 5 Jahre lang täglich 15 Minuten lang auf drei Symbole meditierten. 1990 traf ich auf meine erste Spirituelle Lehrerin (auch eine Österreicherin, die schon lange in Indonesien lebte und dort verheiratet war) beim Reiki-Kurs. Danach verlor ich ziemlich schnell mein Interesse an Reiki, denn Ingrid weihte mich in eine Javanesische Meditationspraxis ein, die „Sadar Langsung“ genannte wurde – ungefähr übersetzt Direkter Kontakt. Und das war meins! Diese unglaublichen Energien strömten durch mich und zu meinem absoluten Erstaunen hoben sich meine Arme jedes Mal von selber in die Höhe, wenn ich die Energie laufen lies, so als ob sie dem Himmel entgegen streben wollten. Ich hatte endlich „meine Form der Spiritualität gefunden“. Ich war komplett überzeugt von Ingrid und diesen wunderschönen Energien. Wir übten und praktizierten endlose Stunden. Meine ganze übrige Zeit, die ich nicht im Hotel war, wurde meinem spirituellen Leben und meiner Bewusstseinsentwicklung gewidmet. Da ich damals noch 3 Hausangestellte beschäftigte, die meinen Haushalt führten (das geht leider nur in Indonesien) und ich weder Partner noch Kinder hatte, war das kein Problem.

mit meiner Hündin Cleo in Jakarta, ca. 1988

mit meiner Hündin Cleo in Jakarta, ca. 1988

Ich begann die feinstofflichen Felder der Menschen und Energien und Wesenheiten wieder wahrzunehmen und mein Heilertalent begann, sich zu zeigen bzw. zu entfalten. Jeder der dazu bereit war, wurde gratis „behandelt“ – denn wir brauchten „Versuchskaninchen“ … die meisten waren dankbar. Mein 3. Auge begann sehr aktiv zu werden. Über Monate hinweg verwandelten sich z. B. Wände in Farben und geometrische Formen, die miteinander tanzten – mitten in meinem Abteilungsleiter Meeting im Hotel. So werden manchmal LSD Trips beschrieben, ich hatte sie „gratis“. Übrigens habe ich nie mit „Magic Mushrooms“ (sehr populär in Bali) und Drogen experimentiert, habe selten und wenig Alkohol getrunken – nur das Rauchen (Zigaretten) musste ich mir schließlich abgewöhnen. Wir begannen vegetarisch zu essen, Tarotkarten zu legen, mit Kristallen zu arbeiten und unser erster Channelingversuch war spektakulär! Ernestine channelte mir um 2.00 Uhr morgens, dass ich rauchen aufhören müsse. Allen Ernstes. Aber es kam noch spannender als sie davon sprach, dass ich die DNA von Menschen lesen könne – ihre „Außerirdische DNA“ und kompliziertes Zeugs über eine geometrische Form. Erst viele Jahre später erkannte ich die Form wieder (da Ernestine sie skizzierte) – es war eine Merkabah (durch Drunvalo Melchizedek bekannt geworden).

Wir mussten uns wirklich sehr viel selber erarbeiten und manches blieb noch „unbekannt“, denn es war schwierig, Bücher zu bekommen; man konnte sie nicht kaufen und Amazon war noch Spacedust. Aber wir waren kreativ und jeder der von Europa, Amerika, Australien oder Singapur kam, wurde um seine esoterischen Bücher „angebettelt“, es wurde kopiert was das Zeugs herhielt, Copyright ade … Viele Jahre später erst wurde uns bewusst, welch ein wichtiger Zeitpunkt dieses Zusammentreffen von Ernestine und mir war, denn 1986 war der Beginn der Harmonischen Konvergenz.

Ernestine und ich gehen diesen Weg jetzt seit dreißig Jahren zusammen und sie ist immer noch die beste Begleiterin, Freundin, Erklärerin, Versteherin und Guru, die man sich nur wünschen kann in dieser Welt. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft, da bin ich mir ganz sicher, denn diese Welt ist nicht gerade einfach – vor allem für die Empathen und SuperFeinfühligen unter uns, denn ein Empath zu sein bedeutet, mehr als hochsensibel zu sein. Es sind nicht nur die Emotionen, die wir wahrnehmen, sondern auch körperliche Empfindlichkeiten; ich spüre alles was der andere Körper spürt, schmecke und rieche feinstoffliche Energien (nicht nur sehen und hören), was nicht immer angenehm ist.

Bildquelle: © jejim – Shutterstock/com

 

MEISTER HO LEE – OHM OLLY

Ein anderer wichtiger Heiler-Lehrer aus meiner Zeit in Jakarta war ein Chinese (es leben viele Chinesen in Indonesien). Er praktizierte ein Mischung aus Chinese-Folk-Religion, Taoismus und Buddhismus und wurde als „Priester“ tituliert. Es ist schwierig zu erklären – es besteht aus diesem Potpourri unterschiedlicher Traditionen, mit etwas Schamanismus, Magie, Ahnenkult und VIELEN Göttern dazu gemischt.

Es ist eine fast unglaubliche Geschichte, wie ich zu ihm kam. Eine chinesische Kollegin aus dem Hotel setzte sich eines Tages zu mir zum Mittagessen. Sie war noch relativ neu – fing gerade als stellvertretende Finanzdirektorin an und wir begannen ein freundliches Gespräch, ein sich abtasten und kennenlernen. Ein paar Wochen später trafen wir uns wieder zufällig zum Lunch und sie fragte mich zögerlich, ob ich etwas über „Chinese Folk Religion“ wisse. Ich sagte nein, nicht wirklich, und warum sie mich denn fragen würde. Sie war irgendwie nervös und entschuldigte sich viele Male, aber sie müsse mir jetzt etwas sagen. Sie hatte auf einmal meine volle Aufmerksamkeit!

Kwan Kung

Kwan Kung – Bildquelle: AliExpress.com

Sie erzählte, dass sie regelmäßig zum „Prayer“ bei einem chinesischen Heiler/Priester/Schamanen gehen würde, er heiße „Ohm Olli“ (Onkel Olli – sein Spitzname) und ein „Gott“ namens „Kwang Kung“ würde durch ihn sprechen und heilen – wenn er in Trance ist. Dieser besagte Kwan Kung hätte ihr aufgetragen, die „weiße Frau von ihrem Arbeitsplatz“ zu ihm zu bringen. Christine (so hieß meine Kollegin) meinte, sie könne sich nur mich vorstellen, denn es gäbe ja keine andere Weiße, die in leitender Position im Hotel arbeitet. Und ob ich mich mit Spiritualität und Heilung befassen würde, denn das hätte er gesagt. Es war ihr peinlich, mir das alles zu erzählen, denn sie war unsicher darüber, wie ich Ausländerin darauf reagieren würde. Ob ich sie für verrückt halten würde? Und doch war sie ganz aufgeregt, denn es war schon eine ungewöhnliche Geschichte – auch für sie.

Ich war wie vom Donner gerührt, einmal total sprachlos. Stell dir vor: Du bekommst eine Einladung von einem chinesischen Heiler/Schamanen (Taoismus enthält viel Schamanisches) von dem du bis dato niemals was gehört hast – und er auch nie von dir – und dann richtet dir ein „Gott“ über eine Arbeitskollegin aus, dass er dich „sehen will“. Also wenn ich mir diese Szene selber geschrieben hätte, dramatischer wäre es wohl nicht gegangen. Ich hätte mir nie im Leben so was ausdenken können. Spirit hat wirklich Humor – manchmal.

Ich erzählte Christine dann ein bisschen von mir und meiner Lehrerin Ingrid und dem Direkten Kontakt. Danach war sie beruhigt. Ich war offensichtlich keine „normale Weiße“ – Problem erledigt. Wir vereinbarten, dass ich beim nächsten Termin, wo sie zu ihm fahren würde, mitkommen könnte und sie würde auch dolmetschen, denn mein Indonesisch war nicht gut genug. Ich war jetzt sehr gespannt und wollte so schnell als möglich meinen „blind date“ kennenlernen. Endlich kam der richtige Tag dafür und wir fuhren nach China Town, ein Stadtteil von Jakarta, wo ich vorher noch nie war und natürlich bin ich aufgefallen wie ein bunter Hund, denn kaum ein Ausländer verirrte sich je dorthin. Enge Straßen, gerade genug Platz für ein Auto, schmale Wasserkanäle entlang der Straße, viele Bananensträucher, Hühner, Hunde, Menschen, sogar ein paar Affen liefen umher. Wir stoppten bei einem kleinen Haus mit den üblichen Vogelkäfigen und Hunden am Eingang. Es diente als Wohnhaus für seine ganze Familie und auch als Tempel – seinem Arbeitsplatz. SEHR viele Menschen drängten sich im Inneren, eine schmale Eisenwendeltreppe führte in den 1. Stock. Der Geruch vieler schwitzender Körper, gemischt mit den dichten Nebelschwaden unzähliger Räucherstäbchen schwängerte die heiße Luft. Tausende Moskitos (Stechmücken) hatten Hochsaison. Es war unglaublich laut, im Erdgeschoß liefen Fernseher und Radio, Menschen sprachen laut um einander zu übertönen, Hunde bellten – es war ein unglaubliches Getöse – und ich mittendrin.

Christine erklärte mir ungefähr wie der Ablauf so eines „Prayers“ stattfinden würde: ein innerer Raum fungiere als Tempel, mit einem großen Altar zum beten und Räucherstäbchen darbringen, davor sitze Ohm Olli in Trance. Ein älterer Chinese assistiere als Übersetzer, da Ohm Olli nur in einem alten chinesischen Dialekt sprechen würde, wenn in Trance. Der alte Mann übersetze das ins Indonesische. Interessanterweise sprach Ohm Olli kein Chinesisch wenn nicht in Trance, er konnte nur Indonesisch. Dann gäbe es noch ein paar jüngere Trainees, die assistierten. Jeder der zum Prayer kommt, könne einzeln vor ihn treten und sein Anliegen vortragen. In Trance würde er dann eine Antwort geben, Hu’s (gelbe lange Blätter aus Papier mit magischen Schriftzeichen) zubereiten und bestimmte andere magische Gegenstände verabreichen. Es war nie sicher welcher der Götter anwesend wäre, denn sie wechselten konstant. Die ersten zwei Stunden gäbe es Heilungen für Kranke – viele Menschen kämen nur dafür und gingen wieder, bevor die „Fragestunde“ beginnen würde. Heute würden wir Channeling dazu sagen. Bevor wir vom Hotel losfuhren, sagte mir Christine noch, ich solle mir vorher überlegen, was ich fragen möchte und auf einen Zettel schreiben und mitbringen. Ich schob den Zettel in meine Hosentasche und dachte nicht mehr daran.

shutterstock_85701844

Bildquelle: © 123Nelson – Shutterstock/com

 

Als wir uns endlich zu dem besagten Raum vorkämpften, hörte ich zuerst nur lautes, tiefes Gebrüll – schauerlich. Ich war mir auf einmal gar nicht mehr sicher, ob ich wirklich hier sein wollte. Dann sah ich ihn: Ein kleiner Chinese mit weißen Haaren, knallgelben Hosen und entblößtem Oberkörper führte einen heftigen Tanz auf und stieß dabei diese tiefen Laute aus. Er war von zwei Dolchen x-förmig durch den Mund und Wangen durchbohrt – und nein, das war kein Trick! Das geht nicht in Indonesien – nicht mit den Einheimischen. Aber ich kannte ja die rituellen Kristänze aus Bali, wo sich die Tänzer bei lebendigem Leib große Schwerter (Kris) durch den Köper stoßen und damit tanzen. Sie sind natürlich alle in Tieftrance und es geschieht nur bei ganz speziellen Feiertagen und Zeremonien und einer langen Vorbereitung. Fast jeder der länger auf Bali lebt und Zugang zu solchen Zeremonien bekommt, hat das schon gesehen. Es fließt kein Blut, die Wunde schließt sich sofort, wenn der Kris entfernt wird. Und so war es auch bei Ohm Olli.

Irgendwann wurde die Masse von Menschen weniger und Christine hatte endlich ihre „Session“ mit Ohm Olli und Kwan Kung und als sie fertig war, drehte er sich um und zeigte auf mich und gab Anweisung, dass ich vortreten sollte. Ich dachte wirklich für einen Moment, mein Herz bleibt stehen, so hab ich mich erschreckt. Die Energie war so powerful, ich konnte kaum atmen. Ich kann mich bis heute nicht mehr genau daran erinnern, was er sagte, als ich vor ihm stand, denn ich war selber wie in Trance, aber ich weiß noch, dass er sagte, dass alles was ich auf meinem Zettel in der Hosentasche hätte, sich erledigen würde. Ich hatte den Zettel ganz vergessen! Und dem war dann auch so, nur nicht so, wie ich hoffte … Er forderte mich auf, mit Ohm Olli Heilungen zu machen, „anwesend zu sein und meinen Job zu machen“ … so etwas in der Richtung. Wir waren alle schockiert, inklusive Ohm Olli. Als er aus seiner Trance herauskam, berichtet man ihm, dass er diese „Orang Bule“ (Weiße auf Indonesisch – Slang) als seine „neue Assistentin“ hätte – er war zuerst sehr amüsiert, aber als er sah, dass es mir Ernst war damit, hatte er viele Bedenken.

Es war kompliziert und wir führten einige längere, teilweise mühsame Gespräche, mit Christine als Übersetzerin. Wir waren uns total im Unklaren darüber, wie das denn gehen sollte. Nicht alle in seiner Community (seiner Gemeinde) waren davon angetan, eine Ausländerin bei ihren Zeremonien dabei zu haben. Und „als Heiler fungieren“ ginge schon gar nicht, denn das ist ja eine große Ehre – und das konnte ich gut verstehen. Das größte Problem aber war, dass kein Mann in dieser Tradition eine Frau unterrichten/trainieren kann. Frauen lernen von Frauen, Männer von Männern. Frauen haben eine untergeordnete Rolle (wie in allen Religionen) – auch die chinesischen Heilerinnen waren nicht gleichwertig – und durften bei bestimmten Zeremonien nicht immer vorne mit ihm sein – wenn eine Frau ihre Tage hatte, durfte sie den Tempel nicht einmal betreten – denn sie sind unrein usw. .. halt immer die gleiche Geschichte.

Ohm Ollies Frau rettete letztendlich die Situation, indem sie den Vorschlag machte, immer anwesend zu sein, wenn ich „heilen“ würde und mir „assistieren“ – sie war wirklich sehr unterstützend. Ich denke, sie erkannte auch das „Public Relations Potenzial“, denn meine Anwesenheit brachte viele Neugierige. Alle wollten mal die „Weiße Heilerin“ zumindest sehen – und die ganz Mutigen, sich mal von ihr behandeln lassen. Und das brachte viel Geld in den Haushalt, denn alle diese „Prayer-Zeremonien und Heilungen“ waren strikt auf Spendenbasis und Ohm Olli und seine ganze Familie lebte von diesen Einkünften. Die vielen Zeremonien sind auch teuer, denn es braucht viele frische Blumen, Obst, Räucherwerk, Öl usw. für den Altar und endlosen Tee, Saft und Knabbereien für die Besucher – für die Gemeinde. Viele der Menschen die kamen waren sehr arm – bezahlten oft nur mit einem Ei oder einer Kokosnuss, außer die reichen Chinesinnen, die gaben Geld (auch nicht immer) und brachten Essen und Lebensmittel. Ohm Olli hatte viele Javanesen (Jakarta befindet sich auf der Insel Java), nicht nur Chinesen, die zu ihm kamen, denn er war ein populärer und weitum bekannter Heiler. Viele Einheimische nahmen lange Wege auf sich, um von ihm geheilt zu werden. Die meisten einfachen Leute gingen damals nicht in die normalen Kliniken und Krankenhäuser wenn sie krank waren, da sie es sich einfach nicht leisten konnten – westliche Medizin ist viel zu teuer.

Ohm Olli gab schließlich die Erlaubnis, dass ich regelmäßig kommen und erst einmal „zuschauen“ durfte – und lernen. Christine tat ihr Bestes, damit wir einigermaßen kommunizieren konnten. Vor allem lachten wir viel – er mit seinem bisschen Englisch und ich mit meinem bisschen Indonesisch – „Kitchen Bahasa“ nannten wir es damals (um mit Hausangestellten reden zu können) und die ungewöhnlichste Zeit meines Lebens begann. Ein sehr exotisches Training für eine Europäerin, immer spannend, oftmals herausfordernd und mind blowing und sehr lehrreich. Vieles geschah bei diesen Heilungen, was überhaupt keinen Sinn für mich machte, ich absolut nicht verstehen konnte, aber er hatte oft wirklich spektakuläre Ergebnisse – auch mit schweren und unheilbaren Krankheiten wie Krebs usw. Es war wie ein Sturz in tiefes Wasser, ohne zu wissen, ob man überhaupt schwimmen kann. Ich war ja vorher nie solchen Situationen ausgesetzt.

Um meditieren zu können, musste in meinem Haus immer alles ganz still, sauber und korrekt sein – hier war alles genau gegensätzlich. Indonesien in einem 5-Sterne Luxushotel ist etwas anderes als in Jakartas China Town. Die vielen Räucherstäbchen, die ich am Anfang nicht ausstehen konnte, bereiteten oft Kopfschmerzen. Es war fast immer sehr heiß – auch am Abend hatte es oft über 30 Grad und die vielen Öllampen und Kerzen verstärkten dies noch. Moskitos, Geckos und Kakerlaken waren eine ständige Herausforderung – ich hab’s so gar nicht mit Insekten. Ich brachte immer mein eigenes Wasser und ein T-Shirt zum wechseln mit. Tee und Essen konnte allerdings nicht immer abgelehnt werden – vor allem an den Festtagen – wo dann die Opfergaben (Prasad) nach der Zeremonie verteilt werden – ein besonderes Geschenk, das sofort gegessen werden muss, um den Segen „zu essen“. Es gab nur eine indonesische Toilette (hockend, nicht sitzend, mit viel Wasser) welche sich VIELE Leute geteilt haben. Das Menschen-Gewusel und der Krach waren so, als ob man am Bahnhof meditieren und heilen würde.

Incense Burner

Bildquelle: © elwynn – Shutterstock/com

Es war wirklich teilweise hartes Training, aber ich lernte mich zu konzentrieren und fokussieren und mich nicht vom Außen ablenken zu lassen. Ich lernte schnell die Umstände zu akzeptieren, so wie sie waren – ich konnte es ja nicht ändern. Ich begann sehr viel über Dämonen, gute und böse Geister und Götter zu lernen. Ohm Olli war wirklich ein Meister darin, schwarze Magie aus Menschen zu entfernen, das war eines der Hauptanliegen, warum so viele Menschen von weit her zu ihm kamen. In Indonesien wird ja sofort immer ein „Dukun“ (Magier) für alle möglichen Probleme aufgesucht, man kann jederzeit weiße oder schwarze Magie kaufen – egal für was, und die Betroffenen bekommen dadurch oft wirklich große Schwierigkeiten, vor allem gesundheitlich.

Meister Ho Lee (so war sein richtiger Name) war ein Tieftrance-Medium, Heiler, Priester, Schamane. Er konnte unglaubliche Dinge mit seinem Körper bewerkstelligen. Feuer machen nur mit seinen Händen, die Wände hoch laufen, sich Messer und Dolche durch den Körper jagen … Ich verstand am Anfang sehr wenig von dem, was er da fast jeden Abend machte, ich war ja gänzlich unbedarft in dieser chinesischen Tradition, welche von Region zu Region sehr verschieden sein kann, und es hatte mich vorher auch nie interessiert. Kwan Kung war die Hauptgottheit, die er in Trance durchbrachte. Und wir sprechen hier nicht von ein bisschen Channeling in leichter Trance, sondern von einer totalen Übernahme seines Körpers durch die Gottheit/Wesenheit. Diese Form der Trance ist ein Wahnsinn für den physischen Körper, kostet unglaublich viel Energie und Kraft, denn es ist superanstrengend. Seine eigene Persönlichkeit war während der Trance total weg, von ihm war nichts mehr anwesend, nur noch die Gottheit, die den Körper übernommen hatte. Heiler wie Ohm Olli fangen schon sehr jung mit einem Meister an zu trainieren – wenn sie die Fähigkeiten und das Talent dazu haben, denn es ist eine sehr lange und schwierige Ausbildung.

Kwan Kung ist ein Bodhisattva im Buddhismus und eine Schutzgottheit im Taoismus. Er ist der berühmteste General und God of War (Kriegsgott) im chinesischen Pantheon. Heutzutage wird er auch oft als „God of Business“ verehrt. Ab und zu kamen auch andere „Priester-Medien-Heiler“ zu den großen Feiertagen, welche andere – unterschiedliche „Götter“ hereinbrachten und es gab auch eine Chinesin, die Kwan Yin „channelte“. Sie alle führten Heilungen und „Frage-Stunden“ durch.

Ich bekam auch „Privatstunden“ mit Ohm Olli, d.h. ich war Untertags anwesend, wenn ich freihatte und der „Unterricht“ bestand aus langen Meditationen im inneren Sanktum seines Heilraumes. Er sprach fast nichts – sagte nur ich solle mich hinsetzen und „lernen“. Was für eine Herausforderung – ich platzte fast von den vielen Fragen, die sich ständig in meinem Kopf türmten! Zu dieser Zeit hatte ich noch keine Ahnung davon, dass man sehr wohl über Energieübertragung „lernen“ kann. Christine kam viel zum Einsatz, wenn sie anwesend war, aber vieles durfte sie als Außenstehende, Nicht-Eingeweihte auch nicht wissen, also wurde nicht immer alles erklärt – es gab viele Geheimnisse, die ich nie erfahren habe. Aber langsam lernte ich und bekam meine eigenen Informationen zu vielen meiner Fragen in den langen Meditationen – genau wie Ohm Olli sagte! Ich verstand einfach auf einmal.

Die Menschen gewöhnten sich langsam daran, dass ich bei den „Prayers“ anwesend war und man fing an, mich zu akzeptieren. Für zwei seiner Söhne und für eine Schwiegertochter war ich allerdings Anathema. Als ihr ständiger Protest nichts nützte, ignorierten sie mich einfach – Gott sei Dank keine „Black Magic“. Ich glaube davor hatten sie zu viel Angst vor ihrem Vater und Kwan Kung – es wurde ja immer alles aufgedeckt, man war sehr transparent mit all diesen Göttern. Ich bekam einen Geschmack davon, als ich einmal bei einem Abend dabei war, obwohl ich meine Tage hatte. Ohm Olli in Trance wusste immer, wenn Frauen das machten – er schrie sie an und warf sie aus dem Raum. Aber ich wusste es ja besser – dachte ich. Er sagte nichts während des Abends, aber nachher holte er Christine und sagte ihr, dass er mich nur nicht vor allen Leuten blamieren wollte, aber ich solle mich in Zukunft gefälligst daran halten. Christine war entsetzt, dass ich so was machte … aber mein kleiner innerer Rebell konnte einfach nicht anders, vor allem, wenn es um Verbote ging, die ich als sinnlos empfand … aber das war mir dann doch peinlich und habe mich danach auch immer daran gehalten.

Eines Tages, Ohm Olli war mal wieder in einer sehr tiefen Trance und trieb gerade einen bösen Geist aus einem armen Mann (er schlug ihn recht heftig mit einer Rute), sprang er vor mich hin und schrie etwas. Ich hatte keine Ahnung, was er wollte, aber der Übersetzer sagte mir, ich solle mich um den Mann kümmern, der gerade von einem bösen Geist befreit worden ist, ich solle ihn „heilen“.. Ich erschrak sehr und erinnere mich nur noch an den Gedanken „dass jetzt alle sehen werden, dass ich es nicht kann“. Ich war wie ein hypnotisiertes Kaninchen mit rasendem Herzschlag, aber ich ging auf den Mann zu und fing an, mit meinen Händen zu heilen – so wie ich es bei Reiki gelernt hatte. Das was alles, was mir im Moment einfiel. Aber nach einer Weile hörte der Mann auf zu zittern und zu wimmern, und es schien ihm um einiges besser zu gehen. Später am Abend, als ich die Chance hatte vor Kwan Kung zu treten und um Heilung und Segen für mich zu bitten, „verkündete“ er plötzlich ganz laut allen Anwesenden, dass ich eine „große Heilerin sei und alle von mir lernen könnten“. Die Leute starrten mich mit großen Augen an – es wurde auf einmal ganz still im Raum. Gott war mir das peinlich, denn ich glaubte das überhaupt nicht – damals war ich noch weit davon entfernt. Aber von da an wollten viele auch von mir geheilt werden und an starken Abenden arbeiteten wir uns durch hunderte von Menschen. Ich lernte mit Menschen in der Stufe „Kind“ zu arbeiten (was den Großteil der indonesischen Bevölkerung ausmacht, denke ich). Da muss immer etwas magisches, am besten sehr dramatisches passieren, eine „normale Behandlung“ genügt da nicht, denn sie glauben dann nicht, das „Heilung“ geschehen würde. Das war meine große Herausforderung, denn ich konnte natürlich nichts von dem, was Ohm Olli täglich aus der Hand schüttelte. Mein „Zauberkasten“ war da doch recht bedürftig.

Nach diesen Monsterabenden war ich immer sehr erschöpft und total leer, aber da war diese immense Kraft in mir, die mich ständig begleitete und durch mich in die Leute strömte – und das konnten sie fühlen und wahrnehmen – und das genügte anscheinend, denn ich bekam ein richtiges „Following“. Da ich keine Zeit hatte darüber nachzugrübeln, ob ich „es“ nun kann oder nicht – ich hatte ja nur max. 10 Minuten pro Person, blieb mir einfach nichts anderes übrig als zu tun – und das war meine Rettung und der eigentliche Segen. Mein Intellekt wurde einfach ausgeschalten. Ich bekam viel Praxis und Kontakt mit den diversen Krankheiten, Sorgen und Nöten der Menschen. Langsam begann ich dieser Kraft in mir, die seit damals nie mehr aufgehört hat zu strömen, zu vertrauen. Mein Ego wurde jedes Mal bis auf äußerste gefordert und gedehnt und die Persönlichkeit „zerfiel“ langsam in Stücke und formte sich neu. Irgendwie „überlebte“ ich diese Phase meines Lebens und Trainings. Ich hatte ja auch noch einen anstrengenden Job im Hotel, eine Abteilung mit über 250 Leuten … die gab’s ja auch noch und mein Training mit Ingrid hatte ja auch nicht aufgehört – auch da kamen immer mehr Menschen, die von uns hörten und Heilungen wollten! Die halbe Expatriate Community ging bei Ingrid ein und aus.

Ich habe damals wirklich ein unglaubliches Geschenk erhalten, von Spirit und von Indonesien, mit seinen wunderbaren Menschen, die da mitgemacht haben, sich zur Verfügung gestellt haben, denn wir sind sehr arrogant, wir Weißen, so überzeugt, dass wir alles besser wissen. In den ca. 10 Monaten mit Ohm Olli wurden die menschlichen „Häute und Schichten“, die ich in diesem Leben bisher angehäuft hatte, aufgeweicht, Strukturen entfernt, all das westliche mentale Gehabe zertrümmert, Konzepte umgeformt, Illusionen erkannt, Energiekörper aufgebaut, Chakren transformiert und aktiviert – das ganze System wurde für meine zukünftige Arbeit vorbereitet. Ich war ja erst Vierunddreißig, eine junge Managerin mit vielen Flausen im Kopf, aber einer sehr tiefen Verbindung zu Spirit. Der Diamant musste anschließend noch viel schleifen über sich ergehen lassen. Und ich bin immer noch dabei, die Codes zu entschlüsseln, die damals übertragen wurden.

Die ganze Geschichte würde ein Buch füllen, das hier ist nur eine Kostprobe von meinen bescheidenen Anfängen als Heilerin in diesem Leben. Das eigenartige war ja, dass es nicht darum ging, Ohm Ollies „System“ zu lernen und so zu arbeiten, sondern das was ich mitgebracht hatte, aus mir herauszubekommen. Er schenkte mir sein unglaubliches Talent als Medium und seine großer Erfahrung als Heiler, damit ich aktiviert werden konnte. Fernab von jeglicher westlicher Tradition und mentalen Konzepten. Er hatte mich blank geputzt, gestrippt und vorbereitet, damit mein Spirit „inkarnieren“ konnte. Er lehrte mich viel über astrale Welten und Wesenheiten, die Ebene der Götter und Dämonen und dafür bin ich sehr dankbar. Kein westlicher Lehrer hätte mich das lehren können, denn sie haben alle keine Ahnung, wie denn auch. Die Erkenntnis und die Erfahrung, dass Weiß und Schwarz immer nahe beieinander liegen, dass Gute und Böse immer Hand-in-Hand leben, formen dieses Leben, diese Erfahrung hier. Die Essenz von Taoismus – das Yin und das Yang. Man kann das eine nicht ohne das andere hier erleben. Dass ich das früh in meiner Heiler-Aktivierung erfahren durfte, dafür bin ich Ohm Olli und den Götter-Wesen, die mich schon lange begleiten und trainieren, unendlich dankbar.

Wenn man sich mit dir und deiner Arbeit intensiver beschäftigt, stößt man immer wieder auf deine CoReOn Methode. Was muss man sich darunter vorstellen. Es klingt ja alles für einen Außenstehenden etwas kompliziert. Vielleicht kannst du es mir noch einmal ganz einfach erklären? Was ist die CoReOn-Methode und was ist CoReOn?

CoReOn kann ich leider nicht mit ein paar Worten erklären und versuche es gar nicht mehr. Wer mehr darüber wissen will, kann ein bisschen dazu auf meiner Webseite lesen und der Rest muss in den Workshops erfahren werden. Es ist eine Resonanzgeschichte, entweder du fühlst die Energie und sie fühlt sich richtig an – oder eben nicht. Es ist nicht kompliziert, nicht wirklich, aber man muss bereit dafür sein, denn die Energie löst alles auf, was nicht wirklich zu dir gehört – und das ist nicht immer angenehm.

CoReOn ist direktes Göttliches Licht, Göttliches Bewusstsein, Göttliche Liebe aus ihrer Quelle – dem RA Continuum. Es baut unter anderem eine energetische Brücke zwischen dem 3/4-D Körper auf der Erde und der nächsthöheren Lichtkörperebene der Person, die damit arbeitet. Es ist wie das Interface beim Computer. Es hilft der Zellebene, höhere Lichtfrequenzen „auszuhalten“, es unterstützt den Körper, die nächsten Ebenen der DNA-Aktivierungen zu bewerkstelligen – und das ist erst der Anfang. Manche Heilmethoden (wie Reiki) verwenden “Chi” oder “Pranische Energie” oder “Lebensenergie”. Das sind aber keine direkten Göttlichen Energien, sondern Energien aus der 4. astral-Dimension. Das gleiche gilt für die Energien, welche sich als “Universelle Energien” bezeichnen – es sind alles polarisierte Energien. Alle diese Energien können zum Zwecke der Heilung benützt werden, sie können jedoch niemals so tief reichen, wie direkte Göttliche Energie.

CoReOn – Yoga of Fusion ist interessant für Menschen, die kein klassisch strukturiertes spirituelles System mehr benötigen, die dem schon entwachsen sind. Die keinen „Ismus“ mehr brauchen. Hier gibt’s keinen Jesus und keine Engel und keinen Buddha und keinen Zen Meister, keine Aufgestiegenen Meister und so weiter, die dich retten; wir schicken nichts ins Licht, sondern lernen, alles zu integrieren. Hier gibt’s viel knallharte Energiearbeit und Wiederanbindung an die Seele und die Seelenfamilie.

Ich bin mehr daran interessiert, das was in der Person bereits vorhanden ist, was als Talent mitgebracht wurde, aus ihr herauszuholen und nicht, ihr wiederaufgewärmte alte Dogmen in neuen Kleidern zu verkaufen. Die letzten Stufen der Reifen Seele und alle Stufen der Alten Seele fühlen sich wohl mit dieser Frequenz, denn sie wollen genau das, was CoReOn ihnen anbietet: nämlich alles, was nicht mehr passt, verzerrt ist, kaputt, verletzt, verbogen und verwirrt ist, wird an die Oberfläche gebracht, damit es geheilt werden kann. Sie wollen den “übrig gebliebenen alten Mist aus ihren vielen Leben“ entsorgen und klären, nichts Unnötiges mit sich weiter herumschleppen, sie wollen abschließen, aufräumen, beenden.

Alle Teilnehmer für die CoReOn Gruppen werden aus meiner Klientenbasis einzeln „herausgefiltert“. So haben sie bereits eine Basis dafür, etwas Erfahrung mit meiner Arbeit und der intensiven Energie. Oftmals haben diese Menschen auch einen klaren Seelenauftrag damit verbunden und das Geistige Team (Führer) der Person macht sich oft bemerkbar. Fast alle haben einen Auftrag, sie sind oft die Lehrer und Trainer und Therapeuten der neuen Zeit.

Weiterhin bietest du Renate Pur Sessions an. Was genau passiert in so einer privaten 1 : 1 Session und für wen ist sie geeignet?

Die Renate Pur Sessions sind bestens dafür geeignet, wenn man viele Fragen hat oder wenn es gerade „brennt“, wenn die Emotionen sich nur noch im Kreis drehen und die Gedanken nicht aufhören. Es wird immer Energie übertragen die ausgleicht, energetische Löcher gestopft und das gesamte System geklärt und höher eingeschwungen. Ich bringe Informationen, Anregungen und Hintergrundmaterial – wenn angebracht, um die nächsten Schritte machen zu können. Sie sind eine gute Möglichkeit, meine Arbeit kennenzulernen.

Wenn ich CoReOn Touch – meine energetische Heilarbeit mache, gehe ich in eine tiefere Trance, dann verschwindet mein „Alltags-Ich“ so ziemlich und mein Höheres Selbst macht die Arbeit. Ich studiere das Feld (Aura) und habe so Zugang zu der „Geschichte“, zu den Themen von der Person vor mir. Wenn ich „Spezialwissen“ brauche, hole ich jemanden aus meinem Spirit-Team und wenn sie es nicht wissen, suchen sie jemanden der es weiß, wenn es etwas sehr Spezifisches ist, was aber selten vorkommt.

Ganz spannend finde ich auch dein Mentoring-Programm. Bitte erzähle mir und meinen Leserinnen doch noch mehr über dieses Angebot.

Das Renate Pur Mentoring-Programm ist ein neues Projekt, welches ich erst vor kurzem begonnen hab. Von diesem Angebot profitierst du am meisten, wenn du weitreichende Veränderungen in deinem Leben planst und/oder du bereits mehrere Anläufe hinter dir hast und es dieses Mal WIRKLICH schaffen willst – mit Unterstützung von mir. Man geht den Weg konzentriert über einen längeren Zeitraum – 12 Monate –  mit mir und erlebt, dass MEISTERSCHAFT nicht belastet, sondern befreit.

Mentoring im spirituellen Bereich ist sehr aus der Mode gekommen, außer man ist halt Rinpoche dieser oder jener Couleur. Es ist „out“, denn man muss jetzt alles selber machen, wissen und umsetzen, egal wie sehr man sich dabei selber verletzt und schadet. Aber das sind halt auch die Themen der Reifen Seele.

Liebe Renate, ganz vielen Dank für deine Zeit! Eine letzte Frage habe ich noch: wird es bald auch ein Buch von dir geben oder gibt es schon eins und ich habe es übersehen?

Ich sage dir liebe Mara aus ganzem Herzen Danke, dass ich hier sein darf und nein, es gibt (noch) kein Buch von mir. Ich habe im Moment auch nicht die Zeit, mich mit so einem Projekt zu befassen. Aber irgendwann sicher einmal.

Alles Liebe, von Herzen
Renate

Om Mani Padme Hum 💚

Om Mani Padme Hum 💚

© 10/2016, Renate Hechenberger.  All Rights Reserved.
Foto credit Fun Frog: © Julien Tromeur – Shutterstock/co
Foto credit Titelbild: © Studio Grand Quest – Shutterstock/com

 


Buchtipps:

 

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinem Angebot und Werbe-Links zu Büchern, die ich nutze und liebe. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Autoren dafür bezahlt, sie einzubinden! Mehr dazu liest Du hier!

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Reduziere dein Angst bis zu 65% mit diesem Song

Reduziere dein Angst bis zu 65% mit diesem Song

Millionen von Menschen leiden unter Angststörungen. Außerdem leiden viele Menschen sogar an einer Chronischen Angststörung. Du denkst wenn du Angst hast, es unmöglich ist, etwas zu finden, das hilft. Du erkennst es vielleicht nicht immer… Aber es gibt einige interessante Dinge, die deine Symptome lindern können. Laut den Neurowissenschaftlern ist dieser Song in der Lage, Angstzustände zu reduzieren – um bis zu 65% bei manchen Leuten. Es wurde berichtet, dass viele Medikamente über die Behandlung von Angststörungen sagen wir mal “nicht ganz der Wahrheit entsprechen ..”. Während einige zwar für kurze Zeit helfen können, kommen sie auch mit harten Nebenwirkungen und gefährlichen Chemikalien. Die Pharmaindustrie ist oftmals nur ein Gelddrucksystem.

Die Thematik Angst und Depression ist auch in meiner Praxis zum Dauerbrenner geworden ist, denn viel zu viele kommen einfach nicht mehr mit ihrem Leben zurecht. Jahrelange medikamentöse Therapie bringt kurzzeitig Erleichterung, aber meisten keine Heilung ..

Und nein, ich habe auch kein schnelles Wundermittel dafür – aber, man kann Depression und Angstzustände mit Energiearbeit erheblich lindern bzw. die Ursachen ergründen, welche alle dazu beitragen. Oder zumindest mal damit anfangen ..

Auch ein Hormon Check up ist immer hilfreich – obwohl es in meiner Erfahrung eher schwierig ist, gute Ärzte zu finden, die sich wirklich mit Hormonen auskennen bzw. die Hormon stats richtig interpretieren können.

Versuche stattdessen, diesen Sound zu hören!

Im Mindlab International  in England wurde nachgewiesen, dass ein bestimmtes Lied deine Angst um 65% reduzieren kann. Die Forscher können dir genau sagen, welche Art von Musik eine Person am entspanntesten macht. In dieser Studie waren verschiedene Teilnehmer involviert. Sie versuchten verschiedene Rätsel zu lösen, während sie mit einem Sensor verbunden waren, um zu zeigen, wie sie es machen. Während des Puzzles hörten die Teilnehmer eine andere Art von Liedern. Die Forscher zeichneten ihre Gehirnaktivität, ihre Herzfrequenz und ihren Blutdruck auf. Die Atemfrequenz wurde ebenfalls überprüft.

Das Lied ”Weightless” der Marconi Union wurde speziell dafür entwickelt, um ein Gefühl der Entspannung zu bieten. Die Musiker taten sich mit Klangtherapeuten zusammen, um das Lied zu schaffen.

Musiktherapie wird immer wieder mit Erfolg zur Behandlung von Angstzuständen eingesetzt. Dies ist einer der entspannendste Songs aller Zeiten! Höre zu und geniesse.

Hat dir mein Artikel gefallen …. und vor allem, hilft er dir weiter? Hast du Fragen oder Anregungen dazu? Schreib mir über die Kommentarfunktion.

Ich freue mich über deine Meinung!

Von Herz zu Herz 💕
Renate

Foto credit Titelbild: © Africa Studio  – Shutterstock/com
Musiktipp „Weightless“ von Marconi Union.

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychologen, Heilpraktiker oder Therapeuten aufzusuchen.

Bewusstsein ist kein Ding, sondern ein Prozess

Bewusstsein ist kein Ding, sondern ein Prozess

Dieser Exklusivartikel ist jetzt frei gegeben.

geschrieben von Steven Black

Das Bewusstsein an sich ist ein Phänomen und ein Mysterium, welches sich unserem Verständnis immer wieder entzieht, wie auch jedweder Kategorisierung. Wenn ich jetzt einen Artikel dazu verfasse, dann bedeutet das nicht, ich wüsste alles darüber, sondern dass ich es als ein lohnendes Thema betrachte, worüber zu schreiben für mich wertvoll ist. Und in letzter Konsequenz nur den aktuellen Stand des Irrtums repräsentieren soll, in dem ich mich derzeit befinde. Es gibt noch sehr viel darüber zu lernen ..

Im allgemeinen gehen wir sehr freizügig und vielleicht auch ein bisschen zu spielerisch mit dem Begriff Bewusstsein um, denn mit dem Wort Bewusstsein werden eine ganze Menge Dinge umschrieben oder benannt, wofür es womöglich keine genauere Definition gibt.

“Das Bewusstsein” – das wirkt dann oftmals wie eine Art Etikett, worunter alle dasselbe verstehen sollten. Aber eigentlich ist Bewusstsein für uns Menschen eine sehr komplexe Sache, wo viele Räder ineinandergreifen und die ne ganze Menge unterschiedliche Vorstellungen über das Leben beinhalten, um einen gigantischen Prozess möglich zu machen, der bis zum Ende unseres Lebens und darüber hinaus laufen wird.

Wenn von Bewusstsein gesprochen wird, müssen wir unterscheiden –  zwischen dem Bewusstsein an sich und der Instanz in uns, die durch und mit Bewusstsein arbeitet, die wahrnimmt und sich selbst bewusst ist. Bewusstsein an sich, kann man als eine göttliche Essenz betrachten, ohne die es kein Leben oder keine Existenz geben würde.

Ich möchte das Bewusstsein als einen inneren Raum in uns beschreiben, in dem eine große Vielfalt unterschiedlichster Wahrnehmungen und Informationen zusammenkommt, prozessiert, ausgewertet, sortiert und abgespeichert wird. Nein, wir sprechen nicht über das Gehirn, das ist aber teilweise daran beteiligt. Die Wahrnehmungen meiner Gefühle und Emotionen, meine Gedanken und Glaubensmuster, energetische Einflüsse, meine Rückschlüsse und Erkenntnisse zu allen möglichen Themen, Erfahrungen, usw., – all dies ist ein kontinuierlicher Strom, der innerhalb meines Bewusstseins zusammenfließt und den gesamten Informationsinhalt des Körper-Geist-Komplexes umfasst und mein Bewusstsein permanent anreichert. Das Bewusstsein ist wie eine Art “Multimedia Superhighway”, welche den menschlich und seelisch erlebten Spannungsbogen mit all seinen scheinbaren Widersprüchen zwischen den Wahrnehmungen der inneren und äußeren Welt aus vielen Kanälen zusammenbringt.

Ich bin das ICH BIN

Bewusstsein hängt mit der Tatsache eigener Existenz und den Wahrnehmungen innerhalb der eigenen Existenz zusammen. Nicht nur mit der menschlichen Existenz, sondern mit Existenz grundsätzlich. Wenn man irgendwo den “esoterisch geflügelten” Spruch, “I AM”, also “Ich bin” liest, dann wird damit genau das ausgedrückt – “ich existiere”. Das manche daraus eine Art “Zauberspruch” gebastelt haben, wie etwa, “Kraft meiner göttlichen Ich Bin Gegenwart erlaube ich den Illuminati nicht mehr, weiterhin Kriege zu führen”, den kann man lustig finden. Aber es demonstriert natürlich einen deutlichen Mangel an Verstehen, dass die Tatsache der eigenen Existenz alleine nicht dafür ausreicht, um einfach irgendwelche Verfügungen, die man sich grade denkt oder wünschen mag, in die Realität zu bringen. “I Am” bedeutet nur am Leben, in Existenz und sich selbst bewusst zu sein ..

Es ist Mode geworden, in den sozialen Netzwerken Zitate erleuchteter Meister zu posten, wie etwa: “Ich bin das eine, unendliche Bewusstsein – ICH BIN DAS” – dann frage ich mich manchmal, wem soll das nützen? Natürlich sind wir Teil des einen Bewusstseinsstroms, aber wir sind eben auch Menschen. Die Erkenntnis: “Ich bin das eine, unendliche Bewusstsein – ICH BIN DAS”, wird weder dabei helfen, meine Miete zu bezahlen oder meine menschlichen Probleme zu lösen. Ein Unterschied ist natürlich auch, ob jemand das postet, weil er es irgendwo gelesen oder gehört hat – oder ob er eine Selbstrealisierung diesbezüglich erlebt hat. Wenn einem das wirklich bewusst ist, dann wird das zwar einiges verändern, aber ein Mensch bleibt man dennoch ..

Bewusstsein ist ein Geschenk der Schöpfung und des DaSeins selbst, das wir alle erhalten haben, weil wir Teile der Schöpfung selbst sind. Die Entwicklung von persönlichem Bewusstsein hingegen, ist ein fortlaufender, sehr von Dynamik geprägter Prozess, in dessen Verlauf wir immer mehr über uns selbst, die Welt in der wir uns befinden und all die Zusammenhänge, die damit einhergehen, verstehen. Bewusstsein ist eine sich fortsetzende Geschichte von Erfahrungen, von Versuch und Irrtum, lernen, verstehen und vor allem Selbstreflektion. Man muss es Tag für Tag leben und diverse Erfahrungen durchleben, um Bewusstsein mit Erkenntnissen, Schlussfolgerungen über diese Erfahrungen und damit Anreicherung von Wissen im eigenen Bewusstsein anzulegen.

Unser Bewusstsein umfasst eine enorme Bandbreite verschiedener Erkenntnisstufen und Grade, die man erreichen und verstehen lernen kann.

Bewusstsein ist Wahrnehmung und Wahrnehmung bedingt Fokus. Die Aufmerksamkeit des eigenen Bewusstseins muss auf eine bestimmte Sache gelenkt werden, um das Bewusstsein damit zu füllen. Es muss eine Instanz geben, welche die Aufmerksamkeit auf bestimmte Vorgänge und/oder Ereignisse lenkt – um das Bewusstsein darauf zu fokussieren, drauf zu richten. Bewusstsein an sich ist vollkommen neutral, nicht zielgerichtet oder fokussiert. Es ist gleichzeitig überall und nirgends. Es ist der jeweilige Träger eines Bewusstseins, welches ihm eine bestimmte Richtung, einen Brennpunkt und die persönliche Note gibt. Und damit kommen wir zur Identität, die das jeweilige Bewusstsein beherbergt und ausdrückt.

Seele vs Mensch-Bewusstsein

Da ist zum einen die ursprüngliche, seelische Identität und zum anderen, die menschliche Identität und Persönlichkeit – das sogenannte Ego.

Auch wenn manche Leute glauben, das Ego wäre nur eine Illusion, so ist dies eine Halbwahrheit – also nicht wahr, aber auch nicht ganz falsch. Kommt ganz auf den Kontext und die Perspektive an, wie man das betrachtet.

Wer sich nur lange genug mit den Umständen der menschliche Persönlichkeit und wie sich diese entwickelt auseinandersetzt, wird irgendwann bei der Erkenntnis landen, dass tatsächlich viel von der menschlichen Identität auf Konditionierung basiert. Wie wir sprechen, denken, was wir glauben, diverse Einstellungen und Werte oder hunderte andere Dinge sind uns antrainiert worden – wir haben das gelernt. Und wir identifizieren uns mit damit, weil wir daran glauben, was wir gelernt und trainiert haben. Dabei übernehmen wir eine ganze Menge an falschen Vorstellungen und identifizieren uns mit verdrehten, uns eigentlich fremden und nicht zu uns passenden Ideen. Man nennt diese Form von Identifikationsverhalten auch “falsches Ego” – falsch deswegen, weil es uns unweigerlich von uns selbst wegführt. Das führt zu persönlichen Erfahrungen, die eigentlich nicht so wirklich im Plan lagen.

Und ja, es kann ein bisschen desillusionierend sein, wenn man erkennt, wie viele unserer Verhaltensweisen, Reaktionen und Standpunkte auf antrainierten, gelernten Prozessen beruhen, die wir im Rahmen der menschlichen Sozialisierung durchlebten. Aber das ist trotzdem nicht die ganze Wahrheit.

Jeder von uns hat bestimmte Charaktereigenschaften, Talente und Fähigkeiten, die andere Menschen nicht haben und wir reagieren alle sehr individuell auf Umstände, die zwar alle Menschen erleben, aber die aber eben doch unterschiedlich wahrgenommen und beurteilt werden. Das ist nicht nur der menschlichen Konditionierung zu verdanken, sondern ist auch ein  “maßgeschneidertes Kleid”, welches wir für die menschliche Inkarnation “anziehen”. Und zwar zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Seele, abgestimmt auf ihre jeweilige Entwicklungsstufe und die Inkarnationsabsicht.

Die jeweiligen Prägungen, die wir als Menschen haben, sind eine bunte Mischung zwischen menschlicher Konditionierung und basieren ebenso auf den seelischen Entscheidungen, die im Auswahlprozess vor der Inkarnation für unsere jeweilige menschliche Persönlichkeit gefällt wurden. Das sind Ego – also Persönlichkeitsstrukturen, die man als echt bezeichnen kann, weil sie für uns als Seele exakt so zugeschnitten wurden. An diesen originalen Egostrukturen kann man auch nicht herumdoktern oder sie verändern, da kannst du Transformationsarbeit machen, bis der Rauch aus dir aufsteigt – aber man kann an den “falschen Egostrukturen” arbeiten und sie verändern.

Dieser Auswahlprozess des Inkarnationsdesigns orientiert sich an der jeweiligen Rolle, welche die Seele als Mensch zu spielen und zu erfahren gedenkt. Dabei werden grundsätzliche, bereits vorkonfigurierte, auf die jeweilige Inkarnation abgestimmte UND nicht konfigurierte, undifferenzierte Aspekte und Kanäle, mit dem gesamten menschlichen Setting verbunden.

Diese “Illusion oder nicht Illusion” Frage, kann nur schlüssig beantwortet werden, wenn man verstanden hat, dass wir keine Menschen, sondern Seelen sind, die menschliche Erfahrungen machen. Das menschliche Ego ist kein Unfall der Schöpfung und auch keine Illusion, sondern ein Design, welches dem Zweck der menschlichen Erfahrung dient. Und damit ist das Ego zwar eine temporäre Erscheinung, die nach dem physischen Tode zerfällt, wobei aber die Erfahrungen, die ich als genau dieser Mensch gemacht habe, erhalten bleibt. Nur, weil das Ego, die Persönlichkeitsstruktur, die wir ausgewählt haben, eine auf Zeit begrenzte Erscheinung ist, bedeutet das nicht, es wäre eine Illusion. Denn es entspricht vollkommen den Bedürfnissen, Absichten und Neigungen der seelischen Kernidentität – wir alle wählen ein Ego, welches zu uns als Seele passt und deswegen kann man die ausgewählte Egostruktur auch als echt bezeichnen.

Das ursprünglich gewählte, echte und das “falsche Ego” – BEIDE sind notwendig, im menschlich – seelischen Bewusstseinsprozess. Es ist nichts falsches am “falschen Ego” – an den zahlreichen, übernommenen Dogmen und Glaubenssätzen, die wir im Rahmen von Erziehung und Gesellschaftsströmungen aufnehmen. Tatsächlich scheint genau diese energetische, gegensätzliche Spannung notwendig, um den eigenen Bewusstseinsprozess in Bewegung zu bringen, was überhaupt erst zu vielerlei Erkenntnissen und Bewusstseinswachstum führt.

Natürlich nennen wir es falsch, wenn uns erstmals bewusst wird, wie sehr wir in die Irre gegangen sind und Dinge übernommen haben, die eigentlich nicht zu uns passen. Aber es ist der Kontrast, zwischen falschem und echtem Ego, zwischen den konditionierten Identifikationsübernahmen und dem originalen Bauplan in uns, der die Bewusstseinsentwicklung vorantreibt. Und zu diesem Verständnis gelangen wir auch erst, wen wir viele unterschiedliche, menschliche Leben hinter uns und Erfahrungen gemacht haben.

Auch dann ist es meistens erst ab der zweiten Lebenshälfte möglich, wenn wir uns mit uns selbst ernsthaft auseinandersetzen, dass wir zu erkennen beginnen, wie viele Dinge wir übernommen haben, die uns eigentlich nicht dienen und die lediglich gesellschaftliche Dogmen und Übereinkünfte sind. Dazu ist ein selbstreflektierender Prozess notwendig und ein verstärktes Beobachten und Wahrnehmen der eigenen inneren Welt. Wenn einem dann bewusst wird, wie viele Dinge wir entgegen unserem besseren Wissen getan haben, fangen wir an, uns aus falschen Mustern und Verhaltensweisen zu befreien. Dies ist der Anfang, wo der Nebel der Selbsttäuschungen sich zu lichten beginnt ..

Die Seele hat kein Interesse daran, ihre menschliche originale Egostruktur aufzulösen, weil sie diese benötigt. Das Ego ist ein Werkzeug, ein Instrument für die Seele, wodurch sie befähigt wird, ganz in Raum und Zeit verankert zu sein. Wenn Leute auf die Idee kommen, ihr “Ego loslassen” oder gar „töten“ zu wollen, dann ist dies die Übernahme einer Idee, die mit spirituellem Jargon und dem unausgesprochenen Versprechen daherkommt, dies wäre das ultimative Ziel, um ein Leben ohne Schmerz, Kummer oder Leid zu führen. Dabei rührt der größte Teil unseres Schmerzes eigentlich daraus, dass wir nicht unsere original gewählte Persönlichkeit, die wir ursprünglich geplant hatten, ausdrücken und leben, sondern uns verbiegen. Und abgesehen davon, gehört Schmerz zu der menschlichen Erfahrung, die manchmal einfach passiert und nicht vermieden werden kann. Als Seelen werden wir im Laufe vieler Inkarnationen dass gesamte Spektrum menschlicher Gefühle und Emotionen erleben. Und es ist der erfahrene Schmerz, der dafür sorgt, dass unser menschliches Bewusstsein Tiefe bekommt. Und uns dadurch befähigt, Mitgefühl mit anderen zu empfinden.

Das Bewusstsein, welches wir als Seele und jenes, welches wir als Mensch haben, ist natürlich unterschiedlich, kann aber nicht so ohne weiteres voneinander getrennt werden. Immerhin nimmt die Seele Einfluss auf das menschliche Bewusstsein, indem sie leise unterstützt und führt. Wenn dann der Moment eintritt, wo die menschliche Persönlichkeit zu der Erkenntnis und der eigenen Wahrnehmung der Seele kommt, dann verändert das ziemlich viel an den eigenen Wahrnehmungen und natürlich an der Identifikation des Menschseins. Aber bleiben wir beim menschlichen Bewusstsein.

Worüber habe ich als Mensch Bewusstsein?

Wenn wir die Worte “Bewusstsein” oder “bewusst” verwenden, dann wird dabei immer ein weiterführender oder dahinterstehender Kontext angesprochen. Ein Beispiel:

Situationsbewusstsein

Nehmen wir einmal an, ich stehe mit einem Kollegen an einer Straßenecke und wir beobachten, wie ein Spaziergänger – weder links, noch rechts blickend, über die Straße geht und von einem Auto gestreift wird. Mein Kollege könnte eventuell sagen: “Selber Schuld, der Typ hatte null Bewusstsein für das Verhalten im Straßenverkehr.” Damit sagt er zum einen, dass dieser Mann entweder unaufmerksam war oder dass er einfach einen Scheixx auf Verkehrsregeln gegeben hat. Er achtete nicht auf den Verkehr, weil der Fokus seines Bewusstseins vermutlich völlig woanders war. Schlecht für ihn ..

Jedem von uns ist klar, dass im Straßenverkehr – egal, ob Spaziergänger oder Autofahrer, ein gewisses Situationsbewusstsein vorhanden sein sollte. Ein selbstreflektierendes Bewusstsein darüber, wo ich selbst stehe, wo die anderen Verkehrsteilnehmer sich befinden, oder sich hinbewegen. Ein Wissen über Verkehrsregeln und über das Verhalten im Verkehr. Wenn wir also von Situationsbewusstsein sprechen, dann inkludiert das ein mentales, gelerntes Wissen, gepaart mit Erfahrung, die einhergeht mit dem persönlichen Fokus.

Es gibt dazu sehr viele Bereiche, worüber man Bewusstsein haben kann: Wie etwa – Kommunikationsbewusstsein, Körperbewusstsein, Geldbewusstsein, Beziehungsbewusstsein, sexuelles Bewusstsein, energetisches Bewusstsein und vieles andere mehr. Wenn wir über menschliches Bewusstsein sprechen, dann sind Bewusstseinszustände gemeint, die sich immer wieder ändern und wechseln werden. Ein singuläres, kontinuierliches Bewusstsein ist eher selten der Fall. Unsere Bewusstseinszustände wechseln sich ab und beruhen auf unterschiedlich aufkommenden, emotionalen Stimmungen, welche wiederum von unseren inneren Anteilen kommen.

WER in mir hat welches Bewusstsein?

Es gibt sehr viele Ebenen in uns, die alle am Bewusstseinsprozess beteiligt sind und mitmischen. Viele unterschiedliche Persönlichkeitsanteile, die sehr unterschiedliche Ansichten, zum selben Thema haben können, z.B.:

Inneres Kind
Innerer Rebell/Teenager
Die Wächterstrukturen – innerer Kritiker, Richter, Ankläger, Beschützer, usw.
Der Erwachsene
Der Erwachsene in seiner bewussten Präsenz

Die hauptsächliche Bewegung, die in unserer Psyche zwischen all diesen Teilen vorherrscht, besteht zwischen jenen Teilen, die Schmerz empfinden, die also im Schmerz sind (was meistens bedeutet, das Innere Kind) und jenen, die versuchen diesen Schmerz auszubalancieren, auszublenden, ihn zu leugnen, dagegen rebellieren oder was auch immer helfen könnte, das System vor der Überflutung durch den Schmerz zu schützen.

Wenn wir kein Bewusstsein für das Drama haben, welches sich in unserer Psyche und damit auch in unserem Bewusstsein abspielt, dann werden wir immer wieder von einem Bewusstseinszustand in den anderen fallen – nicht wissend, was grade geschieht. Wenn irgendeine Situation oder ein Mensch mein Inneres Kind triggert, dann wird es wahrscheinlich passieren, dass ich mich in “Nullkommanichts” genau 5 Jahre alt fühle und genauso hilflos. Das Bewusstsein, worüber ich dann verfügen kann, ist exakt 5 Jahre alt – nicht grade sehr hilfreich, wenn man da als Erwachsener drinsteckt.

Mein innerer Rebell könnte daraufhin auftauchen, im Versuch, mich aus der Situation zu befreien und wird vermutlich aggressiv dabei vorgehen und alles zu Kleinholz raspeln, was dabei im Weg steht. Dieses Bewusstsein ist etwa zwischen 13 und 18 Jahre alt.

Die inneren Wächter sind bereit, jeden listigen Kniff und Trick anzuwenden, um mich aus der eingefrorenen Kind Situation rauszuholen, inklusive Selbsttäuschung und Lügen, Dissoziierung oder physischer Ohnmacht. Kommt ganz auf den Schwierigkeitsgrad der Situation an .. das Wächterbewusstsein ist unglaublich intelligent und gerissen. Das Problem ist nur, man kann ihnen kaum ein Wort glauben, weil sie nahezu alles einsetzen, um uns vor dem eigenen, innwendigen Schmerz zu beschützen.

Das Bewusstsein des Erwachsenen in mir wird solange anwesend sein, bis irgendetwas passiert, was dieses Bewusstsein aus dem Körper “rauswirft” und ein anderes Bewusstsein – was natürlich ebenfalls Teil meines Bewusstseins ist, auftritt.

Das Bewusstsein des Erwachsenen in seiner bewussten Präsenz, ist schon ein ziemlich “hoher” Bewusstseinszustand. Dieses Bewusstsein ist fähig und in der Lage, alle Teile seines inneren Systems zu handhaben. Es ist ihm möglich, Schmerz bewusst zu prozessieren und ist nicht mehr darauf angewiesen, die Wächterinstanzen in Aktion treten zu lassen. Aber auch aus diesem Bewusstseinszustand wird man immer wieder “rausfallen”, bis man diese Ebene in sich stabilisiert hat. Das benötigt Zeit und ist ein seeeehr langer Prozess.

Die Frage ist immer, wer oder was in mir lenkt gerade in diesem Moment mein Bewusstsein? Und wie viel Bewusstsein habe ich ÜBER mein Bewusstsein?

Unsere Erfahrungen definieren unser Bewusstsein

Das menschliche UND das seelische Bewusstsein setzt sich aus vielen “Komponenten” zusammen. Ihnen gemeinsam sind, dass viele praktische Erfahrungen notwendig sind, um zu lernen. Sie Seele lernt alles über das MenschSein, Jahrtausende lang. Als Menschen lernen wir, das eigene Bewusstsein auszudehnen, zu lenken und immer mehr über uns zu begreifen und zu verstehen. Um als Mensch Zugang zum eigenen seelischen Bewusstseinsreichtum zu kommen, müssen wir uns sehr ernsthaft und tief mit unserem Innenleben beschäftigen. Das braucht viel Zeit, Aufmerksamkeit, Disziplin und Beharrlichkeit – dran bleiben ist wichtig, denn Bewusstseinsausdehnung bekommt keiner von uns geschenkt, es muss sozusagen verdient werden.

Bewusstsein ist ein Prozess, der bis an unser physisches Lebensende läuft. Und die Seele hört ebenfalls nie auf, weiter zu lernen, sich selbst zu erfahren und auszudehnen. Sie mag für kurze Zeit zur infiniten Quelle zurückkehren, aber stürzt sich immer wieder in neue Lernfelder.

Und um den seelischen Reichtum und die Weisheit davon bergen zu können, werden wir uns mit den Untiefen des eigenen menschlichen Bewusstseins auseinandersetzen müssen. Dort, wo all der unerlöste Schmerz liegt, dort, wo es weh tut. Denn das überlagert den Zugang zur eigenen Quelle.

Until next time same station .. euer Steven

https://stevenblack.wordpress.com/

 

Om Mani Padme Hum ?

 

Da ich immer daran interessiert bin, dich näher kennen zu lernen, würde ich mich sehr freuen, wenn du unter diesen Artikel etwas darüber schreibst, was dich gerade am stärksten zu diesem Thema bewegt.

© 01/2018 Renate Hechenberger & Steven Black. Alle Rechte Vorbehalten.
Foto credit: © MoonBloom – Shutterstock/com
Foto credit Fun Frog: © Julien Tromeur – Shutterstock/com

 

Literatur:

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Newsletter Service

 

Dein Wunsch ist SEELENZENTRIERT zu leben?

Perfekt.

Dann lass mich dir dabei helfen, deine SeelenTräume, Visionen und Ziele wahr werden zu lassen!

Melde dich hier für meinen Newsletter an und ich schicke dir regelmäßig eine gehörige Portion Inspiration, Motivation, meine passwortgeschützten Artikel und wertvolle Meditationen.

Danke! Eine Bestätigungsmail ist an Dich unterwegs.