Über die Beziehungsfähigkeit des Menschen ..

Über die Beziehungsfähigkeit des Menschen ..

wieder ein sehr berührender Artikel von Steven, sehr tiefsinning ..

geschrieben von Steven Black:

Kinder wachsen auf und wenn sie Glück haben, dann erleben sie eine mehr oder weniger erfreuliche Kindheit. Bekommen wenig oder mehr Liebe, je nachdem, wie tief sie in den Herzen ihrer Eltern verankert sind. Aber eine große Mehrheit auf dem Planeten erlebt eher unschöne Dinge, einige körperlichen, oder psychisch – seelischen Missbrauch und erfahren einen eklatanten Mangel an Liebe. Und ob nun erfreuliche, oder nicht erfreuliche Kindheit, Kinder sind emphatisch und übernehmen unbewusst und in völliger Unschuld, von Eltern oder anderen Autoritätspersonen Glaubensüberzeugungen, destruktive Emotionen, Gedankenformen und tragen dazu noch die Dynamiken ihrer Familienherkunft in sich.

Dann kommt die Zeit der Schulen, man wird mit unglaublichem Blödsinn gefüttert und Weltbilderkonstrukten vollgelabert, mit mental hochgestochenen Theorien, ohne viel Sinn und noch weniger Verstand. Dann kommt’s noch lustiger – die Pubertät ereilt sie, und damit eine hormonelle Verschränkung, die alte Programme und einen Zyklus voller Wiederholungen aufrecht erhalten. Sodann beginnt die Zeit, sich fürs jeweilige andere Geschlecht zu interessieren. Körperlichkeit zieht ins Bewusstsein ein, man “verliebt” sich und beginnt die ersten sexuellen Erfahrungen zu machen.

Man spricht nicht umsonst vom “verlieren der Unschuld”, und obwohl allgemein die Aufmerksamkeit auf den Verlust des weiblichen Hymen gelenkt wird, würde ich den Verlust beider Geschlechter, nämlich die Unschuld des Herzens dabei bevorzugen. Es kollidiert mit diversen Vorstellungen, wie es zu sein hat, mit Enttäuschung, wegen Nichterwiderung von Gefühlen und Nichterfüllung innerem Sehnens.

Man erlebt ein emotionales und hormonell verursachtes High. Allgemein auch als “rosarote Brille” bekannt ..

Nichtsdestotrotz wird daran geglaubt, man würde den anderen wirklich lieben, aber man ist den körperlichen Programmen ausgeliefert gewesen. Wie sollte in dieser Lebensphase jemand LIEBE von anderen erfahren? Beide Geschlechter haben keinerlei Bewusstsein darüber, keine Erinnerung an die Äonenalten Programmierungen, ihres Geistes, ihrer Gefühle und ihres Körpers.

Diverse Experimentierphasen und Partner später, wurden bereits einige “Verletzlichkeiten” und ein Potpourri an “emotionalen Räuschen” von Eifersucht, Konkurrenzneid, Glück und Unglück, sowie Verlust von Partnern und Trauerphasen angesammelt. Es passiert Männern und Frauen gleichermaßen und wird den altbekannten “Stahltresor” aktivieren, worin sie ihr Herz verbergen.

Dies sind natürlich grobe Verallgemeinerungen, keine Frage, dennoch geschieht es Tagtäglich. Aber ich kenne auch Menschen, die seit ihrem 15 Lebensjahr zusammen sind. Ausnahmen gibts immer ..

Eine Mehrheit findet früher oder später einen Partner, heiraten, weil es halt alle anderen auch tun, Leben sich mit der Zeit auseinander und mehr schlecht als Recht nebeneinander her. Bekommen Kinder, bauen Häuser, kaufen Autos und lenken sich mit diversen emotionalen Surrogaten ab, die uns von der Werbung als “Must Have” präsentiert werden. Springen vielleicht in “fremden Betten” herum, lassen sich scheiden, etc. Ihre Erfahrungen geben sie wieder an ihre Kinder weiter ..

Gottseidank beginnt die Schwungkraft dieses Jahrtausende alten Wiederholungskarussells nun langsam abzunehmen.  Das Bewusstsein für diese ganzen Zusammenhänge verbreitet sich und wird sich weiter etablieren ..

Der große Mangel an Liebe in der Welt, den gibt’s eigentlich gar nicht. Denn diese Liebe existiert und lebt in unseren Herzen, aber wir haben es verschlossen. Der Mangel ist aufgrund des Unvermögens da, die Herzen wieder zu öffnen. Und wir reden hier nicht Mal von Traumata, diese Herzensverletzungen sind viel subtiler ..

Man kann es seelische Kontraktionen nennen, welche durch Ablehnungen von außen, Verlassen werden, Lieblosigkeitserfahrungen diverser Ausprägung und allgemein durch Schmerzerfahrungen auftreten. Man wird traurig, weil das innerste Wesen nicht gesehen wird. Ist eine Erfahrung zu schmerzlich erfahren worden, um damit umgehen, sie zu verarbeiten und im Grunde VERDAUEN zu können, bilden sich Schutzschichten. Körperliche Panzerungen (like W. Reich), energetische Blockaden und Stauungen im Energiefeld. Diese Schutzschichten lassen uns weitere Verletzungen weniger spüren, aber blockieren den Lebens – und Energiefluß. Es dämpft die Empfindsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit von Gefühlen und Emotionen, man wird “kälter” ..  und es erzeugt Widerstand gegen das Leben an sich.

Wenn ein Mann und eine Frau eine Beziehung miteinander eingehen wollen, sind ja nicht nur diese beiden Individuen beteiligt. Im Grunde müssen ALLE ihre Anteile und verschiedene Aspekte, mit den Anteilen und Aspekten des Partners eine Beziehung eingehen. Einige davon mag Mann/Frau am Partner, andere aber nicht. Um zu verdeutlichen, wie schwierig die ganze Kiste ist, muss man sich vor Augen halten, daß auch manche von den EIGENEN Anteilen sich NICHT mögen, im Clinch und Kampf miteinander liegen, andere jedoch, die mögen einander schon.

Im Grunde kommen zwei große Familienverbände zusammen! Man kann sich an “einer Hand” ausrechnen, welche Komplexität daran gebunden ist und welches Konfliktpotential man damit eingeht.

Es gibt eine lange schon andauernde Kontroverse, innerhalb des psychologischen Zusammenhangs mit den inneren Anteilen. Die einen sprechen nur von dem einen “inneren Kind”, andere wiederum, die reden von mehreren “inneren Kindern”. So, und wer hat da nun RECHT?

Meinem persönlichen Erleben nach, gibts eindeutig mehrere Versionen davon, welche diverse Zeitabschnitte repräsentieren. Die sehen dann auch so aus, wie zur jeweiligen Zeit einer Entwicklung.

ABER – vielleicht liegen ja beide Fraktionen durchaus richtig?

Denn einige dieser “inneren Kinder” Morphen manchmal regelrecht hin und her und sind schwer zu erfassen. Was, wenn es ´nur dieses eine “innere Kind” ist, was aber in jeweils verschiedenen, erlebten Zuständen hin und her morpht? Möglicherweise sind die Erfahrungen des EINEN “inneren Kindes”, wie Perlen an einer Schnur aufgereiht? Für die innere Arbeit dürfte es jedoch gleich-gültig sein, Hauptsache, man bearbeitet jeden Aspekt der sich zeigen mag. Und es arbeitet sowieso jeder, wie es für die jeweilige Person funktioniert – so what?

Wir sind tatsächlich Multidimensionale Wesen, nicht nur auf die “höheren Dimensionen” bezogen, sondern auch Just NOW, right here.

Bei den meisten Menschen streben diese verschiedenen Identitätsanteile einfach nur nach Beachtung und/oder Dominanz, beeinflussen das persönliche Verhalten und bilden daher eine Art unbewusste Gesellschaft des Jetzt Selbst, die zumindest teilweise als verschiedene, innerlich hörbare Stimmen, im eigenen inneren Dialog erfahren werden. Was wir einfach als unser “Ich” bezeichnen ist also viel mehr, als man allgemein zu denken wagt.

By the Way – um die Komplexität des Ganzen zu erweitern, so bieten vielfältig erlebte Verletzungen Angriffsflächen, Risse und Tore im Energiefeld, welche zu Besetzungen fremder Wesenheiten führen KÖNNEN. Es gibt solche Besetzungen durch Wesenheiten, aber sie werden oft auch nur vermutet, wo es gar keine gibt. Der “innere Dämon” ist oftmals nur eine unverstandene “innere Person”, die im Unterbewusstsein unseres komplexen SELBST rumspukt.

Klar, es gibt vielfältige Formen von Fremdbesetzungen und Belästigungen – verwirrte und verirrte Seelen, die auf der Suche nach einem Körper sind, andere astrale Wesenheiten, die sich aus den diversesten Gründen bei jemanden niederlassen, aber nicht immer grundsätzlich “böser Natur” sind. Drogen- und Alkoholkonsum begünstigen natürlich auch dämonische Wesenheiten. Ebenso, wie mit Praktiken herumzuspielen, wie etwa Astralreisen, ohne sich über deren Gefahrenpotential im klaren zu sein und ohne Werkzeuge, um solches zu Handhaben.

Wie können solche Fremdbesetzungen bemerkt und identifiziert werden?

Schwierig, einfach ist es sicher nicht, für jedes genannte Symptom kann’s unterschiedliche Gründe geben. Aber wer solch einen Verdacht hegt, kann sich an einen medial fähigen Menschen, seiner persönlichen Wahl wenden.

Sich ständig müde zu fühlen, schwach und ausgelaugt, wenig Antrieb zu besitzen KANN darauf hinweisen. Plötzliche Charakterveränderungen und Wesensfremde Züge, welche auf Freunde und Familie “komisch” wirken, KÖNNTEN ebenfalls damit im Zusammenhang stehen.

Anyway, ich will das nicht weiter vertiefen, weil ich sicherlich auch kein Fachmann dafür bin. Es gibt inzwischen genügend fähige Menschen dafür – und wer sucht, der findet auch. Wer mit Personen solchen oder ähnlichen Verhaltens konfrontiert ist und sogar den Weitblick besitzt, jenes zu vermuten, ist grundsätzlich gut beraten, diesen Leuten aus dem Weg zu gehen und die Kommunikation mit ihnen, auf die Uhrzeit und das aktuelle Datum zu begrenzen. Man braucht die Person nicht zu verurteilen, die weiß meist selbst nicht was los ist – aber WIR tragen eine Verantwortung für die Dinge, welche uns einfach NICHT GUT tun! Ganz einfache Rechnung ..

Okay, back to the Roots of the Human Structure:

In der konstruktiven Ausformung, sind unsere diversen Identitätsanteile meist nur Repräsentanten und Funktionsanteile der SELBST Steuerung, um auf verschiedene Erfordernisse von Psycho-sozialer Kommunikation angemessene Reaktionen einzugehen.

Die Problematik beginnt, wenn aufgrund von Fehlentwicklungen, dauerndem Stress und/oder selektiver Unaufmerksamkeit, eine dieser funktionalen Anteile Dissoziation erfahren, also verletzt sind und dadurch vom Zugang durch das bewusste JETZT Selbst abgespalten wurden. Diese dann untergetauchten Anteile – mit ihrem, in jenem Moment fest definiertem Bestandsumfang an Bedürfnissen, Weltansichten, Gefühlen, Talenten, usw; – lassen sich im Keller unseres Unterbewusstsein nieder, wo sie weiteres Wachstum und weitere Entwicklung sabotieren. Denn sie bleiben regelrecht in der erlebten Vergangenheit stecken.  Und wer Herman Hesse seinen “Steppenwolf” jemals gelesen hat, der hat damals schon die Idee von mehreren Selbsten vernommen.

„Harry besteht nicht aus zwei Wesen, sondern aus hundert, aus tausenden. Sein Leben schwingt (wie jedes Menschen Leben) nicht bloß zwischen zwei Polen, etwa dem Trieb und dem Geist, oder dem Heiligen und dem Wüstling, sondern es schwingt zwischen tausenden, zwischen unzählbaren Polpaaren. (…) In Wirklichkeit ist aber kein Ich eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen, von Stufen und Zuständen, von Erbschaften und Möglichkeiten. Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie.“

Aus: Der Steppenwolf von Hermann Hesse/PDF DOWNLOAD hier

WENN wir funktionierende, wirkliche tiefe Beziehungen wollen, dann kommen wir nicht umhin diese Anteile zu integrieren, sozusagen einen Chor der Harmonie, mit unseren inneren Stimmen (Anteilen) zu bewerkstelligen.

Haben wir nämlich keine Harmonie IN UNS selbst, wie will Harmonie mit anderen funktionieren?  Hier ist das gegenwärtig erfahrbare ICH gefordert, sich auf die Suche nach seinen verdrängten und verletzten Inhalten zu machen. Und durch diverse Möglichkeiten von innerer oder ausgesprochener Kommunikation und/oder energetischer Beihilfe, jenen Anteilen Heilung zu bieten und sie wieder zu sich heranzuholen. Sie aus dem Unterbewusstsein wieder ins Bewusstsein und der persönlichen Aufmerksamkeit zu rufen.

Wir werden nicht wirklich gedacht, außer wir belassen unsere verdrängten Inhalte im Unterbewusstsein und lassen alles schleifen, wie lange so gehandhabt. Es obliegt nur unserer Verantwortung, uns ganz alleine, wie wir sein wollen und sind. Es wird wirklich Zeit, daß die Menschheit endlich aus ihrer Lethargie aufwacht und etwas für SICH SELBST tut. Jeder, ganz persönlich ..

image

Natürlich gibts die verschiedensten Beziehungen, die zumindest teilweise “funktionieren”. Aber wer die Sehnsucht nach einer elementaren Verbindung in sich spürt, und nicht den Mut besitzt, das Herz des Kindes tief IN SICH herauszureichen und damit seine Verletzlichkeit zu offenbaren, wird eine solche Verbindung niemals erreichen. DAS ist die Crux an der Geschichte, denn wir wollen ja nicht verletzt werden und springen schon bei der bloßen Möglichkeit in unsere Schutzräume und fahren Verteidigungsmechanismen auf. Herrje, nur ja nichts intensives …

Nein, Verletzlichkeit steht wahrlich nicht hoch im Kurs. Aber der Punkt ist, Verletzlichkeit scheint die QUELLE innerer Verbundenheit zu sein!

Die Menschheit betäubt ihre Verletzlichkeit mit allerlei Drogen, entweder harten, weichen, synthetischen, computerisierten, medialen, kulinarischen, emotionalen und mentalen Drogen. Grundsätzlich KANN ALLES als Droge herhalten, wenn es nur die Seele anständig betäubt und ablenkt.

Aber sich Verbunden zu fühlen sind der Zweck und Sinn des DaSeins, es generiert Bedeutung und dies impliziert eine Frage, die man sich stellen sollte:

Wie erfüllend soll mein Leben sein? Beruf und diverse Tätigkeiten sind nur einige, zwar durchaus wichtige Aspekte davon -aber ohne Verbindungen mit Menschen werden sie zum Selbstzweck. Innige Verbindungen zwischen zwei Menschen, sind eigentlich die Verbindungen zweier Kinder, rein und in Unschuld- alles andere sind nur Rollen. Natürlich sollte das Zeigen der eigenen Verletzlichkeit umsichtig und mit Abwägung erfolgen, aber Sicherheit wird man darüber nie bekommen. Wie sagt man? NO RISK, NO FUN ..

Die Courage zur Verletzlichkeit wächst proportional mit der Heilung innerer Anteile und erzeugt damit eine ansteigende Entwicklung des Jetzt Selbst. Und sowas passiert sicher nicht von heute auf Morgen, aber hat wer wirklich was besseres zu tun?

Wie schreiben jetzt bald das Jahr 2014, das Wissen um diese Zusammenhänge existiert, es gibt Verfahren und Möglichkeiten um es zu TUN. Jetzt braucht es Menschen, die diese Schneise in jenes unbekanntes Land zu schlagen bereit sind. Es wäre schön, würden viele zu diesem Abenteuertrip aufbrechen.

Der Mut sich unvollkommen zu zeigen, aber dennoch sich selbst anzunehmen mit allem Gepäck und erlebtem  –  That’s the Way at Home ..

Eine Wegweisende Rede, wenn ich jemals eine hörte!! –> Unbedingt anschauen, es lohnt sich!

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7GEzL-08Q1g&w=640&h=360]

Quellennachweise:

http://de.wiktionary.org/wiki/Kontraktion

http://vk.com/doc191299207_163250214?hash=1f7c7edf7283d9e658&dl=b7fe838e941b0fcc2f

© Steven Black

Alle Artikel auf meiner Website dürfen bei Nennung des Autors und Linksetzung der Website, gerne und jederzeit kopiert und weiterverteilt werden. Ausgenommen davon sind Gewerbliche Interessen, wie etwa einen dieser Artikel in diversen Medienpublikationen zu veröffentlichen, dies bedarf der Genehmigung des Autors.

Vorstellungen von Sicherheit

Diese Geschichte ist wirklich „Steven at his best“. Eine einfache und doch so komplizierte Endlos-Diskussion (wie es vielen von uns scheint) in seiner Essenz ganz klar erfasst und auf den Punkt gebracht, mit viel Verständnis und Gefühl. Eine story über den Schmerz des tief verwundeten Herzens und der Liebe zwischen Mann und Frau .. enjoy!

geschrieben von Steven Black:

Now, this is a Story about Sex and LOVE, maybe you like it … _smile_wink_

Also Vorstellungen und Ideen gibts von dem Begriff Sicherheit sicher genug. Der eine meint, es müssten mehr Gefängnisse dafür her, ein anderer will Waffen an jeden ausgeben. Genau, damit sie sich dann “sicherer” fühlen.  In “good old America” sehen dies ne Menge Leute als “reale Alternative”, gegen eine politische Diktatur, zu der America verkommen ist. Aber wer’s glaubt, wird womöglich entdecken, daß sie nur das Spiel der Pläneschmieder spielen, wo der Verlierer von vorneherein feststeht. Feststehen muss, angesichts einer bereits im Frühjahr bekannt gewordenen Munitionslieferung von Hohlspitzgeschossen ( Verkaufsslogan: „Optimale Penetration für finale Wirkung“), geordert von der “Heimatschutzbehörde”, sagenhafte 1,6 Milliarden Geschosse.

Zum Vergleich: Im Irak-Krieg wurden “nur” 6 Millionen Kugeln verfeuert. Ich denke, DAS braucht erstmal nicht weiter kommentiert werden!

Ein Firmenchef eines großen Betriebes mag eine andere Version von Sicherheit haben. Vielleicht fühlt er sich sicherer, wenn er alle überwachen und ständig ihr Arbeitspensum überprüfen lässt. Ja, macht gewiss großen Eindruck auf seine Angestellten. Und falls es mal sowas wie ein ausgeglichenes Betriebsklima gab, ist daß nun eher im Arsch. Wer will denn schon in einer trüben Brühe von Misstrauen und einer Atmosphäre von Generalverdacht arbeiten? Herr Firmenchef wird’s spätestens merken, wenn seine cleversten Mitarbeiter die “Biege machen” und ihm und seinem Sicherheitswahn davonhüpfen. Bleiben werden nur die Kopfnicker und diejenigen, denen nichts anderes übrigbleibt, weil sie Verantwortung für Familie, oder andere Verpflichtungen haben.

Besitzer mittlerer oder kleinerer Betriebe, die fühlen sich eventuell genötigt, persönlich überall reinzuplatzen. Alle anzuschnauzen, um sie auf Trab zu halten, um zu zeigen, wer hier den Hammer schwingt. Das mag manchmal durchaus effektiv sein und für die Angestellten sicher ein “super Feeling”. Aber wird der Eigentümer sich deswegen sicherer fühlen?

Und wie geht’s UNS, die wir keine Firmen haben, die wir keine Leute erschießen möchten, mit dem Gefühl von Sicherheit?

Och, wir haben gar KEIN Problem damit! Neeeeein .. wir fühlen uns alle totally sicher! OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOM!

WOW! Sag bloß?

Erzähl den Blödsinn bitte jemand anderen, ich hab genau gesehen was letzte Woche abgelaufen ist. Als du diese Frau kennengelernt hast, die extrem auf dich steht und wo du ausgesehen hast, wie ein totaler Idiot. Jeder Blinde hat gesehen, daß du ebenfalls vernarrt in sie bist, aber du hast nichts besseres gewusst, als den Coolen raushängen zu lassen.

“Scheint aber gewirkt zu haben, wir lieben uns und haben vorgestern miteinander geschlafen.”

Ja, hast du mir erzählt, alle Details, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte .. Aber DAS kannst du dir an den Hut stecken, du hast sie gevögelt, mehr ist das nicht gewesen.

“Ist gar nicht wahr, ich liebe diese Frau”!

Wie interessant, gut, bist du ihr also DESWEGEN ständig ausgewichen, sobald sie dir ein wenig nahe kam? Seltsame Art, ihr deine “Liebe” zu zeigen. Sie ist mutig und war bereit dir ihr Herz zu öffnen, und du machst RUMS, Türe zu! Gut gemacht, ich bin sicher, sie fühlte sich sogleich in Liebe gebadet ..

“Hör auf so blöd rumzuätzen, woher willst denn du das so genau wissen? Warst ja gar nicht dabei.”

Überraschung, SIE hat es mir halt auch erzählt ..

“Ohhhhhhhh .. äh .. “

Mach den offenen Balkon wieder zu, den du Mund nennst. Naja, komm, setzt dich auf den Stuhl da, ich will dir mal eine Geschichte erzählen. Vielleicht verstehst du danach einiges besser, okay?

“Okay, da bin ich aber gespannt”.

Mit Spannung kann ich nicht dienen, aber es ist eine interessante Geschichte:

Also, es war einmal ..

“Ächz, ein Märchen, oder was”?

Schnauze, also, es war einmal .. Nennen wir es eine kleine Sage, denn in ihrem Kern ist sie wahr. In lange schon zurückliegender Zeit, Jahrtausende zurück, als die Erde nur wenig besiedelt und lineare Zeit unbekannt war. Da waren die Männer und die Frauen glücklich miteinander, nichts trübte ihr Verhältnis zueinander. Es war eine Epoche der wirklich gelebten Liebe, keine dieser heute so propagierten Ideen von  “blinder Bedingungslosigkeit”, die einen schrecklichen Realitätsverlust offenbaren. Denn Liebe kann erst dann bedingungslos sein, wenn man sich gesehen und vollständig vom anderen verstanden fühlt. Die Männer und Frauen, von denen hier die Rede ist, haben sich auf Seelenebene erkannt, haben sich gegenseitig ihr ganzes Wesen öffnen können. Sie zeigten sich völlig NACKT, verstehst du?

Sexualität war eine heilige Angelegenheit, ein Austausch tiefer Intimität – und keine Wham, Bäng, danke Mam Sache, wie es derzeit schwer in Mode ist. Und wo Frauen eher als Entsorgungsbehälter sexuellen Sondermülls benutzt werden.

Es gab weder eine Überidentifizierung mit dem Körper, noch mit der Materie an sich, alles war mehr oder weniger in Ordnung und heil – zumindest in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Auch wenn ihr Alltag beschwerlicher, als in unserem technisierten Zeitalter gewesen ist. Was übrigens eigentlich dazu hätte führen sollen, daß die Erleichterung schwerer Arbeit, dem Menschen wieder mehr Zeit zum nachdenken gibt, damit er wieder über seinen eigenen Sinn und Lebenszweck Überlegungen anstellt. Egal, ist momentan nicht von Belang ..

Jedenfalls fanden sie tiefe Erfüllung und genossen täglich die gegenseitige Hochachtung, Zärtlichkeit und Intimität emotionaler, sowie körperlicher, überschäumender Sexualität. Es war ihnen bewusst, daß sie auf dieser Ebene vollkommene Götter waren. In ihren kleinen, übersichtlichen Gemeinschaften von einigen Tausend Menschen, welche weiträumig verstreut waren, witzelte NIEMAND über Sex, oder machten verborgene sexuelle Andeutungen. Die Männer liefen nicht mit einem jederzeit “aufspringenden Taschenmesser” in der Hose herum, oder starrten jedem Bein lüstern hinterher.

“DAS kann ich nicht glauben” .. :-(

(mehr …)

Mann-Frau und andere Schubladen ..

Mann-Frau und andere Schubladen ..

geschrieben von Steven Black:

In FAST jedem männlichen Leser schlummert ein kleiner Chauvinist, daß haben wir quasi gelernt, in Schulen und Clubs/Vereinen, oder wo wir in Gruppen voller Kerle  rumlungerten -und wenn einige das Wort Gender, Homosexuelle, Lesben oder Transsexuelle hörten, da kriegten die Zustände.  DAS können wir auch besser ..

image<-Quelle:

Regelmäßige Leser wissen, diese ganze POLARISIERENDE “Gender Mainstream” PROPAGANDA kann ich nicht ab, aber wir müssen endlich beginnen, hier eine Unterscheidung zu treffen.  Und zwar davon, daß diese Geschichte ECHTE Menschen betrifft und dies von den diversen Versuchen zu unterscheiden, welche dicke Keile zwischen Männern und Frauen und zwischenmenschliche Beziehungen allgemein treiben. Denn dazu dient es letztlich ..

Als Begrifflichkeit wurde Gender erstmals in der Medizin, in der Forschung mit “Intersexuellen”(Sexualdifferenzierungsstörungen) in den 1960er Jahren verwendet, um die Annahme zu verdeutlichen, dass die Sozialisation der Individuen für die Geschlechter-zugehörigkeit bzw. Geschlechtsidentität verantwortlich ist.”

So, so, nette “Annahme” .. ein typischer wissenschaftlicher Tunnelblick bei der Arbeit und eifrig dabei, neue Worthülsen zu stanzen.  Wisst ihr, wir sind angeblich keine Männer oder Frauen, seeehr “weise”, diese Wissenschaftler und sozialen Ingenieure ..

Lasst uns dies bitte richtig verstehen: WAS bedeutet Sozialisation?

(mehr …)

Schattenliebe – Ewige Geliebte(r)

Schattenliebe – Ewige Geliebte(r)

Rivalin, Gespielin, Nebenbuhlerin, Worte die sich im Laufe der Geschichte nicht wirklich geändert haben. Geliebte zu sein, zieht den Duft des Verruchten – Geheimen nach sich. Spielerisches Umweben seiner Gefühle, wie eine Spinne, die Ihren Partner nach dem Liebesakt verschlingt. Etwas geben können, was die ”Andere ” nicht kann oder will, treibt das starke Geschlecht in ihre Arme. Was für ein Triumph. Was für eine blinde Euphorie, einen Mann an sich binden zu wollen, der genau dieser Enge seines trauten Heimes entfliehen möchte. Sie ist ein magisches Wesen für ihn, welche geduldig wartet, bis er seiner Frau wieder einmal eine Geschichte von Überstunden, Geschäftsessen oder sonstigen, seiner, auf wundersame Weise entsprungenen Phantasien auftischt. Natürlich lächelt sie auch dann, wenn er in machohafter Weise zum Handy greift, sich bei seiner Frau entschuldigt, dass es wieder später wird, während sie in seinen Armen liegt.

Die ewige Nummer Zwei

GeliebteGeliebte zu sein macht einsam. Man wird zur Schattenfrau. Von dem Tag, an dem sie ”Ihm” ihr Denken und Fühlen opfert und ihre eigene Identität aufgibt, beginnt die Frage nach dem Warum. Hochdotierte Managerinnen, wie Putzfrauen sitzen im selben Boot. Warum nehmen Frauen Jahr für Jahr diese seelischen Qualen auf sich? Nur um ihren Spaß zu haben? Mit Sicherheit nicht, denn als Geliebte wird man nicht geboren, man wird zu ihr gemacht. Ist es die Sehnsucht nach Geborgenheit oder der Drang, sich in moralisch nicht akzeptable Gefilde zu begeben? Böse Zungen behaupten, dass diese Frauen keinen Mann bekommen und sich deshalb verheirateten Männern wahllos an den Hals werfen.

Heimliche Liebesbeziehungen

Umfragen zeigen dass immer mehr Menschen schon einmal fremd-gegangen sind oder eine heimliche Liebesbeziehung neben einer festen Partnerschaft hatten. Die Gründe, warum es jemanden in die Arme eines oder einer Anderen treibt, sind vielfältig und reichen von Abenteuerlust bis zum Stillen einer tiefen Sehnsucht. Längerfristige Affären kommen übrigens häufiger vor als das schnelle Abenteuer zwischendurch.

Alle Beziehungen unterlaufen einen Reifeprozess. Ungezwungene Gespräche unter Kollegen, die sich über einen längeren Zeitraum einstellen, das Entdecken vieler kleiner Gemeinsamkeiten, welche eine vertraute, ja fast intime Atmosphäre ausstrahlen. Der Kaffee oder das Glas Wein, zu dem man sich nach Feierabend trifft, bevor sie die Familien in Anspruch nehmen. Die Ungezwungenheit einer Freundschaft. Bis man erkennt, dass im Verborgenen ein tiefes Gefühl entstand, das förmlich nach Erfüllung schreit. Das Gewissen, welches sie Nächtelang nicht schlafen lässt, fordert sein Tribut. Vielleicht hat sie all diese Seelenqualen als einstige Ehefrau selbst durchlitten und möchte seiner Familie nicht den Vater und Mann nehmen.

emotionale-wundenDas Herz sagt ja, der Verstand nein. Was siegen wird, liegt in seiner Endgültigkeit, an der Endscheidung des Mannes. Die Dauer dieser Beziehungen trifft oft das Leben selbst. Gewohnheit die sich einschleicht, wenn der Schleier der Verliebtheit den Bildern der Realität weicht. Einsame Überlegungen, ob sie wirklich ihre schönsten Jahre mit Warten verbringen möchte. Seine ständigen Vertröstungen, die seine Bequemlichkeit zum Ausdruck bringen. Die Firma, die er verlieren würde, wenn er seine Frau nach einer Scheidung ausbezahlen müsste, Kinder, die ihren Vater brauchen um groß zu werden. Ausweichende Gespräche, dass man auch zwei Frauen gleichzeitig lieben kann, lassen ihr die letzte Farbe aus dem Gesicht weichen und ihre Hilflosigkeit erkennen. Wenn er sich in diesem Rollenspiel wohl fühlt, zu Hause eine treusorgende Ehefrau zu haben und eine Geliebte, die immer ein offenes Ohr für seine Sorgen und sexuellen Phantasien hat, wird sie ewig Nummer zwei in seinem Leben bleiben.

Die Wiener Psychologin Prof. Dr. Gerti Senger hat sich auf dieses Thema spezialisiert. In ihrem Buch »Schattenliebe« schlüsselt sie die zehn tückischsten Fallen auf, um die jede Frau einen weiten Bogen machen sollte – sofern sie das noch kann. Leider ist es für viele „Schattenfrauen“ und „Zweite Geigen“ bereits zu spät, wenn ihnen dämmert, dass an der Dreiecksbeziehung etwas nicht stimmt. Plötzlich stellen sie fest: Die heimliche Romanze hat sich zur Belastung entwickelt, die das gesamte Denken und Fühlen blockiert. Aus den einst so schönen Gefühlen wurden völlig überdrehte emotionale Höhenflüge, gefolgt von ebenso intensiven Abstürzen.

Kennst du das auch? Statt den zwanglosen Sex und die Schmetterlinge zu genießen, wirst du von widersprüchlichen Empfindungen zerrissen. Schuldgefühle wegen der Lügen und des Betrugs, unerfüllbare Sehnsucht nach entspannter Zweisamkeit, Zorn über die Ausweglosigkeit der Lage, Selbstzweifel und Unsicherheit wechseln im Stundentakt. All diese Ausschweifungen funktionieren so lange, bis, ja bis, sich die emotional nicht greifbare Gefühlsregung der Liebe einen Weg in diese Beziehung bahnt. Spuren durchlittener Nächte, lassen die Konjunktur der Kosmetikstudios und Beautyfarmen aufleben. Zerschlagene Gläser, welche sich, noch halb gefüllt mit edlem Bordeaux, zur Freude eines jeden Malermeisters, an den Zimmerwänden wiederfinden. Hysterische Anfälle, die das Herz der Psychotherapeuten höher schlagen lässt oder Freundinnen, die dieses ewige Gejammer nicht mehr ertragen können und sich mehr und mehr zurückziehen. Natürlich streitest du dich regelmäßig mit deiner Schattenliebe darüber. Mit wem sonst? Schließlich gibt es kaum jemanden, dem du dich anvertrauen kannst. Jeder Streit endet in einer tränenreichen Versöhnung, in der ihr euch verzweifelt eure Liebe schwört, aber nie etwas ändert.

Wo die Liebe hinfällt, weiß man nicht. Allerdings muss man sorgfältig abwägen, was man will und was nicht. Wo liegen die Perspektiven für die Liebesbeziehung, die nicht sein darf? Kommunikation ist in einem solchen Fall wichtig. Vielleicht schreibst du in anonymen Foren, holst dir Rat bei Frauen, denen es ähnlich ergeht und stellst fest, dass es nur zwei Wege gibt: weitermachen oder trennen.

Auch wenn es schwerfällt, sich das einzugestehen: Die Schattenliebe ist außer Kontrolle geraten. Um dein Seelenheil wiederzufinden, mußt du diese Beziehung entweder auf ein gesundes Maß zurückschrauben und dich aus den Fallen befreien – oder die Schattenliebe beenden. Tief im Herzen weißt du das längst. Doch für den ultimativen Schnitt mußt du zunächst verstehen, wie du überhaupt in diese Situation geraten konntest. Und warum du darin festzukleben scheinst, ohne dich lösen zu können. Du täuschst dich nicht: Das Gefühl ist keine Einbildung!

Eine Schattenbeziehung bietet zahlreiche „Festhalter“, die wie emotionaler Superkleber wirken.

Deshalb ist es gerade für Frauen so schwer, sich aus solchen Beziehungen zu verabschieden. Doch hier gilt: Gefahr erkannt, Gefahr (fast) gebannt. Wenn du verstanden hast, womit du es zu tun hast, wird es dir besser gehen. Es gilt, für sich selbst herauszufinden: Sind es bloß momentane Gefühlswallungen, die man fehl- oder überinterpretiert? Und: Was riskiere ich, wenn ich was mache? Es ist dein Unterbewußtsein, welches sich immer wieder einen Mann (Frau) wählt, der sich nicht wirklich auf dich einlassen wird. Es hat also nicht wirklich etwas mit den Männern zu tun. Sondern mit dir. Es ist sehr wichtig zu erkennen dass du eine „Geliebte“ bist! Ohne dem Annehmen der Wahrheit, kannst du nichts ändern. Und täusche dich nicht: Eine „Geliebte“ kannst du auch ohne einem Mann an deiner Seite sein.

Deine eigenen Verstrickungen aus deiner Kindheit lassen oft keine feste Bindung zu. Es kann Treueversprechen aus anderen Leben geben (oder auch aus diesem) welche du gemacht hast, die jetzt eine Beziehung verhindern. Es wird immer wichtiger uns daran zu erinnern was in unserer Vergangenheit (noch) steckt, damit wir vor allem diese schwierigen Verstrickungen in Liebe (er)lösen.

Wir wollen unsere „Verflossenen“ vergessen, doch jede Partnerschaft lebt in unserer Seele weiter durch die vielen „cords“, die energetischen Schnüre die uns auf energetischer Ebene verbinden. Wir haben diese cords mit allen sexuellen Partnern (auch die one-night-stands) und die lösen sich nicht von selbst auf. Sie wirken und wirken – manchmal etwas verblasst – im Hintergrund und beinflußen alle unseren gegenwärtigen oder zukünftigen Beziehungen.

In geführter Trance kann man diese Orte der Verstrickung aufsuchen und sie lösen. Versprechen zurückgeben und so die Energien wieder zum Fließen bringen. So kann aus einer kleinen Prinzessin, der jahrelang Geliebten, eine liebende und geliebte Frau werden.

Mit ihren Thesen und Tipps spricht Gerti Senger übrigens explizit nicht nur die heimlichen Geliebten verheirateter Männer an, sondern auch die betrogenen Ehefrauen. Diese bekommen die Kälte des Schattens zwangsläufig ebenso zu spüren wie die beiden Hauptakteure und wissen oft nicht, wie sie sich verhalten sollen. Zu wissen, welche Gefahren eine Schattenliebe vom Lustspiel zum Drama kippen lassen, ist daher äußerst hilfreich für die betrogenen Dritten im Bunde. Und natürlich finden auch unglückliche Schattenmänner, d.h. Ehemänner und männliche Geliebte, hier wertvolle Anregungen und „Aha-Effekte“, um ihre vertrackte Situation besser zu verstehen und den ersten Schritt in Richtung emotionale Unabhängigkeit wagen zu können. Ob mit oder ohne Schatten-partner.

Centre

Vielen Dank fürs lesen. Wenn dich das inspiriert hat, teile es doch mit anderen und hinterlasse ein Kommentar. Und wenn Du hier auf meinem Blog von deinen Erlebnissen berichten magst, würde ich mich sehr freuen von dir zu hören.

Herzlichst, Renate

Bild: © Arthur-studio10 – Shutterstock/com

Literatur

Gerti Senger »Schattenliebe« (ersch. 1997 im Amalthea Signum Verlag)

 

Sexualgenetik

Sexualgenetik

bildet den Hintergrund für tausend Fragen, die wir uns selbst immer wieder stellen: Wie empfinden wir in Bezug auf unsere Körper? Fühlen wir uns der Liebe würdig? Wissen wir wirklich, wie wir die Liebe körperlich ausdrücken können? Alle diese Fragen kreisen um instinktive Urenergien, die wir in uns spüren, und die von unzähligen Vorfahren, welche an den gleichen quälenden Selbstzweifeln wie wir litten, an uns weitergegeben wurden.

Nahezu alle unsere Kernthemen stammen aus unserer Sexualgenetik. Wir können das Thema Sexualität nicht von dem der Beziehung, Macht, Zurückweisung und sogar dem Thema Geld, nicht trennen. Wir setzen unsere sexuellen Energien auf all diesen Feldern ein.

Es ist viel leichter, sich in unserer Familienkonstellation nach Zeichen der körperlichen oder emotionalen Vererbung umzusehen, als über unsere Sexualgenetik nachzudenken. Viele von uns ahnen (wissen) das wir unsere Sexualgenetik von unseren Eltern und Geschwistern, sogar von Cousins und Freunden geerbt haben. Aber viele haben sich noch nicht wirklich überlegt was das bedeutet.

Die Qualität der ersten sexuellen Kontakte die wir als Frau oder als Mann erlebten haben – hatte immer mit unseren Eltern zu tun. In der Phase der Empfängnis wurden die vorherrschenden Emotionen, Gedanken und energetischen Prägungen, die während des Geschlechtsaktes entstanden sind als wir gezeugt wurden, tief in unseren Zellen, in unserer DNS, verankert und bilden so ein Grundmuster (oder erste Prägung) die wir in späteren Jahren, wenn wir sexuell aktiv werden, in uns aktivieren und zu leben beginnen.

shutterstock_34411321Das heißt: wir tragen (meist nicht) die Energie einer klaren, lustvollen, mit dem göttlichen vereinte sexuelle Energie in unsere Ehe oder Partnerschaft, sondern wir tragen und leben die (meist sehr limitierte) sexuelle Prägung unserer Eltern. Durch dieses Phänomen schlafen nicht zwei göttliche Menschen auf Allerhöchster Ebene der Lust miteinander, sondern der Partner übernimmt die Vater Rolle und die Partnerin die Mutterrolle, jeder zum jeweiligen Geschlecht versetzt. Aus dieser Energie heraus lässt sich leider nur eine sexuelle Kraft aufbauen deren höchste Form im besten Falle Fürsorge ist, jedoch nicht um wahrhaft lebendige und kraftvolle göttliche Sexualität.

Jetzt ist wirklich die Zeit gekommen uns von diesen sexuellen Ur-Prägungen unserer Eltern und Ahnen zu befreien und Heilung herbeizuführen. Es werden jetzt über zwei sehr große Energieportale mehrere sexuelle Energien empfangen – die sexuelle Kraft ist ein Element das für den natürlichen Schöpfungsprozess gemeinsam mit dem kosmischen Schöpfungsprozess für neue Energien und neue Materialisationen sorgt – es darf hierbei jedoch nicht aus der Macht der Manipulation gehandelt werden, da diese Welle in ihrer Struktur sehr mächtig ist. Hier geht es um die emotionale Loslösung der sexuellen Trägerenergie – welch eine Befreiung derart tiefer Natur ist, dass man sich erst einmal daran gewöhnen muss.

Wir beginnen über den emotionalen Körper bewusst in den Frieden mit allen jemals gelebten sexuellen Energien zu gehen die unserer dreidimensionalen Entwicklung entsprachen – das bedeutet wir löschen alle sexuellen Programme aller Kontakte die wir jemals hatten. Dies geschieht über den Nabel und über das Steißbein. Wir beginnen die Struktur aller sexuellen Energien in uns und in unseren Organen zu erlösen und zu befreien, und die verstärkt hereinströmenden Energien der weiblichen Ur-Quelle mit den neuen sexuellen Wellen werden in unserem gesamten Lichtkörper – über alle Energiekanäle hinweg verströmt und ausgedehnt. Die Kraft des kosmischen Vaters und der Kosmischen Mutter fließen durch alle Meridiane und  Zellen.

Ein kleines Experiment – zum selber ausprobieren:

Atme mehrmals tief durch, um dich in einen mehr meditativen Zustand zu versetzen.

Bitte deinen Körper dich tief mit deiner DNS* zu verbinden und dann folgendes durchzuführen:

„Ich verbinde mich jetzt mit den Seelenanteilen meiner Eltern und bitte darum alle vorliegenden Sexual-Programme und Kodierungen zu erlösen“.

Akzeptiere, was immer dir in den Sinn kommt. Vielleicht siehst (oder spürst) du einen Flecken oder einen Klumpen auf einem Strang oder etwas leuchtendes. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, da jede Person so wahrnimmt, wie der Körper es ihr zeigt. Du wirst deine DNS höchstwahrscheinlich jedes Mal anders wahrnehmen, wenn du in sie hineinfließt, so wie die ca. 75 000 Gene (ganz genau weiß man es nicht) sich je nach Zweck anders anordnen.

Wenn du die Gedankenformen in der DNS lokalisiert hast, bitte dein Höheres Selbst, die vollkommene Licht-Frequenz (ich nenne sie CoReOn) zu wählen, um sie aufzulösen/erlösen. Stell dir vor das Licht kommt wie ein Laserstrahl in deine DNS und löst die Programmierungen auf.

Nochmals tief einatmen und spüre jetzt eine neue Leichtigkeit in deinem Körper.

*Was ist DNS (DNA)?
DNS (Desoxyribonukleinsäure) ist die komplizierte Verbindung, aus der die Gene und Chromosomen bestehen. Die DNS enthält die gesamte genetische Information, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird.

Bildquelle: Shutterstock

Centre

Vielen Dank fürs lesen. Wenn dich das inspiriert hat, teile es doch mit anderen und hinterlasse ein Kommentar.

Herzlichst, Renate

Alle Artikel auf meiner Website dürfen bei Nennung des Autors und Linksetzung der Website, gerne und jederzeit kopiert und weiterverteilt werden. Ausgenommen davon sind Gewerbliche Interessen, wer einen meiner Artikel in diversen Medienpublikationen veröffentlichen will, bedarf der Genehmigung des Autors.

 

Neue Beziehungen und Partnerschaften

Neue Beziehungen und Partnerschaften

Es beginnt nun eine neue Zeit in einer völlig neuen Qualität. In einer Qualität der bedingungslosen Liebe. Und die bedingungslose Liebe involviert so manches, was wir nicht gewohnt sind in einer Partnerschaft zu leben. Es existieren in unserem Bewusstsein so manche Muster wie Festhalten, Besitztum des anderen, Pornografische Bilder usw. Besonders dieses Festhalten ist eine Matrix, die erlöst werden muss, nun, auf einer breiten Ebene unserer Wirklichkeit. Denn diese Matrix ist es, die sehr oft in den Partnerschaften zu Disharmonien führt, die im Endeffekt zu vielen Trennungen führt.

(mehr …)