Die Schrecken der Seele

Die Schrecken der Seele

Dieser Exklusivartikel ist jetzt frei gegeben.

Geschrieben von Steven Black.

Dies ist der fünfte Artikel einer Serie über die inneren Persönlichkeitsanteile. Hierbei werden wir uns den wirklich “geheimen Mächten” in uns widmen, den extrem verborgenen Teilen in uns, die aufgrund der damit zusammenhängenden Ängste, ziemliche Macht über unser Leben ausüben. Und wir sind uns dessen so wenig bewusst. Daher ist es für unsere Bewusstseinsentwicklung absolut notwendig, hier tiefer einzutauchen und vor uns selbst die Wahrheit bekennen.

Die Wurzel dieser verborgenen Anteile gründet sich auf 3 wesentliche, essentiell existierende Ängste. Der Angst vor dem Sein, der Angst vor dem Nicht Sein und der Angst vor dem Non Sein. Daniel S. Barron nannte es den Horror des Seins, den Horror des Nicht Seins und den Horror des Non Seins.

Der Horror des Seins gründet sich auf die falsche Annahme und Angst, dass wir anscheinend von der göttlichen Quelle verstoßen wurden. Und dass wir, aus welchen Gründen auch immer, selbst dafür verantwortlich wären.

Der Horror des Nicht Seins gründet sich auf die Angst vor der persönlichen Auslöschung.

Der Horror des Non Seins beruht auf unserer Angst, unsere persönlich fassbare Macht an eine höhere, größere Macht als uns selbst hinzugeben.

Der Horror des Nicht Seins und der Horror des Non Seins resultieren beide aus der ersten, ursprünglichen Angst. Dem angenommenen Verstoß aus der Quelle des Seins, dem Glauben von der göttlichen Quelle getrennt zu sein. 

Das sind existentielle Seelenängste, die so tief im verborgenen sitzen, dass es sehr schwierig ist, sich ihrer bewusst zu werden. Sie sind so schrecklich, so furchtgebietend, dass wir sie quasi in ein “tiefes Verlies” gesteckt haben, in der Hoffnung, nie wieder davon behelligt zu werden. Wie wir allerdings im weiteren Verlauf dieses Beitrages sehen werden, hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Sondern im Gegenteil, durch die Absplitterung und Versenkung dieser Ängste in das Unbewusste, führen jene Bewusstseinsanteile, die mit den Ängsten in Zusammenhang stehen, zu fortgesetzten Konflikten und Leid in unserem menschlichen Leben.  

Wir alle sind Fragmente der göttlichen Quelle, dem Ursprung des Seins. Jede einzelne Seele stammt davon ab. Welchen Namen wir dieser schöpferischen Quelle auch immer geben möchten. Und sie hat uns aus sich selbst “gebärt” und ausgesendet, um sich auszudehnen und selbst zu erfahren. Das ist der Grund, warum Dualität notwendig ist. Ohne Dualität kann es keine Bezugnahme von “Ich und das andere” geben. Nur die dualistische Matrix erlaubt dir, dich selbst zu erfahren – und andere. Dualität ist die Grundlage, um überhaupt Erfahrungen machen zu können. Es ist dieses in die Dualität kommen, was der Seele den Eindruck und die verzerrte Wahrnehmung beschert, von der Quelle der Schöpfung verstoßen und getrennt zu sein.

Die oft beschriebenen Qualitäten der Seele, wie etwa allwissend, weise, etc., entspricht nur teilweise den wahren Verhältnissen. Seelen lernen, deswegen machen sie viele, und teils sehr unterschiedliche, Erfahrungen. Und dieses Lernen dauert. Das ist ein Abenteuertrip, auf dem sich die Seele oft sehr alleine fühlt. Wenn eine Seele sich erstmals in den Inkarnationslauf für diese Erde begibt, ist sie in etwa genau so hilflos, abhängig, auf Berührungen und Hilfe angewiesen, wie ein Baby, welches grade auf die Welt kommt. Es ist der Anfang einer Reise, die viele unterschiedliche Lern – und Erfahrungsstufen beinhaltet, in denen wir uns selbst erfahren.  

Es wäre hilfreich von der Idee Abstand zu nehmen, dass Seelen unverletzlich oder allwissend wären. Seelen sind vielleicht unverwüstlich, aber nicht unverletzbar. Vor allem nicht in der dualistischen Erfahrung des Mensch-Seins. Als Seelen sind wir nicht frei von Ängsten, nicht frei von Irrtümern oder Selbsttäuschung – wir sind im werden. Die Seele ist kein fertiges Endprodukt. Seelen gehen durch Reifeprozesse, nicht viel anders, als wie wir das als Menschen auch erleben. Wer nicht glauben kann, dass Seelen Probleme mit menschlichen Emotionen haben, dem empfehle ich die Bücher von Michael Newton. Dort sind Fallbeispiele von Rückführungen mit seinen Klienten beschrieben, wobei sie die Erfahrungen ihrer Seele über verschiedene Leben hin schildern.

Der Eindruck von der Quelle getrennt zu sein, sich alleine, in einem unbekannten und ungewissen Universum zu befinden, ist für die Seele kaum auszuhalten. Daher greift sie auf ihre natürliche Fähigkeit zur Teilung des Bewusstseins zurück, um diese Angst möglichst nicht wahrnehmen zu müssen. Auch die “Schleier des Vergessens”, welche die Seele beim Eintritt in die menschliche Inkarnation “umhüllen”, tragen dazu bei, dass die Seele es “vergisst”. Aber so ganz funktioniert das nicht, weil die dualistische Matrix dafür sorgt, dass alles was in unserem Inneren ist, durch äußere Erscheinungen auf uns zurückkommt. Es werden also bestimmte Ereignisse und Situationen in unserem Leben auftreten, welche dazu führen, dass diese in uns lebenden Ängste getriggert oder berührt werden. Ganz besonders treten diese auf, wenn wir ernsthafte Erkrankungen erfahren, wie etwa Krebs. Oder wenn Beziehungen enden. Immer dann, wenn Ereignisse auftreten, die uns bis ins Mark erschüttern.

Entsprechungen

Der Mensch, der wir jetzt als jene Seele sind, wird von den genannten Seelenängsten beeinflusst. Und diese schlagen sich in “Entsprechungen” dieser Seelenängste auf der menschlichen Ebene nieder. Dort führen sie zu verschiedenen Formen von psychologischem Ausdruck, der zu bestimmten kollektiv- gesellschaftlichen Phänomenen führt.

Der Horror des Seins wird auf der menschlichen Ebene als die Angst vor dem Leben erfahren. Um damit umgehen zu können, wird ein reaktives Abwehr- und Verteidigungssystem aktiviert, dessen Aufgabe darin besteht, alles anzugreifen, abzuwerten oder zu flüchten, was mit dieser Angst in Zusammenhang steht und, um diese Angst nicht hochkommen zu lassen. Es entwickelt zahlreichen Strategien, die uns aber letztendlich immer mehr mit dieser Angst verstricken, weil immer kompliziertere Verfahren nötig werden, um sie von uns fernzuhalten. Es bietet uns Lösungen an, um damit zurechtzukommen. Ein ziemlich bekanntes und wesentliches Ergebnis davon ist die Gründung organisierter Religionen. Organisierte Religionen bieten die Möglichkeit von Gruppenbildung, wo für eine Gemeinschaft von Gleichinteressierten das persönliche Verlangen nach der Gewissheit um die Existenz Gottes und dadurch ein Gefühl von Sicherheit zumindest rudimentär befriedigt werden kann.

Diese ungeheilte Seelenangst führte auf der menschlichen Ebene zu allerlei seltsamen Theorien und Ansichten, wie etwa in die Materie “gefallen zu sein”. Zu der Idee, eines Kampfes des Guten gegen das Böse, Gott gegen Satan  /Luzifer/etc. Oder dem “Verstoß aus dem Paradies” und der “Ursünde”, wonach – selbstredend, der Mensch selbst daran Schuld wäre. Und da Religionen hauptsächlich von Männern dominiert wird, hat es nicht lange gedauert, bis ein Hauptschuldiger gefunden wurde. Eva, die alte Schlampe, hat den “Verstoß aus dem Paradies” verursacht. Was musste sie auch den blöden Apfel haben ..

Der Horror des Nicht Seins, diese tiefsitzende Furcht vor der totalen Auslöschung der eigenen Existenz, führte innerhalb verschiedener Religionen zu unglaublich grotesken Formen der Anbetung. In deren Verlauf und Ritus oft ein strafender, zorniger Gott auftrat, der besänftigt werden musste. Es ist diese tiefsitzende, unbewusste Angst vor der eigenen Auslöschung, die zum Kniefall vor der Gottheit, Opfergaben der Besänftigung und millionenfacher Bittgebete führte. Eine kollektive Form von Ausdruck der eigenen, persönlichen Ohnmacht und der Minderwertigkeit.

Der Horror des Nicht seins wird auf der menschlichen Ebene durch die Angst definiert, der unbekannte Gott könnte die menschliche Ich-Persönlichkeit, einfach wieder zu sich zurückziehen. Darauf gründet sich die Angst vor dem persönlichen Tod, dieser kommenden Reise ins Ungewisse, die vielleicht die eigene Auslöschung bedeuten könnte.

Der Horror des Non Seins oder die Unfähigkeit, die menschliche Kraft und damit jene Identität einer höheren Quelle hinzugeben, speist sich offensichtlich aus der Ungewissheit, ob es diese göttliche Quelle überhaupt gibt und wie sie beschaffen ist. Diese Angst ist die Grundlage für unseren Mangel an “Vertrauen in das Leben” und des Daseins an sich. Aus diesem Grunde “igeln” wir uns in eine kleine Welt voller Komfortzonen ein, die wir einigermaßen kontrollieren können. Dort können wir uns dann etwas sicherer fühlen. 

Der Ausdruck dieser 3 Seelenängste ist natürlich nicht auf Religionen beschränkt. Tatsächlich kann man alle anderen Ängste, die wir als Menschen so erleben, darauf zurückführen. Sie sind die Wurzeln alle anderen Ängste, sind wie gewachsene Verästelungen. Unsere gesamte menschliche Zivilisation und diverse gesellschaftlichen Konventionen, auf die wir uns als Spezies einigen konnten, wird durch diese 3 Seelenängste beeinflusst. Und was am wichtigsten ist – unser gesamtes Abwehr– und Verteidigungssystem, der ganze (innere) Wächterapparat mitsamt den vielen inneren Anteilen, welche sie bewachen und beschützen müssen, ist ein Folgeresultat dieser 3 Seelenängste.

Die 3 Seelenängste sind das Ergebnis unserer unschuldigen Seelengeburt, sie entstanden als unabwendbarer und schuldloser Preis für die uns verliehene Gabe, ein selbstreflektives, individualisiertes Bewusstseins zu haben. 

Der Horror des Seins: Die Idee, dass wir anscheinend von der göttlichen Quelle verstoßen wurden und wir selbst daran die Schuld tragen, ist ein Trauma, welches wir in der früheren Kindheit wiederholen. Die Erfahrung, dass deine Eltern nicht fühlen, was du fühlst, während du es fühlst, erzeugt im jungen Ichbewusstsein einen Defizit, der sich als Mangel am eigenem Selbstwert niederschlägt. In einer Gesellschaft, wo emotionale Reife eine Seltenheit ist, ist das gar nicht anders möglich. Das Resultat ist eine große Unsicherheit über die eigene Existenz. Weil wir mit dieser Unsicherheit nicht leben können oder wollen, spalten wir diese Erfahrung von uns ab, was zu einem verunsicherten und verschreckten Inneren Kind führt. Unser Abwehr– und Verteidigungssystem erzeugt “Wächter-Strukturen”, die auf dieses Innere Kind aufpassen, damit es nicht weiter verletzt wird bzw. erst gar nicht mehr hervorkommt. Und ersinnt daraufhin Strategien, womit wir unseren Wert doch noch beweisen können.

Indem wir ganz brave Kinder sind, folgsame, fleißige Schüler, später durch eine steile Karriere  es zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg bringen, versuchen wir mit viel Energieaufwand uns selbst zu beweisen, dass wir dennoch wertvoll sind. Und in letzter Konsequenz versuchen wir damit unseren Eltern zu beweisen – schaut her, bin ich nicht wertvoll? Wir sind immer bereit, uns unglaublich dafür zu verbiegen. Was Bände für die geballte, emotionale und energetische Ladung spricht, die in uns diesbezüglich existiert.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Erfolg schlecht wäre, keineswegs. Es kann zwei grundlegende Wege zu Erfolg geben – einer durch Angst und ihrer Abwehr, der zweite durch die Tatsache, dass man einfach gerne tut, was man tut. Abgesehen davon, muss keiner der beiden Wege zwangsläufig zu Erfolg führen. Die ehrliche Beantwortung der Frage, welche Art der Motivation uns beflügelt, kann allerdings viel Licht auf blinde Flecken in uns werfen.

Die 3 Seelenängste entstanden als Reaktion auf die Erfahrung, als wir zu Beginn von einem Aspekt der Quelle heraus, in und durch die anderen Aspekte hindurch-geboren wurden. 

Der Horror des Seins hängt mit den Herausforderungen einer eigenen Existenz zusammen. Mit dem Geschenk eines eigenen Bewusstseins, dass mit der Ausschüttung aus der göttlichen Quelle einherging, aber die uns anscheinend daraufhin verstieß. Es ist der Ursprung aller Ängste, die mit der eigenen Wirkkraft des Menschen und seinem Selbstwert auftreten. Und wenn wir mal genau hinschauen, dreht sich sehr viel im spirituellen und religiösen Bereich darum, Gott unseren Wert zu beweisen.

Der Horror des Nicht Seins hängt mit den non-dualen Aspekten der Schöpfungsebene zusammen, wo Identität so nicht mehr erfahrbar ist. Darauf gründet sich unsere Panik vor dem physischen Tod und die Angst vor der Auslöschung des Egos – also unseres Ichbewusstseins als Mensch.

Der Horror des Non Seins hängt mit dem schöpferischen Aspekt der göttlichen Quelle an sich zusammen. Es ist die Wurzel für alle auftretenden Ängste, die mit Herausforderung einhergehen, sämtliche Lebensergebnisse an den Schöpferaspekt hinzugeben.

Diese 3 Seelenängste und das massive Abwehr und Verteidigungssystem führen zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Verschließung der Herzebene. Sie sind die Ursache für unseren Mangel an Vertrauen in das Leben, unserer Angst vor der Liebe und Beziehungen, dem Misstrauen anderen Menschen gegenüber, Drogenmissbrauch und vielfältigen anderen Fluchtbewegungen. All unsere abgetrennten, abgekapselten oder eingefrorenen Teile, die im Schatten leben und die wir nicht anschauen wollen, hängen damit zusammen.

Die Art und Weise, wie sich die 3 Seelenängste in unserem Leben zeigen, hängen von der jeweiligen emotionalen Ladung ab und auch damit, wie viel Reifeprozesse wir als Seele bereits hinter uns haben. Aber nur, weil man vielleicht eine Alte Seele ist, bedeutet das nicht, dass die 3 Seelenängste nicht mehr vorhanden wären. Das wäre ein Trugschluss, möglicherweise jedoch könnten sie in ihrer Ladung weniger stark ausgeprägt sein. Aber grundsätzlich muss natürlich festgestellt werden, dass gerade die älteren Seelen viel stärker damit konfrontiert werden. Und sie können auch nicht mehr so gut verdrängen, sie werden immer durchlässiger und damit steigt natürlich viel mehr aus dem Inneren auf. Die Ladung an unerlöstem Schmerz mag eventuell geringer geworden sein, aber die Intensität davon vertieft sich. Das macht Sinn, weil es für diese Seelen ums aufräumen, heilen und zurückziehen all ihrer Fragmentierungen geht. Die Fähigkeit zum Leugnen macht dann keinen Sinn mehr ..

Wie oben bereits gesagt, diese Theorie über die drei Seelenängste stammt nicht von mir. Sie wurde von Daniel S. Barron entwickelt, einem ehemaligen Zen Meister, der persönliche mentale Erleuchtung erlebte und realisierte. Barron ist ein Pionier auf der Ebene des Emotionalkörpers und in seinen Werken (“Es gibt keine negativen Emotionen” und “Erherzung”) beschreibt er nachvollziehbar, wie wichtig die Heilung des Emotionalkörpers ist. Durch meine vielen Fühlsitzungen habe ich festgestellt, dass seine Theorie der Realität entspricht. Das Ergebnis meiner persönlichen Erfahrung ist, dass ich ihm hier nur beipflichten. Nicht, dass Barron dies nötig hätte. Für mich ist einfach nur wichtig, dass ich selbst das verifizieren kann und nicht nur auf einer mentalen, nachvollziehbaren Ebene. Sondern direkt dort, wo das Problem liegt – im Emotionalkörper, auf der Fühlebene. Und ja, es ist da, auch in mir.

Die Teile, die damit in Verbindung stehen, sind sehr schwer zu fassen. Es hat viele Stunden Fühlarbeit abverlangt, um grade einmal kleinste Muster dieser Ängste hochkommen zu lassen. Das ist nicht etwas, was ruck zuck erfahrbar wäre. Es erfordert Mut, Übung und Geduld. Als ich am Anfang da reingegangen bin und fragte: “Okay, was ist das jetzt mit dem “Horror des Seins?”, da stürmte erstmal ein Schwall an abwehrenden und abwertenden Gedanken daher. Etwa so: “Das ist alles Unsinn, sowas gibt es nicht!” Mit einer Intensität, die mir sofort klar machte, dass hier ziemlich viel Ladung existierte. Ansonsten wäre die Reaktion nicht so vehement gewesen. Ich verbrachte Stunden damit, die Kontraktionen der Herzebene wahrzunehmen. Und es ist auch im gesamten Aura-Feld verstreut und beeinträchtigt ebenfalls die Chakren-Funktionen.

Vielleicht werden wir als Gesellschaft irgendwann verstehen, dass alle äußeren, sichtbaren Konflikte des Menschen ausnahmslos immer auf die ungeheilten, nicht integrierten Konflikte IN den Menschen zurückzuführen sind.

Dass all die Kriege und das Morden, Vergewaltigen, Versklaven und jede Grausamkeit, die wir uns selbst und anderen antun, nichts anderes als die Folgen des unbewussten Abwehrmechanismus in uns sind, der mit den darunterliegenden, emotionalen Konflikten in Zusammenhang steht. All dies ist die Folge des Krieges in unserem Inneren.

Wenn wir das als Gesellschaft verstehen, dann erübrigt sich dass einimpfen religiöser und spiritueller Vorstellungen, von einem derart übermächtigen Bösen, das anscheinend immer schon Teil des menschlichen Lebens war, dass man ihm eine äußere Instanz und Übermacht einräumen musste. Dann hört vielleicht auch das herumrutschen auf Knien auf und das erbärmliche “Oh Herr, ich bin nicht würdig” Mantra. Dann endet auch das Phantasiebild der “bedingungslosen Liebe” oder “Jesus, unserem Erlöser”, in das wir uns flüchten, um dem Schrecken dieser Welt zu entkommen. Auch der betagte Satan darf dann eines wohlverdienten Todes sterben, oder zumindest in Rente gehen. Aber bis es so weit ist, fließt sicher noch viel Wasser die Berge hinunter.

Das ist nur möglich, wenn wir als Menschheit emotionale Reife entwickeln und das bedeutet, der einzelne Mensch muss sich um die Integration seiner gestauten Ängste und um die damit verbundenen inneren Anteile kümmern.

Mittlerweile sind mehr und mehr Menschen bereit, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Es bleibt uns auch gar nicht mehr viel anderes übrig. Nachdem der Mensch sein mentales Potenzial zu überstrapazieren begonnen hat, stet nun kollektiv die Weiterentwicklung des Emotionalkörpers im Vordergrund.

Unsere mentale Entwicklung zeigt sich im technologischen Fortschritt, unsere emotionale (Unter) Entwicklung verdeutlicht den erbarmungswürdigen sozialen Zustand unserer menschlichen Gesellschaft und das teilweise dysfunktionale Muster unserer Beziehungsgeflechte. Wir sind als Spezies immer mehr in “den Kopf” geflüchtet, aber die mentale Ebene kann nicht fühlen, ergo das Problem auch nicht lösen. Wir brauchen eine neue Balance zwischen Fühlen und Denken.

Es geht ums Fühlen, Annehmen, Akzeptieren und Integrieren. Es dreht sich um energetische Arbeiten und Klärung der Chakren. Es geht um die Heilung des menschlichen Egos, nicht um seine Transzendierung. Um die Integration seiner Schattenanteile und seiner Fragmentierungen, nicht etwa darum, auf Knien um Vergebung zu bitten überhaupt ein Ego zu haben.

Das menschliche Ego ist hauptsächlich eine Funktion, wodurch die Seele die Möglichkeit hat, ihr Seelenbewusstsein auf der menschlichen Ebene auszudrücken.

Ohne dieses Ego kann es keine menschliche Erfahrung geben. Der jeweilige psychologische Zustand des Egos beeinflusst den Ausdruck der Seele. Über das Ego drückt die Seele ihre Beziehung zum Menschsein aus. Und das bedeutet, wenn wir Transformationsarbeit wegen unserer persönlichen Schwierigkeiten und Konditionierungen machen, dann arbeiten wir am Reifeprozess der Seele. Man kann das Ego nicht von der Seele trennen, man kann es nicht auflösen und nicht loslassen. Wir sind die Seele und wir sind der Mensch. Wenn wir emotionale Bewusstseinsentwicklung und die Korrektur energetischer Verzerrungen angehen, dann arbeiten wir an der Verbesserung des seelischen Ausdrucks, welches über das Ego manifestiert wird.  

Wenn uns östliche (und auch westliche) Weisheitslehrer erzählen, wir sollten unser Ego auflösen oder loslassen, ja, gar bekämpfen, dann erzeugt dies nach heutigem Erkenntnisstand nichts anderes, als eine weitere Vertiefung des alten Traumas über die Unsicherheit der eigenen Existenz. Die Realität ist, niemand muss sich vor der göttlichen Quelle klein, wertlos, nicht echt oder unbedeutend fühlen. Unsere Seelennatur ist wirklich, es ist das Erbe unseres göttlichen Ursprungs als Fragmente der Schöpfernatur. Es ist genauso sinnlos, unsere menschliche Natur in Frage zu stellen und sie als unecht anzusehen. Es gibt nichts unechtes in der Wirklichkeit – alles ist real. Dualität ist real, Nondualität ist real, der höchste Schöpferaspekt ist real. Es sind einfach verschiedene Aspekte im Kontinuum der Quelle. Und wir selbst sind Teile davon.  

Wer aktiv Transformationsprozesse durchmacht erfährt Wandlung seines Egos und seiner verdrehten Strukturen, welche auf die inwendigen Konflikte beruhen. Das Ego ist nicht das Übel, noch irgendein böser Satan. Das Übel in unserer Welt kommt durch unsere unbewussten Wunden im Emotionalkörper und dem ganzen Verteidigungsapparat, der errichtet wurde, damit wir das nicht wahrnehmen. Unsere inneren Konflikte, das Verdrängen und das Wegschauen sind das Übel. Dies ist eine Zeit der Bewusstwerdung, also nütze sie!

The Information Space – Wissen und Informationen aus einer erweiterten Perspektive.

Om Mani Padme Hum ?

 

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Von Herz zu Herz ?
Renate

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Bewusstsein ist kein Ding, sondern ein Prozess

Bewusstsein ist kein Ding, sondern ein Prozess

Dieser Exklusivartikel ist jetzt frei gegeben.

geschrieben von Steven Black

Das Bewusstsein an sich ist ein Phänomen und ein Mysterium, welches sich unserem Verständnis immer wieder entzieht, wie auch jedweder Kategorisierung. Wenn ich jetzt einen Artikel dazu verfasse, dann bedeutet das nicht, ich wüsste alles darüber, sondern dass ich es als ein lohnendes Thema betrachte, worüber zu schreiben für mich wertvoll ist. Und in letzter Konsequenz nur den aktuellen Stand des Irrtums repräsentieren soll, in dem ich mich derzeit befinde. Es gibt noch sehr viel darüber zu lernen ..

Im allgemeinen gehen wir sehr freizügig und vielleicht auch ein bisschen zu spielerisch mit dem Begriff Bewusstsein um, denn mit dem Wort Bewusstsein werden eine ganze Menge Dinge umschrieben oder benannt, wofür es womöglich keine genauere Definition gibt.

“Das Bewusstsein” – das wirkt dann oftmals wie eine Art Etikett, worunter alle dasselbe verstehen sollten. Aber eigentlich ist Bewusstsein für uns Menschen eine sehr komplexe Sache, wo viele Räder ineinandergreifen und die ne ganze Menge unterschiedliche Vorstellungen über das Leben beinhalten, um einen gigantischen Prozess möglich zu machen, der bis zum Ende unseres Lebens und darüber hinaus laufen wird.

Wenn von Bewusstsein gesprochen wird, müssen wir unterscheiden –  zwischen dem Bewusstsein an sich und der Instanz in uns, die durch und mit Bewusstsein arbeitet, die wahrnimmt und sich selbst bewusst ist. Bewusstsein an sich, kann man als eine göttliche Essenz betrachten, ohne die es kein Leben oder keine Existenz geben würde.

Ich möchte das Bewusstsein als einen inneren Raum in uns beschreiben, in dem eine große Vielfalt unterschiedlichster Wahrnehmungen und Informationen zusammenkommt, prozessiert, ausgewertet, sortiert und abgespeichert wird. Nein, wir sprechen nicht über das Gehirn, das ist aber teilweise daran beteiligt. Die Wahrnehmungen meiner Gefühle und Emotionen, meine Gedanken und Glaubensmuster, energetische Einflüsse, meine Rückschlüsse und Erkenntnisse zu allen möglichen Themen, Erfahrungen, usw., – all dies ist ein kontinuierlicher Strom, der innerhalb meines Bewusstseins zusammenfließt und den gesamten Informationsinhalt des Körper-Geist-Komplexes umfasst und mein Bewusstsein permanent anreichert. Das Bewusstsein ist wie eine Art “Multimedia Superhighway”, welche den menschlich und seelisch erlebten Spannungsbogen mit all seinen scheinbaren Widersprüchen zwischen den Wahrnehmungen der inneren und äußeren Welt aus vielen Kanälen zusammenbringt.

Ich bin das ICH BIN

Bewusstsein hängt mit der Tatsache eigener Existenz und den Wahrnehmungen innerhalb der eigenen Existenz zusammen. Nicht nur mit der menschlichen Existenz, sondern mit Existenz grundsätzlich. Wenn man irgendwo den “esoterisch geflügelten” Spruch, “I AM”, also “Ich bin” liest, dann wird damit genau das ausgedrückt – “ich existiere”. Das manche daraus eine Art “Zauberspruch” gebastelt haben, wie etwa, “Kraft meiner göttlichen Ich Bin Gegenwart erlaube ich den Illuminati nicht mehr, weiterhin Kriege zu führen”, den kann man lustig finden. Aber es demonstriert natürlich einen deutlichen Mangel an Verstehen, dass die Tatsache der eigenen Existenz alleine nicht dafür ausreicht, um einfach irgendwelche Verfügungen, die man sich grade denkt oder wünschen mag, in die Realität zu bringen. “I Am” bedeutet nur am Leben, in Existenz und sich selbst bewusst zu sein ..

Es ist Mode geworden, in den sozialen Netzwerken Zitate erleuchteter Meister zu posten, wie etwa: “Ich bin das eine, unendliche Bewusstsein – ICH BIN DAS” – dann frage ich mich manchmal, wem soll das nützen? Natürlich sind wir Teil des einen Bewusstseinsstroms, aber wir sind eben auch Menschen. Die Erkenntnis: “Ich bin das eine, unendliche Bewusstsein – ICH BIN DAS”, wird weder dabei helfen, meine Miete zu bezahlen oder meine menschlichen Probleme zu lösen. Ein Unterschied ist natürlich auch, ob jemand das postet, weil er es irgendwo gelesen oder gehört hat – oder ob er eine Selbstrealisierung diesbezüglich erlebt hat. Wenn einem das wirklich bewusst ist, dann wird das zwar einiges verändern, aber ein Mensch bleibt man dennoch ..

Bewusstsein ist ein Geschenk der Schöpfung und des DaSeins selbst, das wir alle erhalten haben, weil wir Teile der Schöpfung selbst sind. Die Entwicklung von persönlichem Bewusstsein hingegen, ist ein fortlaufender, sehr von Dynamik geprägter Prozess, in dessen Verlauf wir immer mehr über uns selbst, die Welt in der wir uns befinden und all die Zusammenhänge, die damit einhergehen, verstehen. Bewusstsein ist eine sich fortsetzende Geschichte von Erfahrungen, von Versuch und Irrtum, lernen, verstehen und vor allem Selbstreflektion. Man muss es Tag für Tag leben und diverse Erfahrungen durchleben, um Bewusstsein mit Erkenntnissen, Schlussfolgerungen über diese Erfahrungen und damit Anreicherung von Wissen im eigenen Bewusstsein anzulegen.

Unser Bewusstsein umfasst eine enorme Bandbreite verschiedener Erkenntnisstufen und Grade, die man erreichen und verstehen lernen kann.

Bewusstsein ist Wahrnehmung und Wahrnehmung bedingt Fokus. Die Aufmerksamkeit des eigenen Bewusstseins muss auf eine bestimmte Sache gelenkt werden, um das Bewusstsein damit zu füllen. Es muss eine Instanz geben, welche die Aufmerksamkeit auf bestimmte Vorgänge und/oder Ereignisse lenkt – um das Bewusstsein darauf zu fokussieren, drauf zu richten. Bewusstsein an sich ist vollkommen neutral, nicht zielgerichtet oder fokussiert. Es ist gleichzeitig überall und nirgends. Es ist der jeweilige Träger eines Bewusstseins, welches ihm eine bestimmte Richtung, einen Brennpunkt und die persönliche Note gibt. Und damit kommen wir zur Identität, die das jeweilige Bewusstsein beherbergt und ausdrückt.

Seele vs Mensch-Bewusstsein

Da ist zum einen die ursprüngliche, seelische Identität und zum anderen, die menschliche Identität und Persönlichkeit – das sogenannte Ego.

Auch wenn manche Leute glauben, das Ego wäre nur eine Illusion, so ist dies eine Halbwahrheit – also nicht wahr, aber auch nicht ganz falsch. Kommt ganz auf den Kontext und die Perspektive an, wie man das betrachtet.

Wer sich nur lange genug mit den Umständen der menschliche Persönlichkeit und wie sich diese entwickelt auseinandersetzt, wird irgendwann bei der Erkenntnis landen, dass tatsächlich viel von der menschlichen Identität auf Konditionierung basiert. Wie wir sprechen, denken, was wir glauben, diverse Einstellungen und Werte oder hunderte andere Dinge sind uns antrainiert worden – wir haben das gelernt. Und wir identifizieren uns mit damit, weil wir daran glauben, was wir gelernt und trainiert haben. Dabei übernehmen wir eine ganze Menge an falschen Vorstellungen und identifizieren uns mit verdrehten, uns eigentlich fremden und nicht zu uns passenden Ideen. Man nennt diese Form von Identifikationsverhalten auch “falsches Ego” – falsch deswegen, weil es uns unweigerlich von uns selbst wegführt. Das führt zu persönlichen Erfahrungen, die eigentlich nicht so wirklich im Plan lagen.

Und ja, es kann ein bisschen desillusionierend sein, wenn man erkennt, wie viele unserer Verhaltensweisen, Reaktionen und Standpunkte auf antrainierten, gelernten Prozessen beruhen, die wir im Rahmen der menschlichen Sozialisierung durchlebten. Aber das ist trotzdem nicht die ganze Wahrheit.

Jeder von uns hat bestimmte Charaktereigenschaften, Talente und Fähigkeiten, die andere Menschen nicht haben und wir reagieren alle sehr individuell auf Umstände, die zwar alle Menschen erleben, aber die aber eben doch unterschiedlich wahrgenommen und beurteilt werden. Das ist nicht nur der menschlichen Konditionierung zu verdanken, sondern ist auch ein  “maßgeschneidertes Kleid”, welches wir für die menschliche Inkarnation “anziehen”. Und zwar zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Seele, abgestimmt auf ihre jeweilige Entwicklungsstufe und die Inkarnationsabsicht.

Die jeweiligen Prägungen, die wir als Menschen haben, sind eine bunte Mischung zwischen menschlicher Konditionierung und basieren ebenso auf den seelischen Entscheidungen, die im Auswahlprozess vor der Inkarnation für unsere jeweilige menschliche Persönlichkeit gefällt wurden. Das sind Ego – also Persönlichkeitsstrukturen, die man als echt bezeichnen kann, weil sie für uns als Seele exakt so zugeschnitten wurden. An diesen originalen Egostrukturen kann man auch nicht herumdoktern oder sie verändern, da kannst du Transformationsarbeit machen, bis der Rauch aus dir aufsteigt – aber man kann an den “falschen Egostrukturen” arbeiten und sie verändern.

Dieser Auswahlprozess des Inkarnationsdesigns orientiert sich an der jeweiligen Rolle, welche die Seele als Mensch zu spielen und zu erfahren gedenkt. Dabei werden grundsätzliche, bereits vorkonfigurierte, auf die jeweilige Inkarnation abgestimmte UND nicht konfigurierte, undifferenzierte Aspekte und Kanäle, mit dem gesamten menschlichen Setting verbunden.

Diese “Illusion oder nicht Illusion” Frage, kann nur schlüssig beantwortet werden, wenn man verstanden hat, dass wir keine Menschen, sondern Seelen sind, die menschliche Erfahrungen machen. Das menschliche Ego ist kein Unfall der Schöpfung und auch keine Illusion, sondern ein Design, welches dem Zweck der menschlichen Erfahrung dient. Und damit ist das Ego zwar eine temporäre Erscheinung, die nach dem physischen Tode zerfällt, wobei aber die Erfahrungen, die ich als genau dieser Mensch gemacht habe, erhalten bleibt. Nur, weil das Ego, die Persönlichkeitsstruktur, die wir ausgewählt haben, eine auf Zeit begrenzte Erscheinung ist, bedeutet das nicht, es wäre eine Illusion. Denn es entspricht vollkommen den Bedürfnissen, Absichten und Neigungen der seelischen Kernidentität – wir alle wählen ein Ego, welches zu uns als Seele passt und deswegen kann man die ausgewählte Egostruktur auch als echt bezeichnen.

Das ursprünglich gewählte, echte und das “falsche Ego” – BEIDE sind notwendig, im menschlich – seelischen Bewusstseinsprozess. Es ist nichts falsches am “falschen Ego” – an den zahlreichen, übernommenen Dogmen und Glaubenssätzen, die wir im Rahmen von Erziehung und Gesellschaftsströmungen aufnehmen. Tatsächlich scheint genau diese energetische, gegensätzliche Spannung notwendig, um den eigenen Bewusstseinsprozess in Bewegung zu bringen, was überhaupt erst zu vielerlei Erkenntnissen und Bewusstseinswachstum führt.

Natürlich nennen wir es falsch, wenn uns erstmals bewusst wird, wie sehr wir in die Irre gegangen sind und Dinge übernommen haben, die eigentlich nicht zu uns passen. Aber es ist der Kontrast, zwischen falschem und echtem Ego, zwischen den konditionierten Identifikationsübernahmen und dem originalen Bauplan in uns, der die Bewusstseinsentwicklung vorantreibt. Und zu diesem Verständnis gelangen wir auch erst, wen wir viele unterschiedliche, menschliche Leben hinter uns und Erfahrungen gemacht haben.

Auch dann ist es meistens erst ab der zweiten Lebenshälfte möglich, wenn wir uns mit uns selbst ernsthaft auseinandersetzen, dass wir zu erkennen beginnen, wie viele Dinge wir übernommen haben, die uns eigentlich nicht dienen und die lediglich gesellschaftliche Dogmen und Übereinkünfte sind. Dazu ist ein selbstreflektierender Prozess notwendig und ein verstärktes Beobachten und Wahrnehmen der eigenen inneren Welt. Wenn einem dann bewusst wird, wie viele Dinge wir entgegen unserem besseren Wissen getan haben, fangen wir an, uns aus falschen Mustern und Verhaltensweisen zu befreien. Dies ist der Anfang, wo der Nebel der Selbsttäuschungen sich zu lichten beginnt ..

Die Seele hat kein Interesse daran, ihre menschliche originale Egostruktur aufzulösen, weil sie diese benötigt. Das Ego ist ein Werkzeug, ein Instrument für die Seele, wodurch sie befähigt wird, ganz in Raum und Zeit verankert zu sein. Wenn Leute auf die Idee kommen, ihr “Ego loslassen” oder gar „töten“ zu wollen, dann ist dies die Übernahme einer Idee, die mit spirituellem Jargon und dem unausgesprochenen Versprechen daherkommt, dies wäre das ultimative Ziel, um ein Leben ohne Schmerz, Kummer oder Leid zu führen. Dabei rührt der größte Teil unseres Schmerzes eigentlich daraus, dass wir nicht unsere original gewählte Persönlichkeit, die wir ursprünglich geplant hatten, ausdrücken und leben, sondern uns verbiegen. Und abgesehen davon, gehört Schmerz zu der menschlichen Erfahrung, die manchmal einfach passiert und nicht vermieden werden kann. Als Seelen werden wir im Laufe vieler Inkarnationen dass gesamte Spektrum menschlicher Gefühle und Emotionen erleben. Und es ist der erfahrene Schmerz, der dafür sorgt, dass unser menschliches Bewusstsein Tiefe bekommt. Und uns dadurch befähigt, Mitgefühl mit anderen zu empfinden.

Das Bewusstsein, welches wir als Seele und jenes, welches wir als Mensch haben, ist natürlich unterschiedlich, kann aber nicht so ohne weiteres voneinander getrennt werden. Immerhin nimmt die Seele Einfluss auf das menschliche Bewusstsein, indem sie leise unterstützt und führt. Wenn dann der Moment eintritt, wo die menschliche Persönlichkeit zu der Erkenntnis und der eigenen Wahrnehmung der Seele kommt, dann verändert das ziemlich viel an den eigenen Wahrnehmungen und natürlich an der Identifikation des Menschseins. Aber bleiben wir beim menschlichen Bewusstsein.

Worüber habe ich als Mensch Bewusstsein?

Wenn wir die Worte “Bewusstsein” oder “bewusst” verwenden, dann wird dabei immer ein weiterführender oder dahinterstehender Kontext angesprochen. Ein Beispiel:

Situationsbewusstsein

Nehmen wir einmal an, ich stehe mit einem Kollegen an einer Straßenecke und wir beobachten, wie ein Spaziergänger – weder links, noch rechts blickend, über die Straße geht und von einem Auto gestreift wird. Mein Kollege könnte eventuell sagen: “Selber Schuld, der Typ hatte null Bewusstsein für das Verhalten im Straßenverkehr.” Damit sagt er zum einen, dass dieser Mann entweder unaufmerksam war oder dass er einfach einen Scheixx auf Verkehrsregeln gegeben hat. Er achtete nicht auf den Verkehr, weil der Fokus seines Bewusstseins vermutlich völlig woanders war. Schlecht für ihn ..

Jedem von uns ist klar, dass im Straßenverkehr – egal, ob Spaziergänger oder Autofahrer, ein gewisses Situationsbewusstsein vorhanden sein sollte. Ein selbstreflektierendes Bewusstsein darüber, wo ich selbst stehe, wo die anderen Verkehrsteilnehmer sich befinden, oder sich hinbewegen. Ein Wissen über Verkehrsregeln und über das Verhalten im Verkehr. Wenn wir also von Situationsbewusstsein sprechen, dann inkludiert das ein mentales, gelerntes Wissen, gepaart mit Erfahrung, die einhergeht mit dem persönlichen Fokus.

Es gibt dazu sehr viele Bereiche, worüber man Bewusstsein haben kann: Wie etwa – Kommunikationsbewusstsein, Körperbewusstsein, Geldbewusstsein, Beziehungsbewusstsein, sexuelles Bewusstsein, energetisches Bewusstsein und vieles andere mehr. Wenn wir über menschliches Bewusstsein sprechen, dann sind Bewusstseinszustände gemeint, die sich immer wieder ändern und wechseln werden. Ein singuläres, kontinuierliches Bewusstsein ist eher selten der Fall. Unsere Bewusstseinszustände wechseln sich ab und beruhen auf unterschiedlich aufkommenden, emotionalen Stimmungen, welche wiederum von unseren inneren Anteilen kommen.

WER in mir hat welches Bewusstsein?

Es gibt sehr viele Ebenen in uns, die alle am Bewusstseinsprozess beteiligt sind und mitmischen. Viele unterschiedliche Persönlichkeitsanteile, die sehr unterschiedliche Ansichten, zum selben Thema haben können, z.B.:

Inneres Kind
Innerer Rebell/Teenager
Die Wächterstrukturen – innerer Kritiker, Richter, Ankläger, Beschützer, usw.
Der Erwachsene
Der Erwachsene in seiner bewussten Präsenz

Die hauptsächliche Bewegung, die in unserer Psyche zwischen all diesen Teilen vorherrscht, besteht zwischen jenen Teilen, die Schmerz empfinden, die also im Schmerz sind (was meistens bedeutet, das Innere Kind) und jenen, die versuchen diesen Schmerz auszubalancieren, auszublenden, ihn zu leugnen, dagegen rebellieren oder was auch immer helfen könnte, das System vor der Überflutung durch den Schmerz zu schützen.

Wenn wir kein Bewusstsein für das Drama haben, welches sich in unserer Psyche und damit auch in unserem Bewusstsein abspielt, dann werden wir immer wieder von einem Bewusstseinszustand in den anderen fallen – nicht wissend, was grade geschieht. Wenn irgendeine Situation oder ein Mensch mein Inneres Kind triggert, dann wird es wahrscheinlich passieren, dass ich mich in “Nullkommanichts” genau 5 Jahre alt fühle und genauso hilflos. Das Bewusstsein, worüber ich dann verfügen kann, ist exakt 5 Jahre alt – nicht grade sehr hilfreich, wenn man da als Erwachsener drinsteckt.

Mein innerer Rebell könnte daraufhin auftauchen, im Versuch, mich aus der Situation zu befreien und wird vermutlich aggressiv dabei vorgehen und alles zu Kleinholz raspeln, was dabei im Weg steht. Dieses Bewusstsein ist etwa zwischen 13 und 18 Jahre alt.

Die inneren Wächter sind bereit, jeden listigen Kniff und Trick anzuwenden, um mich aus der eingefrorenen Kind Situation rauszuholen, inklusive Selbsttäuschung und Lügen, Dissoziierung oder physischer Ohnmacht. Kommt ganz auf den Schwierigkeitsgrad der Situation an .. das Wächterbewusstsein ist unglaublich intelligent und gerissen. Das Problem ist nur, man kann ihnen kaum ein Wort glauben, weil sie nahezu alles einsetzen, um uns vor dem eigenen, innwendigen Schmerz zu beschützen.

Das Bewusstsein des Erwachsenen in mir wird solange anwesend sein, bis irgendetwas passiert, was dieses Bewusstsein aus dem Körper “rauswirft” und ein anderes Bewusstsein – was natürlich ebenfalls Teil meines Bewusstseins ist, auftritt.

Das Bewusstsein des Erwachsenen in seiner bewussten Präsenz, ist schon ein ziemlich “hoher” Bewusstseinszustand. Dieses Bewusstsein ist fähig und in der Lage, alle Teile seines inneren Systems zu handhaben. Es ist ihm möglich, Schmerz bewusst zu prozessieren und ist nicht mehr darauf angewiesen, die Wächterinstanzen in Aktion treten zu lassen. Aber auch aus diesem Bewusstseinszustand wird man immer wieder “rausfallen”, bis man diese Ebene in sich stabilisiert hat. Das benötigt Zeit und ist ein seeeehr langer Prozess.

Die Frage ist immer, wer oder was in mir lenkt gerade in diesem Moment mein Bewusstsein? Und wie viel Bewusstsein habe ich ÜBER mein Bewusstsein?

Unsere Erfahrungen definieren unser Bewusstsein

Das menschliche UND das seelische Bewusstsein setzt sich aus vielen “Komponenten” zusammen. Ihnen gemeinsam sind, dass viele praktische Erfahrungen notwendig sind, um zu lernen. Sie Seele lernt alles über das MenschSein, Jahrtausende lang. Als Menschen lernen wir, das eigene Bewusstsein auszudehnen, zu lenken und immer mehr über uns zu begreifen und zu verstehen. Um als Mensch Zugang zum eigenen seelischen Bewusstseinsreichtum zu kommen, müssen wir uns sehr ernsthaft und tief mit unserem Innenleben beschäftigen. Das braucht viel Zeit, Aufmerksamkeit, Disziplin und Beharrlichkeit – dran bleiben ist wichtig, denn Bewusstseinsausdehnung bekommt keiner von uns geschenkt, es muss sozusagen verdient werden.

Bewusstsein ist ein Prozess, der bis an unser physisches Lebensende läuft. Und die Seele hört ebenfalls nie auf, weiter zu lernen, sich selbst zu erfahren und auszudehnen. Sie mag für kurze Zeit zur infiniten Quelle zurückkehren, aber stürzt sich immer wieder in neue Lernfelder.

Und um den seelischen Reichtum und die Weisheit davon bergen zu können, werden wir uns mit den Untiefen des eigenen menschlichen Bewusstseins auseinandersetzen müssen. Dort, wo all der unerlöste Schmerz liegt, dort, wo es weh tut. Denn das überlagert den Zugang zur eigenen Quelle.

Until next time same station .. euer Steven

https://stevenblack.wordpress.com/

 

Om Mani Padme Hum ?

 

Da ich immer daran interessiert bin, dich näher kennen zu lernen, würde ich mich sehr freuen, wenn du unter diesen Artikel etwas darüber schreibst, was dich gerade am stärksten zu diesem Thema bewegt.

© 01/2018 Renate Hechenberger & Steven Black. Alle Rechte Vorbehalten.
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Literatur:

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Über die Beziehungsfähigkeit des Menschen ..

Über die Beziehungsfähigkeit des Menschen ..

wieder ein sehr berührender Artikel von Steven, sehr tiefsinning ..

geschrieben von Steven Black:

Kinder wachsen auf und wenn sie Glück haben, dann erleben sie eine mehr oder weniger erfreuliche Kindheit. Bekommen wenig oder mehr Liebe, je nachdem, wie tief sie in den Herzen ihrer Eltern verankert sind. Aber eine große Mehrheit auf dem Planeten erlebt eher unschöne Dinge, einige körperlichen, oder psychisch – seelischen Missbrauch und erfahren einen eklatanten Mangel an Liebe. Und ob nun erfreuliche, oder nicht erfreuliche Kindheit, Kinder sind emphatisch und übernehmen unbewusst und in völliger Unschuld, von Eltern oder anderen Autoritätspersonen Glaubensüberzeugungen, destruktive Emotionen, Gedankenformen und tragen dazu noch die Dynamiken ihrer Familienherkunft in sich.

Dann kommt die Zeit der Schulen, man wird mit unglaublichem Blödsinn gefüttert und Weltbilderkonstrukten vollgelabert, mit mental hochgestochenen Theorien, ohne viel Sinn und noch weniger Verstand. Dann kommt’s noch lustiger – die Pubertät ereilt sie, und damit eine hormonelle Verschränkung, die alte Programme und einen Zyklus voller Wiederholungen aufrecht erhalten. Sodann beginnt die Zeit, sich fürs jeweilige andere Geschlecht zu interessieren. Körperlichkeit zieht ins Bewusstsein ein, man “verliebt” sich und beginnt die ersten sexuellen Erfahrungen zu machen.

Man spricht nicht umsonst vom “verlieren der Unschuld”, und obwohl allgemein die Aufmerksamkeit auf den Verlust des weiblichen Hymen gelenkt wird, würde ich den Verlust beider Geschlechter, nämlich die Unschuld des Herzens dabei bevorzugen. Es kollidiert mit diversen Vorstellungen, wie es zu sein hat, mit Enttäuschung, wegen Nichterwiderung von Gefühlen und Nichterfüllung innerem Sehnens.

Man erlebt ein emotionales und hormonell verursachtes High. Allgemein auch als “rosarote Brille” bekannt ..

Nichtsdestotrotz wird daran geglaubt, man würde den anderen wirklich lieben, aber man ist den körperlichen Programmen ausgeliefert gewesen. Wie sollte in dieser Lebensphase jemand LIEBE von anderen erfahren? Beide Geschlechter haben keinerlei Bewusstsein darüber, keine Erinnerung an die Äonenalten Programmierungen, ihres Geistes, ihrer Gefühle und ihres Körpers.

Diverse Experimentierphasen und Partner später, wurden bereits einige “Verletzlichkeiten” und ein Potpourri an “emotionalen Räuschen” von Eifersucht, Konkurrenzneid, Glück und Unglück, sowie Verlust von Partnern und Trauerphasen angesammelt. Es passiert Männern und Frauen gleichermaßen und wird den altbekannten “Stahltresor” aktivieren, worin sie ihr Herz verbergen.

Dies sind natürlich grobe Verallgemeinerungen, keine Frage, dennoch geschieht es Tagtäglich. Aber ich kenne auch Menschen, die seit ihrem 15 Lebensjahr zusammen sind. Ausnahmen gibts immer ..

Eine Mehrheit findet früher oder später einen Partner, heiraten, weil es halt alle anderen auch tun, Leben sich mit der Zeit auseinander und mehr schlecht als Recht nebeneinander her. Bekommen Kinder, bauen Häuser, kaufen Autos und lenken sich mit diversen emotionalen Surrogaten ab, die uns von der Werbung als “Must Have” präsentiert werden. Springen vielleicht in “fremden Betten” herum, lassen sich scheiden, etc. Ihre Erfahrungen geben sie wieder an ihre Kinder weiter ..

Gottseidank beginnt die Schwungkraft dieses Jahrtausende alten Wiederholungskarussells nun langsam abzunehmen.  Das Bewusstsein für diese ganzen Zusammenhänge verbreitet sich und wird sich weiter etablieren ..

Der große Mangel an Liebe in der Welt, den gibt’s eigentlich gar nicht. Denn diese Liebe existiert und lebt in unseren Herzen, aber wir haben es verschlossen. Der Mangel ist aufgrund des Unvermögens da, die Herzen wieder zu öffnen. Und wir reden hier nicht Mal von Traumata, diese Herzensverletzungen sind viel subtiler ..

Man kann es seelische Kontraktionen nennen, welche durch Ablehnungen von außen, Verlassen werden, Lieblosigkeitserfahrungen diverser Ausprägung und allgemein durch Schmerzerfahrungen auftreten. Man wird traurig, weil das innerste Wesen nicht gesehen wird. Ist eine Erfahrung zu schmerzlich erfahren worden, um damit umgehen, sie zu verarbeiten und im Grunde VERDAUEN zu können, bilden sich Schutzschichten. Körperliche Panzerungen (like W. Reich), energetische Blockaden und Stauungen im Energiefeld. Diese Schutzschichten lassen uns weitere Verletzungen weniger spüren, aber blockieren den Lebens – und Energiefluß. Es dämpft die Empfindsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit von Gefühlen und Emotionen, man wird “kälter” ..  und es erzeugt Widerstand gegen das Leben an sich.

Wenn ein Mann und eine Frau eine Beziehung miteinander eingehen wollen, sind ja nicht nur diese beiden Individuen beteiligt. Im Grunde müssen ALLE ihre Anteile und verschiedene Aspekte, mit den Anteilen und Aspekten des Partners eine Beziehung eingehen. Einige davon mag Mann/Frau am Partner, andere aber nicht. Um zu verdeutlichen, wie schwierig die ganze Kiste ist, muss man sich vor Augen halten, daß auch manche von den EIGENEN Anteilen sich NICHT mögen, im Clinch und Kampf miteinander liegen, andere jedoch, die mögen einander schon.

Im Grunde kommen zwei große Familienverbände zusammen! Man kann sich an “einer Hand” ausrechnen, welche Komplexität daran gebunden ist und welches Konfliktpotential man damit eingeht.

Es gibt eine lange schon andauernde Kontroverse, innerhalb des psychologischen Zusammenhangs mit den inneren Anteilen. Die einen sprechen nur von dem einen “inneren Kind”, andere wiederum, die reden von mehreren “inneren Kindern”. So, und wer hat da nun RECHT?

Meinem persönlichen Erleben nach, gibts eindeutig mehrere Versionen davon, welche diverse Zeitabschnitte repräsentieren. Die sehen dann auch so aus, wie zur jeweiligen Zeit einer Entwicklung.

ABER – vielleicht liegen ja beide Fraktionen durchaus richtig?

Denn einige dieser “inneren Kinder” Morphen manchmal regelrecht hin und her und sind schwer zu erfassen. Was, wenn es ´nur dieses eine “innere Kind” ist, was aber in jeweils verschiedenen, erlebten Zuständen hin und her morpht? Möglicherweise sind die Erfahrungen des EINEN “inneren Kindes”, wie Perlen an einer Schnur aufgereiht? Für die innere Arbeit dürfte es jedoch gleich-gültig sein, Hauptsache, man bearbeitet jeden Aspekt der sich zeigen mag. Und es arbeitet sowieso jeder, wie es für die jeweilige Person funktioniert – so what?

Wir sind tatsächlich Multidimensionale Wesen, nicht nur auf die “höheren Dimensionen” bezogen, sondern auch Just NOW, right here.

Bei den meisten Menschen streben diese verschiedenen Identitätsanteile einfach nur nach Beachtung und/oder Dominanz, beeinflussen das persönliche Verhalten und bilden daher eine Art unbewusste Gesellschaft des Jetzt Selbst, die zumindest teilweise als verschiedene, innerlich hörbare Stimmen, im eigenen inneren Dialog erfahren werden. Was wir einfach als unser “Ich” bezeichnen ist also viel mehr, als man allgemein zu denken wagt.

By the Way – um die Komplexität des Ganzen zu erweitern, so bieten vielfältig erlebte Verletzungen Angriffsflächen, Risse und Tore im Energiefeld, welche zu Besetzungen fremder Wesenheiten führen KÖNNEN. Es gibt solche Besetzungen durch Wesenheiten, aber sie werden oft auch nur vermutet, wo es gar keine gibt. Der “innere Dämon” ist oftmals nur eine unverstandene “innere Person”, die im Unterbewusstsein unseres komplexen SELBST rumspukt.

Klar, es gibt vielfältige Formen von Fremdbesetzungen und Belästigungen – verwirrte und verirrte Seelen, die auf der Suche nach einem Körper sind, andere astrale Wesenheiten, die sich aus den diversesten Gründen bei jemanden niederlassen, aber nicht immer grundsätzlich “böser Natur” sind. Drogen- und Alkoholkonsum begünstigen natürlich auch dämonische Wesenheiten. Ebenso, wie mit Praktiken herumzuspielen, wie etwa Astralreisen, ohne sich über deren Gefahrenpotential im klaren zu sein und ohne Werkzeuge, um solches zu Handhaben.

Wie können solche Fremdbesetzungen bemerkt und identifiziert werden?

Schwierig, einfach ist es sicher nicht, für jedes genannte Symptom kann’s unterschiedliche Gründe geben. Aber wer solch einen Verdacht hegt, kann sich an einen medial fähigen Menschen, seiner persönlichen Wahl wenden.

Sich ständig müde zu fühlen, schwach und ausgelaugt, wenig Antrieb zu besitzen KANN darauf hinweisen. Plötzliche Charakterveränderungen und Wesensfremde Züge, welche auf Freunde und Familie “komisch” wirken, KÖNNTEN ebenfalls damit im Zusammenhang stehen.

Anyway, ich will das nicht weiter vertiefen, weil ich sicherlich auch kein Fachmann dafür bin. Es gibt inzwischen genügend fähige Menschen dafür – und wer sucht, der findet auch. Wer mit Personen solchen oder ähnlichen Verhaltens konfrontiert ist und sogar den Weitblick besitzt, jenes zu vermuten, ist grundsätzlich gut beraten, diesen Leuten aus dem Weg zu gehen und die Kommunikation mit ihnen, auf die Uhrzeit und das aktuelle Datum zu begrenzen. Man braucht die Person nicht zu verurteilen, die weiß meist selbst nicht was los ist – aber WIR tragen eine Verantwortung für die Dinge, welche uns einfach NICHT GUT tun! Ganz einfache Rechnung ..

Okay, back to the Roots of the Human Structure:

In der konstruktiven Ausformung, sind unsere diversen Identitätsanteile meist nur Repräsentanten und Funktionsanteile der SELBST Steuerung, um auf verschiedene Erfordernisse von Psycho-sozialer Kommunikation angemessene Reaktionen einzugehen.

Die Problematik beginnt, wenn aufgrund von Fehlentwicklungen, dauerndem Stress und/oder selektiver Unaufmerksamkeit, eine dieser funktionalen Anteile Dissoziation erfahren, also verletzt sind und dadurch vom Zugang durch das bewusste JETZT Selbst abgespalten wurden. Diese dann untergetauchten Anteile – mit ihrem, in jenem Moment fest definiertem Bestandsumfang an Bedürfnissen, Weltansichten, Gefühlen, Talenten, usw; – lassen sich im Keller unseres Unterbewusstsein nieder, wo sie weiteres Wachstum und weitere Entwicklung sabotieren. Denn sie bleiben regelrecht in der erlebten Vergangenheit stecken.  Und wer Herman Hesse seinen “Steppenwolf” jemals gelesen hat, der hat damals schon die Idee von mehreren Selbsten vernommen.

„Harry besteht nicht aus zwei Wesen, sondern aus hundert, aus tausenden. Sein Leben schwingt (wie jedes Menschen Leben) nicht bloß zwischen zwei Polen, etwa dem Trieb und dem Geist, oder dem Heiligen und dem Wüstling, sondern es schwingt zwischen tausenden, zwischen unzählbaren Polpaaren. (…) In Wirklichkeit ist aber kein Ich eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen, von Stufen und Zuständen, von Erbschaften und Möglichkeiten. Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie.“

Aus: Der Steppenwolf von Hermann Hesse/PDF DOWNLOAD hier

WENN wir funktionierende, wirkliche tiefe Beziehungen wollen, dann kommen wir nicht umhin diese Anteile zu integrieren, sozusagen einen Chor der Harmonie, mit unseren inneren Stimmen (Anteilen) zu bewerkstelligen.

Haben wir nämlich keine Harmonie IN UNS selbst, wie will Harmonie mit anderen funktionieren?  Hier ist das gegenwärtig erfahrbare ICH gefordert, sich auf die Suche nach seinen verdrängten und verletzten Inhalten zu machen. Und durch diverse Möglichkeiten von innerer oder ausgesprochener Kommunikation und/oder energetischer Beihilfe, jenen Anteilen Heilung zu bieten und sie wieder zu sich heranzuholen. Sie aus dem Unterbewusstsein wieder ins Bewusstsein und der persönlichen Aufmerksamkeit zu rufen.

Wir werden nicht wirklich gedacht, außer wir belassen unsere verdrängten Inhalte im Unterbewusstsein und lassen alles schleifen, wie lange so gehandhabt. Es obliegt nur unserer Verantwortung, uns ganz alleine, wie wir sein wollen und sind. Es wird wirklich Zeit, daß die Menschheit endlich aus ihrer Lethargie aufwacht und etwas für SICH SELBST tut. Jeder, ganz persönlich ..

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Natürlich gibts die verschiedensten Beziehungen, die zumindest teilweise “funktionieren”. Aber wer die Sehnsucht nach einer elementaren Verbindung in sich spürt, und nicht den Mut besitzt, das Herz des Kindes tief IN SICH herauszureichen und damit seine Verletzlichkeit zu offenbaren, wird eine solche Verbindung niemals erreichen. DAS ist die Crux an der Geschichte, denn wir wollen ja nicht verletzt werden und springen schon bei der bloßen Möglichkeit in unsere Schutzräume und fahren Verteidigungsmechanismen auf. Herrje, nur ja nichts intensives …

Nein, Verletzlichkeit steht wahrlich nicht hoch im Kurs. Aber der Punkt ist, Verletzlichkeit scheint die QUELLE innerer Verbundenheit zu sein!

Die Menschheit betäubt ihre Verletzlichkeit mit allerlei Drogen, entweder harten, weichen, synthetischen, computerisierten, medialen, kulinarischen, emotionalen und mentalen Drogen. Grundsätzlich KANN ALLES als Droge herhalten, wenn es nur die Seele anständig betäubt und ablenkt.

Aber sich Verbunden zu fühlen sind der Zweck und Sinn des DaSeins, es generiert Bedeutung und dies impliziert eine Frage, die man sich stellen sollte:

Wie erfüllend soll mein Leben sein? Beruf und diverse Tätigkeiten sind nur einige, zwar durchaus wichtige Aspekte davon -aber ohne Verbindungen mit Menschen werden sie zum Selbstzweck. Innige Verbindungen zwischen zwei Menschen, sind eigentlich die Verbindungen zweier Kinder, rein und in Unschuld- alles andere sind nur Rollen. Natürlich sollte das Zeigen der eigenen Verletzlichkeit umsichtig und mit Abwägung erfolgen, aber Sicherheit wird man darüber nie bekommen. Wie sagt man? NO RISK, NO FUN ..

Die Courage zur Verletzlichkeit wächst proportional mit der Heilung innerer Anteile und erzeugt damit eine ansteigende Entwicklung des Jetzt Selbst. Und sowas passiert sicher nicht von heute auf Morgen, aber hat wer wirklich was besseres zu tun?

Wie schreiben jetzt bald das Jahr 2014, das Wissen um diese Zusammenhänge existiert, es gibt Verfahren und Möglichkeiten um es zu TUN. Jetzt braucht es Menschen, die diese Schneise in jenes unbekanntes Land zu schlagen bereit sind. Es wäre schön, würden viele zu diesem Abenteuertrip aufbrechen.

Der Mut sich unvollkommen zu zeigen, aber dennoch sich selbst anzunehmen mit allem Gepäck und erlebtem  –  That’s the Way at Home ..

Eine Wegweisende Rede, wenn ich jemals eine hörte!! –> Unbedingt anschauen, es lohnt sich!

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7GEzL-08Q1g&w=640&h=360]

Quellennachweise:

http://de.wiktionary.org/wiki/Kontraktion

http://vk.com/doc191299207_163250214?hash=1f7c7edf7283d9e658&dl=b7fe838e941b0fcc2f

© Steven Black

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Lerne deine Gefühle und Gedanken kennen

geschrieben von Steven Black:

Wie ich einigen E-Mails entnehmen kann, scheint bei einigen Leser/Innen der Glaube vorzuherrschen, es ginge immer um dicke Probleme, die sich zu unüberwindbar scheinenden Hürden auftürmen. Nein, dem ist nicht so, bei weitem nicht. Aber klar, solche “Dinge” gibts bei vielen Menschen. Die Mehrheit aber hat damit nicht wirklich zu kämpfen, sie denken, sie hätten die “Dinge” – mehr oder weniger, im Griff.

Natürlich, die Leute gibts sicher auch. By the Way, was dem einen sein Trauma, ist dem anderen vielleicht nur sein Kopfweh ..

In meinen gegenwärtigen Beiträgen geht’s vielmehr um eine Neukalibrierung unseres “Betriebssystems”. Einer Sortierung des “Festplattenspeichers”, Neuordnung von Inhalten des Denkens, Fühlens, des erlebten und wahrgenommenen.

Wir alle kennen das sattsam bekannte “Gedankenkarussell” – was viele Menschen als eine Kakophonie mehrerer, sich teilweise widersprechender Stimmen wahrnehmen. Und aber WER denkt hier, WER ist dafür verantwortlich?  Wir selbst? WENN das stimmen würde, dann wärs ja einfach, da bräuchte man bloß aufhören zu denken, nicht wahr?

Aber so einfach funktioniert es meist nicht, ich meine, daß sind schon wir, nur – welcher Anteil von uns? Unser Gegenwarts-Selbst ist es nämlich nicht ..

Warum wir erst anfangen, uns selbst besser zu verstehen:

Was wir Gedanken nennen, sind oftmals nur Monologe unserer inneren Anteile. Daraus beginnen dann auch innere Dialoge, weil wir drauf reagieren, wenn die Gedanken uns nerven – wir sagen etwa, “verzeih dich, hau ab, ich kann das jetzt nicht brauchen”, etc.  Man verbannt diese inneren Stimmen, weil das, was sie sagen uns unangenehm, lästig und anstrengend ist.  Aber diese Verbannung ist nicht aufrechtzuerhalten, sie kommen aus dem Unterbewusstsein, wohin sie von uns selbst verdrängt wurden. Sie werden immer wieder erscheinen, wenn wir am wenigsten drauf gefasst sind. Wenn wir müde, unaufmerksam, unbewusster sind ..

Das bewusste denken, unseres Jetzt Selbst ist was völlig anderes.

Wir finden vielleicht jene Stimme noch ganz prima, die uns dran erinnert aufzuräumen, wichtige Dinge zu erledigen, die uns motiviert und sogar hilfreich dabei ist, etwas real umzusetzen.

Aber was ist mit den Stimmen und Impulsen, die uns kritisieren, die uns ständig unter Druck setzen etwas zu tun, was uns unangenehm ist? Was ist mit dem inneren Richter, dem inneren Verteidiger, der stets Selbstrechtfertigungen bereit hält, aber beispielsweise, bei einem Streit mit dem Lebenspartner sofort die Verteidigungslinien absteckt? Mitten in dem zuerst eher harmlosen Streit/Meinungsverschiedenheit,  sagt der Partner etwas, was eine Emotion auslöst und einen mit Urgewalt überrollt. Plötzlich sehen wir mit den Augen jenes Anteils, übernehmen dessen verzerrte Sichtweise, einer “Schwarz-Weiß Perspektive” von Anklage und Schuldmustern – und sprechen gemeine und verletzende Worte.

Was ist mit dem inneren Ankläger? Und es gibt n paar mehr .. welche Gefühle, welche Reaktionen haben wir für das Verhalten dieser Anteile? Mögen wir sie, finden wir sie abstoßend? Meist etikettieren wir jene als “gut”, die uns angenehm sind und als “böse”, als uns nicht zugehörig, welche uns und unserer Umgebung unangenehm sind. (Los, ab in den Knast mit dir .. )

Diese Stimmen, Gefühle, Impulse und Emotionen sind innere Anteile, real existierende und sehr individuell agierende “Personas”, sogenannte Unterpersönlichkeiten. Einige davon mögen von Kindheitsaspekten kommen, andere sind womöglich schon viel länger anwesend. Sie alle besitzen sehr wertvolle Eigenschaften, können hilfreich sein und unser DaSein unterstützen. Sie sind KEINE Metapher, wie ich selbst erlebte. Aber einige dieser “inneren Familie” haben unschönes erlebt, haben destruktive Emotionen und Glaubenssätze inhaliert, die womöglich gar nicht die ihren waren, sondern von der Außenwelt, den Eltern, usw. – übernommen wurden.

Werden diese erlebten Emotionen, Gefühle und Glaubensmuster von uns weggedrückt, werden sie ins Unterbewusstsein wandern und von dort aus ihr Unwesen treiben. Nur weil wir diese Gefühle nicht wahrnehmen wollen, werden sie nicht verschwinden .. (seufz ..)

Wir dürfen heute die Idee eines Ichs, als alleine unabhängige Wesenheit gründlich verneinen.

Mensch in materieller Verkörperung, bedeutet ein vielschichtiges, komplexes Gebilde an Gefühlen, Mustern, Emotionen, Energiefeldern und Ebenen zu sein, ein ganzes Konglomerat innerer Strukturen. Dessen unglaubliche Bandbreite und Ausdrucksmöglichkeiten, dessen Phantasie und Intelligenz durch geistige, physische und spirituelle Verletzungen, sowie angenommenen Glaubenssätzen beschränkt wird. Viele davon fügt sich der Mensch selber zu, aufgrund Unwissenheit und mangelnder Erfahrung .. andere kommen durch Erziehung, Schulwesen, Medien, durch Manipulation, Indoktrination, usw.

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Ein wertvoller Dienst am Selbst

Ein wertvoller Dienst am Selbst

geschrieben von Steven Black:

Erstaunlich, ehrlich erstaunlich, immer wieder stelle ich fest, daß grade die Bücher aus den frühen und mittleren 1990 ern, zumindest einige, auch heute noch wertvolle Schätze sind. Ich kehre immer wieder dorthin zurück, um etwas zu vergleichen oder nachzusehen. Da ist wirklich gutes Teaching Zeugs dabei, im Gegensatz dazu, was heute so manches rumkreucht und publiziert wird ..

Und was finde ich da kürzlich interessantes?

Zwar etwas anders formuliert, aber eine grundsätzlich in dieselbe Richtung gehende Beschreibung, wie Barron die Bildung des strategischen Selbst darlegte. Von der Separierung und Aufteilung des Selbst, sein Erleben in “da drinnen” und “da draußen” aufzugliedern. Zusätzlich wird eine Methode zur Selbsterforschung und Auflösung jener “Wände” geboten. Einen kleinen Haken hat diese Sache allerdings:  Man sollte gut sein im FÜHLEN .. aber hey, Meister sind noch nie vom Himmel geplumpst .. also was solls, nur der Versuch macht kluch!

Für einige Leser/Innen, welche die D.S. Barron Artikel übers strategische Selbst ansprechend finden, mag es eventuell frustrierend sein, all die interessanten Zusammenhänge zu lesen, aber dann zu hören, man muss einen adäquaten Heiler finden. Manche haben vielleicht weder das Geld, oder finden noch nicht den Mut hierfür, sie möchten nicht mit ihren Geschichten nach außen treten.

Daher möchte ich heute die angesprochenen 3 Seiten aus dem Buch “LICHT ARBEIT” von Barbara Ann Brennan, einer außergewöhnlich kompetenten Heilerin vorstellen. Wer ihre Werke kennt, wird das gerne bestätigen. Man findet darin kein seichtes Geschwurbel, sondern handfeste Erklärungen die Verständnis bilden.

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Natürlich, die Frau kennt den Begriff “strategisches Selbst” nicht, ihr Spezialgebiet sind die Energiefelder des Menschen. Auch keine Subpersonen, die inneren Kinder – und andere Aspekte, sind ihr jedoch geläufig.

Aber angesichts der Tatsache, daß sich das “strategische Selbst/Ego im Mentalkörper eingenistet hat, wofür B. Ann Brennan (und ihre Geistführerin Heyoan) die Metapher “2 Wände” wählten, dürfte die vorgestellte Methode ihren Nutzen haben, weil sich dadurch die Energiefelder klären können. Nämlich mit dem Ziel, die Wände aufzulösen und die Energien wieder ins fließen zu bringen.

Auch legt Brennan sehr gut dar, wie der in der Kindheit angelegte Prozess, der auf der Grundlage beruht, daß die eigene emotionale Realität nicht anerkannt und bestätigt wird, zu Trennung, sowie den Problemen unserer Gegenwart und Zukunft führt.

Nachstehend dann, noch einige Anmerkungen dazu ..

Auszug aus: “LICHT ARBEIT” von Barbara Ann Brennan: (S. 241, 242, 243; )

“Die Vorstellung des Getrenntseins erzeugt Angst und Opfermentalität; beides stützt die Illusion der Machtlosigkeit. Dagegen machen Verantwortlichkeit und Annehmen der Wirklichkeit stark; sie erzeugen die Kraft, die eigene Wirklichkeit zu prägen. Wenn es stimmt, daß Sie unbewusst die Dinge gestalten, wie sie sind, dann liegt es in Ihrer Hand, Veränderung zu bewirken. Betrachten wir deshalb den Prozess des Vergessens genauer.

Solange wir Kinder sind, findet nur ein kleiner Teil unserer Erfahrung in den Reaktionen unserer Umgebung Bestätigung. Das schafft einen inneren Konflikt zwischen Selbsterhaltung und Bestätigung durch andere. Als Kinder brauchen wir sehr viel Bestätigung; wir sind in einer Phase des Lernens und dieses Lernen beruht auf Bestätigung von außen. Das Ergebnis ist, daß wir uns entweder eine geheime Phantasiewelt schaffen oder daß wir uns von dem Großteil unserer inneren Wirklichkeit, der keine Bestätigung gefunden hat, abwenden, um ihn irgendwo für zukünftige Verifikation zu bewahren.

Wir blocken also Erfahrungen, seien es Bilder, Gedanken oder Gefühle, ab. Durch diese Blockierung trennen wir uns zumindest zeitweise von einem Teil unserer Erfahrung. Wir trennen uns von uns selbst und vergessen, wer wir sind. In den Kapiteln 9 und 10 haben wir uns ausführlich mit Blockierungen im Energiefeld beschäftigt. Die Wirkung dieser Blockierungen besteht in der Unterbrechung des gesunden Energieflusses in der Aura, was schließlich zu Krankheit führt. Man spricht auch von stagnierender Seelensubstanz -Anhäufung von Energiebewusstsein, das wir von uns abgeschnitten haben. Betrachten wir den Ablauf gestaltpsychologisch unter Zuhilfenahme des Begriffes »Wand«.

Wann immer Sie Unbehagen empfinden, stoßen Sie sich an der Wand, die Sie zwischen Ihrem größeren integrierten Selbst und einem Teil von sich errichtet haben. Diese Wand dient dazu, einen Teil Ihres Selbst auszugrenzen, den Sie gegenwärtig nicht in Ihre Erfahrung hineinnehmen möchten. Im Laufe der Zeit wird diese Wand stärker und Sie vergessen, daß Sie einen Teil Ihres Selbst ausgegrenzt haben. Das Ausgegrenzte erscheint Ihnen dann als etwas Äußerliches, so als würde die Mauer eine gefürchtete äußere Kraft abhalten.

Diese inneren Wände schaffen wir in Äonen der Seelenerfahrung. Je länger sie bestehen, um so mehr glauben wir, daß sie uns vor äußeren Gefahren schützen, und sehen nicht, daß sie das Selbst vom Selbst trennen. Sie scheinen Sicherheit zu gewähren, aber sie verfestigen doch nur immer mehr die Erfahrung der Trennung.

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Freie Forschung an die Macht!

geschrieben von Steven Black:

Schon sehr aufschlussreich, wir schreiben das Jahr 2013, aber die von Orion installierten Gedankenformen, Religionen, auch schriftlich in den “Bild Zeitungen der Antike” niedergelegt, beherrschen offensichtlich immer noch die Köpfe und das Denken der Menschen beträchtlich.

Der Verstand scheint ins Bewusstsein zu pfuschen, er zerpflückt das Ganze und separiert es in so viele Einzelteile, bis nur noch Verwirrung herrscht. Er liebt die Ordnung, und zerbröselt alles in kleine, übersichtliche Stückchen und verliert sich so darin. Ordnung wird zu einer Selbstkontrolle des Denkens, nämlich das “richtige” denken zu wollen.

image<- Quelle:

Besonders wenn er in einem niedrig schwingenden Zustand ist, zensiert sich der Mind selbst und unterstützt damit alle möglichen Formen äußerer Einwirkung von Manipulation und Propaganda. Es eröffnet die Jagd nach allerlei Zerstreuungen, Ablenkung und “must have” Begehrlichkeiten. Während einige sich ins Karrieregetümmel werfen, sich selbst gerne vergessen und sich oft in einem Kreislauf voller Abhängigkeiten verfangen, geht’s denjenigen, die sich der Suche nach göttlicher Inspiration und Selbstfindung hingeben, oftmals nicht viel besser. Gut, die meisten peilen das nach einigen Umwegen, aber nicht wenige bleiben drin stecken.

Ich bin so freimütig, und leih mir Mal den Kommentar von “uns Monika”:

“Nochmal etwas Grundsätzliches.

Beim menschlichen Glaubensmuster sind auch wieder 2 Richtungspole erkennbar.
Die einen, so wirkt es jedenfalls auf mich, sehen ihren zu gehenden Weg in die Auflösung in Richtung Einheit, z.B. durch erfahrbare Leere/Liebe mit dem demütigen Bewusstsein vor der Schöpfung ein Nichts zu sein.

Der andere Weg ist ebenfalls die Anerkennung der Einheit/Liebe, sowie Demut vor deren Größe und Genialität. Aber es wird auch gleichzeitig erkannt, dass wir Schöpferwesen sind und unseren kleinen Anteil zum Gesamten beitragen. Während der erste Weg eher passiv auf mich wirkt, sehe ich im Zweiten eine bewusste Teilnahme am schöpferischen Prozess.”

Wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht, aber es gibt natürlich noch jene, denen all das völlig schnurz ist und diejenigen, die alle miteinander zum eigenen Vorteil nur manipulieren wollen.

Sich der Transzendenz gegenüber zu öffnen und Nondualität zu erfahren ist weder gut noch schlecht, es ist EINE Erfahrungsebene, die man erleben kann. Sich ihr allerdings zu unterwerfen, den täglichen Bückling zu machen und seine eigene Nichtwürdigkeit zu zelebrieren, Nondualität als die ultimative Seinsebene anzusehen, fühlt sich allerdings etwas bedenklich an. Hinzu kommen diverse Ansichten, Materie sei destruktiv und sei überhaupt eine einzige Illusion ..

Überlieferten Schriften, die angeblich seit Jahrtausenden im Umlauf sein sollen, würde ich auch nicht alles abnehmen, was so drinnen steht. Ganz egal, welcher Kultur oder Glaubenssicht. Bücherverbrennungen und  -Vernichtung heiliger Texte ist kein Phänomen der Neuzeit und kann nicht allein auf die Nazis zurückgeführt werden. Es ist ein Jahrtausende alter “Brauch” von Herrschenden und Erobern gewesen ..

Selbst in Indien und China wurde dies zelebriert .. Schriften und Leute fast aller religiöser Richtungen litten darunter.

Der Taoismus hatte im 6.Jahrhundert das Problem periodischer Bücherverbrennungen von Kaisern wie Tschen Lung, im vorletzten Jahrhundert, der alle Bücher einsammeln und katalogisieren und 2000 Titel verbrennen ließ. Deshalb stammen die meisten Bücher aus späterer Zeit. Die innere Lehre wurde aber sowieso mündlich in Familientraditionen weitererhalten bzw. meist symbolisch verschlüsselt.
In neuerer Zeit versuchte Mao Tse Tung in der Kulturrevolution die religiösen Gruppen auszulöschen. Das ging soweit, dass selbst von den Shaolin – Mönchen nur sechs Mönche überlebten. Heute sind es wieder mehrere tausend Mönche.

Trotzdem, genützt hat es nur bedingt, es gab immer Individuen, die das alte Wissen, zumindest teilweise wieder rekonstruieren konnten. Und deswegen ist auch keine Richtung im Besitz des ganzen Wissens, alle haben Teilstücke davon. Umschreibungen, Neudefinitionen und Interpretation inklusive ..

image<- Quelle:

Okay, Remember this:

Als eine fundamentale Lehre kann heute noch der Daoismus/Taoismus, auf ewig wirkende Schöpfungsprinzipien verweisen, welche für die Entstehung der Welt (die sogenannten Zehntausend Dinge ..) verantwortlich gemacht wird. Die aus dem TAO emanierten Polaritäten des YING und YANG, wirkende Gegensatzprinzipien, über deren Zusammenspiel und Wechselwirkungen, ewiger Wandel, Bewegung und Durchdringung, entsteht die Welt und das Leben an sich. In der daoistischen, chinesischen Philosophie wird das TAO als die allumfassende Kraft verstanden, welche die dualistischen Bereiche der materiellen Welt, als auch die transzendenten hervorbringt, die sich jenseits der Dualität befinden.

Ich bezeichne es mal als das weiße und schwarze Licht der schöpferischen “Quellen”, deren Zusammenwirken alles bewirkt, manchmal auch unvollständiges. Sich alleine auf das weiße Licht der Transzendenz zu versteifen, die Materie zu ignorieren, Polarität als Scheixxe zu betrachten, kann durchaus als “Eindimensionale” Betrachtung verstanden werden.

Es spricht allerdings Bände für die diversen Verzerrungen, denen auch diese, eher holistische Schöpfungsansicht unterworfen wurde. Wobei sich viele Anhänger täglich niederwerfen, um sich an die Transzendenz anzunähern .. genannt mögen hier die sogenannten “drei täglichen Praktiken” sein: Dalibei (Verbeugungen, niederwerfen), Qidao (Gebet), Anxi (Pause einlegen). Durch die Kombination dieser drei Praktiken soll angeblich eine Kraft aufkommen, welche einen dauerhaft aus dem Ego herausschubst – ins Tao hinein.

SUPER, überall derselbe MIST zu entdecken! Der Mensch ist unwürdig, das Ego ist für den Allerwertesten, ultimative Anbetung einer Quelle und Herabwürdigung des eigenen DaSeins! Die Betrachtung der materiellen Welt als MAYA, als great Illusion, nebst der eigenen Existenz. That’s NOT funny ..

Diese und diverse andere Vorstellungen, Verselbstständigungen von Begriffen und andere Verdrehungen sind allesamt in die esoterische, sich als spirituell verstehende Gemeinde eingeflossen. Sie produzieren auch weiterhin Verzerrung und Irrtum, Verwirrung und allgemeine Desorientierungen.

Samsara, Reinkarnation, Karma, STO/STS, Transzendenz, Quelle, Aufstieg, Materie, und du meine Güte, kaum etwas wird ausgelassen, was nicht irgendwie falsch interpretiert werden kann. “Göttliche Instant Dosen”, für die schnelllebige Gesellschaft. Alles benötigt seine definierte Box und viele, viele Schubladen. Kekse und Bonbons inklusive .. die “Dinge” werden gerne festgezurrt, auf das sie erhalten bleiben ..

Wieso nicht versuchen SELBST Überlegungen anzustellen und mal alle Weisheitsbücher – zumindest kurzfristig, zu verbannen? Wir sind grundsätzlich ALLE fähig dazu, die grundlegenden Tatsachen des DaSeins und der Wirklichkeiten zu verstehen, auch, sie selbst zu erkennen. Klarheit der Ausrichtung und Unterscheidungskraft sind zu schulen, klar, kommt nicht von heute auf Morgen. Aber nach bald 20 Jahren, der Beschäftigung mit diesen Themen, könnte man durchaus dazu fähig sein. Die Gedanken anderer und ihre Schriften können zwar hilfreich sein, können aber niemals ident mit den eigenen Überlegungen und Erkenntnissen sein.

Die folgenden Ansichten sollten NICHT generalisiert werden, jede einzelne Seele unterliegt ihrem eigenen ErfahrungsZyklus und Entwicklung:

Die damit zusammenhängenden Fragen sind – WER bist du, woher genau kommst du, wozu bist du hier, was ist deine Aufgabe?

How is KARMA Working?

Die Idee, aus Samsara, dem sogenannten “Rad der Wiedergeburt” aussteigen zu können, indem “Nicht-handeln” praktiziert würde, “Nicht Anhaftung” gelebt, und somit kein Karma produziert würde, klingt ganz nett. Ist allerdings in meinen Augen ein furchtbar engstirniger Tunnelblick, der Selbstbegrenzung kultiviert. Aber na gut, des einen Himmelreich, ist des anderen Tunnelblick ..

Karma kann als eine Art “Bankkonto” betrachtet werden, auf dem wir die diversen Erfahrungen, der verschiedenen Inkarnationen bunkern. Die positiven, wie eher negativen Erfahrungen bilden einen Wissens – und Erkenntnispool, aus dem wir schöpfen können. Wer allerdings nie an sich arbeitet, keine Bewusstseinsausweitung erfährt, quasi, immer an derselben Stelle verbleibt, wird Karma womöglich als eine ziemlich langsam arbeitende Geschichte erleben.  Was unter anderem der Grund dafür sein kann, daß Bauern einige Zeit immer wieder Bauern sind, Priester, Nonnen, Krankenschwestern, Politiker, Soldaten und Polizisten und zig andere Berufe ebenfalls, immer wieder von denselben Seelen ergriffen werden.

DAS kann passieren, wenn dogmatische Richtlinien Buchstabengetreu ausgeführt und ohne zu hinterfragen gelebt werden.  Aber wer dies einige Generationen lang macht, wird sicher sehr gut darin und ein besonders tüchtiger Bauer, Krankenschwester, etc., etc., etc. Aber auch Genies, tolle Komponisten und Musiker werden so geprägt, deswegen sind manche so gut, indem was sie tun. Talente sind etwas was man sich erarbeitet hat, nicht geschenkt kriegt.

Wer hinterfragt und selber denkt, eigene Rückschlüsse zieht, sich danach auch orientiert und handelt, der wird mehr und mehr die WAHL haben, etwas anderes zu erleben. NICHT also Karma “verfolgt” einen, sondern Bequemlichkeit, Veränderungsresistenz und sich Neuem gegenüber grundsätzlich zu verschließen.

Was heute allgemein unter Karma verstanden wird, ist nichts anderes, als das unsere Taten auf uns zurückkommen. Ist ANZIEHUNG und Resonanz .. und zwar in diesem und allen anderen Leben, immer im Jetzt wirksam.

Samsara ist ein Erfahrungszyklus, aus dem man nicht einfach willentlich aussteigen kann. Gleich-gültig, wie Nondual man sich gibt oder Rituale der Niederwerfungen macht ..  nur, nicht jeder ist an diesen Zyklus gebunden, kommt, wie gesagt, ganz drauf an, wer du bist und was du hier machst. Was deine Bestimmung ist auf Erden .. wir sind darin nicht alle gleich! Es gibt noch sehr junge, alte und überhaupt vielfältige Arten von Seelen. Die alle in irgendwelchen Erfahrungsstadien leben ..  manche kommen vielleicht überhaupt nur einmal, um etwas zu demonstrieren, oder zu lehren.

In allen aber scheint das göttliche Licht, sind verbunden mit der Quelle des Seins. Die menschliche Existenz ist ein Mikrokosmos des Universums, deswegen ist die Erde auch eine Experimentalzone. Alle Seelenfragmente kommen alleine und gehen auch alleine, Erfahrungen zu machen ist zutiefst persönlich.

Was immer wir tun, sind Handlungen von “Gott” in Aktion –  die, abhängig von der jeweiligen Schwingung des Bewusstseins, mal mehr oder weniger göttlich sind.

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                                                                                                                                                                                                                          BildQuelle:

WAKE UP CALL:

Das weiße und schwarze Licht sollte als zusammengehörig verstanden werden, die polaren, materiellen und transzendenten Energien sollten vereinheitlicht und gelebt werden. Und selbst dahinter gibt es weitere, Omnipräsente, universelle Welten der Einheit. Aber auch DAS wird kaum den Weisheit letzter “Zirkelschluss” darstellen .. die Schöpfung ist BIG, BIG, BIGGER!

Wer sich gegenüber einer der Energien verschließt, unterbricht damit seinen Zugang zum Fluss und Strom des Lebens. Die einen raffen immer mehr materielle Dinge an sich, die anderen wollen nur mehr in der Transzendenz verweilen, wiederum andere wollen die Liebe festhalten und konservieren – undsoweiterundsofort – aber wir können NICHTS festhalten, nichts ist ewig und nichts kann mitgenommen werden. Außer unseren Erfahrungen ..

  Die Vereinigung aller Energien IST das TAO, ist Frieden im Herzen und zwar IN und durch uns selbst erfahrbar. Wer seine Existenz für eine Illusion hält, der glaubt auch nicht wirklich an eine göttliche Quelle. Es gibt hier für uns nichts illusionäres, total egal, ob es eine konstruierte Matrix ist.  Denn obs uns passt, oder nicht, unsere Wahrnehmungen bestimmen unser Leben und Re –Aktionen. Wir sind hier, um diverse Erfahrungen darin zu machen und Erkenntnisse dadurch zu gewinnen .. dazu gehört Liebe, Geld, Macht, Sex, Wissen, Spiritualität und Bewusstsein – whatever sonst noch.

Wer alle Dinge in sich vereint, sie als gleich-gültig annimmt, lebt in Harmonie mit sich und der Welt.

Please Folks, read my Lips:  YOU ARE FREE!

image<- Quelle:

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wie man richtig sagt, im Zeitalter der Täuschung muss auch die Wahrheit wiederholt werden –

NICHT das Ego ist das Problem, sondern die auf Verletzungen basierende Version davon, welche sich weitgehend im Mentalkörper einnistete und zwei Wände darin separierte. Sie einteilte, in das Leben “da draußen” und das “da drinnen”. Deswegen wird dieses Ego auch “Maskenselbst”, falsche Persönlichkeit, negativer Mind, strategisches Selbst, etc. genannt.

Die verschiedenen Wunden sind das einzige, die uns davon trennen, in Liebe, Mitgefühl, Toleranz und Gewaltlosigkeit zu leben. SIE sind die Ursache aller gesellschaftlichen und persönlichen Probleme, nicht irgendein Gott. Nicht Außerirdische Entitäten, oder sonstwer, denn WIR und unsere Verletzungen eröffnen erst die Möglichkeit, uns zu manipulieren und zu verwirren. Tore und Risse in den Energiefeldern bieten die Gelegenheit dazu. Und dies kann sehr weit in die Vergangenheit zurückreichen. Klären und entrümpeln wir unsere Felder, beseitigen Implantate, lösen Schwüre und diverse andere Dummheiten auf, können wir getrost jede Eimischung von außen gelassen betrachten.

Würde das jeder tun, sähe es hier weitaus entspannter aus!

Aber weil dem halt nicht so ist, wird es noch einige Runden dauern, bis wir etwas von dem sehen werden,  wovon wir möchten, daß es ins Leben kommt. Es liegt NICHT nur an Illuminati und Co, sondern auch an UNS, an jedem einzelnen. WIR alle tragen Mitverantwortung, daß die Dinge nicht so laufen, wie gewünscht. Unwissenheit, Bequemlichkeit, Arroganz, Apathie – suchen wir uns etwas von der “Wundertüte der Folgen” aus, die aufgrund der Verletzungen entstanden sind. Die meisten Menschen sehnen sich nach erfüllter Liebe, projizieren ihre Sehnsüchte nach außen, der nächste Partner wird es sein –  aber wenn die “Hinterlassenschaften” von Missachtung, mangelndem Respekt, Gewalt, Lieblosigkeit, usw., nicht beseitigt wird – wen wird man wohl anziehen? It’s the same Old Blues ..

Mutter Erde ist ein Schmuckstück, die Menge an Leben und Vielfalt ist immens, man kann immer noch genügend schöne Landschaften finden, es ist schön hier –  und es wird noch schöner werden, wenn immer mehr Menschen Seelenfrieden in sich selbst finden. Daraus wird wirkliche, freie Wahl generiert, Seelenfrieden generiert keine Anhaftungen, keine Sucht nach mehr oder irgendwas, es IST das TAO. Dort lebt die wirkliche Selbstliebe, das Ego, wie es wünschenswert wäre ..

WE ALL FIND OUR WAY ..

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2Cdz69ba9Uc&w=640&h=360]

Quellennachweise:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dao

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung

http://www.universal-path.org/taod.html

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© Steven Black

Alle Artikel auf meiner Website dürfen bei Nennung des Autors und Linksetzung der Website, gerne und jederzeit kopiert und weiterverteilt werden. Ausgenommen davon sind Gewerbliche Interessen, wie etwa einen dieser Artikel in diversen Medienpublikationen zu veröffentlichen, bedarf der Genehmigung des Autors.

Vorstellungen von Sicherheit

Diese Geschichte ist wirklich “Steven at his best”. Eine einfache und doch so komplizierte Endlos-Diskussion (wie es vielen von uns scheint) in seiner Essenz ganz klar erfasst und auf den Punkt gebracht, mit viel Verständnis und Gefühl. Eine story über den Schmerz des tief verwundeten Herzens und der Liebe zwischen Mann und Frau .. enjoy!

geschrieben von Steven Black:

Now, this is a Story about Sex and LOVE, maybe you like it … _smile_wink_

Also Vorstellungen und Ideen gibts von dem Begriff Sicherheit sicher genug. Der eine meint, es müssten mehr Gefängnisse dafür her, ein anderer will Waffen an jeden ausgeben. Genau, damit sie sich dann “sicherer” fühlen.  In “good old America” sehen dies ne Menge Leute als “reale Alternative”, gegen eine politische Diktatur, zu der America verkommen ist. Aber wer’s glaubt, wird womöglich entdecken, daß sie nur das Spiel der Pläneschmieder spielen, wo der Verlierer von vorneherein feststeht. Feststehen muss, angesichts einer bereits im Frühjahr bekannt gewordenen Munitionslieferung von Hohlspitzgeschossen ( Verkaufsslogan: „Optimale Penetration für finale Wirkung“), geordert von der “Heimatschutzbehörde”, sagenhafte 1,6 Milliarden Geschosse.

Zum Vergleich: Im Irak-Krieg wurden “nur” 6 Millionen Kugeln verfeuert. Ich denke, DAS braucht erstmal nicht weiter kommentiert werden!

Ein Firmenchef eines großen Betriebes mag eine andere Version von Sicherheit haben. Vielleicht fühlt er sich sicherer, wenn er alle überwachen und ständig ihr Arbeitspensum überprüfen lässt. Ja, macht gewiss großen Eindruck auf seine Angestellten. Und falls es mal sowas wie ein ausgeglichenes Betriebsklima gab, ist daß nun eher im Arsch. Wer will denn schon in einer trüben Brühe von Misstrauen und einer Atmosphäre von Generalverdacht arbeiten? Herr Firmenchef wird’s spätestens merken, wenn seine cleversten Mitarbeiter die “Biege machen” und ihm und seinem Sicherheitswahn davonhüpfen. Bleiben werden nur die Kopfnicker und diejenigen, denen nichts anderes übrigbleibt, weil sie Verantwortung für Familie, oder andere Verpflichtungen haben.

Besitzer mittlerer oder kleinerer Betriebe, die fühlen sich eventuell genötigt, persönlich überall reinzuplatzen. Alle anzuschnauzen, um sie auf Trab zu halten, um zu zeigen, wer hier den Hammer schwingt. Das mag manchmal durchaus effektiv sein und für die Angestellten sicher ein “super Feeling”. Aber wird der Eigentümer sich deswegen sicherer fühlen?

Und wie geht’s UNS, die wir keine Firmen haben, die wir keine Leute erschießen möchten, mit dem Gefühl von Sicherheit?

Och, wir haben gar KEIN Problem damit! Neeeeein .. wir fühlen uns alle totally sicher! OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOM!

WOW! Sag bloß?

Erzähl den Blödsinn bitte jemand anderen, ich hab genau gesehen was letzte Woche abgelaufen ist. Als du diese Frau kennengelernt hast, die extrem auf dich steht und wo du ausgesehen hast, wie ein totaler Idiot. Jeder Blinde hat gesehen, daß du ebenfalls vernarrt in sie bist, aber du hast nichts besseres gewusst, als den Coolen raushängen zu lassen.

“Scheint aber gewirkt zu haben, wir lieben uns und haben vorgestern miteinander geschlafen.”

Ja, hast du mir erzählt, alle Details, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte .. Aber DAS kannst du dir an den Hut stecken, du hast sie gevögelt, mehr ist das nicht gewesen.

“Ist gar nicht wahr, ich liebe diese Frau”!

Wie interessant, gut, bist du ihr also DESWEGEN ständig ausgewichen, sobald sie dir ein wenig nahe kam? Seltsame Art, ihr deine “Liebe” zu zeigen. Sie ist mutig und war bereit dir ihr Herz zu öffnen, und du machst RUMS, Türe zu! Gut gemacht, ich bin sicher, sie fühlte sich sogleich in Liebe gebadet ..

“Hör auf so blöd rumzuätzen, woher willst denn du das so genau wissen? Warst ja gar nicht dabei.”

Überraschung, SIE hat es mir halt auch erzählt ..

“Ohhhhhhhh .. äh .. “

Mach den offenen Balkon wieder zu, den du Mund nennst. Naja, komm, setzt dich auf den Stuhl da, ich will dir mal eine Geschichte erzählen. Vielleicht verstehst du danach einiges besser, okay?

“Okay, da bin ich aber gespannt”.

Mit Spannung kann ich nicht dienen, aber es ist eine interessante Geschichte:

Also, es war einmal ..

“Ächz, ein Märchen, oder was”?

Schnauze, also, es war einmal .. Nennen wir es eine kleine Sage, denn in ihrem Kern ist sie wahr. In lange schon zurückliegender Zeit, Jahrtausende zurück, als die Erde nur wenig besiedelt und lineare Zeit unbekannt war. Da waren die Männer und die Frauen glücklich miteinander, nichts trübte ihr Verhältnis zueinander. Es war eine Epoche der wirklich gelebten Liebe, keine dieser heute so propagierten Ideen von  “blinder Bedingungslosigkeit”, die einen schrecklichen Realitätsverlust offenbaren. Denn Liebe kann erst dann bedingungslos sein, wenn man sich gesehen und vollständig vom anderen verstanden fühlt. Die Männer und Frauen, von denen hier die Rede ist, haben sich auf Seelenebene erkannt, haben sich gegenseitig ihr ganzes Wesen öffnen können. Sie zeigten sich völlig NACKT, verstehst du?

Sexualität war eine heilige Angelegenheit, ein Austausch tiefer Intimität – und keine Wham, Bäng, danke Mam Sache, wie es derzeit schwer in Mode ist. Und wo Frauen eher als Entsorgungsbehälter sexuellen Sondermülls benutzt werden.

Es gab weder eine Überidentifizierung mit dem Körper, noch mit der Materie an sich, alles war mehr oder weniger in Ordnung und heil – zumindest in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Auch wenn ihr Alltag beschwerlicher, als in unserem technisierten Zeitalter gewesen ist. Was übrigens eigentlich dazu hätte führen sollen, daß die Erleichterung schwerer Arbeit, dem Menschen wieder mehr Zeit zum nachdenken gibt, damit er wieder über seinen eigenen Sinn und Lebenszweck Überlegungen anstellt. Egal, ist momentan nicht von Belang ..

Jedenfalls fanden sie tiefe Erfüllung und genossen täglich die gegenseitige Hochachtung, Zärtlichkeit und Intimität emotionaler, sowie körperlicher, überschäumender Sexualität. Es war ihnen bewusst, daß sie auf dieser Ebene vollkommene Götter waren. In ihren kleinen, übersichtlichen Gemeinschaften von einigen Tausend Menschen, welche weiträumig verstreut waren, witzelte NIEMAND über Sex, oder machten verborgene sexuelle Andeutungen. Die Männer liefen nicht mit einem jederzeit “aufspringenden Taschenmesser” in der Hose herum, oder starrten jedem Bein lüstern hinterher.

“DAS kann ich nicht glauben” .. :-(

(mehr …)

Anstrengende Tage II

Anstrengende Tage II

Und wieder ein äußerst spannender Beitrag von Steven zum Wochenendbeginn. Geniesst die letzten schönen Herbsttage!

geschrieben von Steven Black:

Man stelle sich vor:

6 unterschiedliche, sich eigentlich nicht kennende Menschen, die in einem Raum zusammengewürfelt sind. Sie eint nur die Hingabe und ihr Mut, Selbsterfahrungen zu machen und über die Grenzen ihres Seins zu schauen – welches natürlich, individuell unterschiedliche Ergebnisse sind. Also Menschen, die grundsätzlich gewillt sind an sich zu arbeiten. Und damit dieser Raum auch richtig voll wird, haben wir noch 2 Personen – einen Heiler und einen Instrukteur ..

Häh, was für ein Dingens? Na ja, jemanden, der Instruktionen gibt, wie die Dinge gemacht werden und die Ausführung aufmerksam beobachtet, die da auf die 6 Leute harren. Die Heilerperson übernimmt die Aufgabe, die Interaktionen der Energiefelder zu beobachten und einzugreifen, sobald dort etwas wichtiges passiert. Multitasking Fähigkeiten sind da schon erforderlich .. smilie_denk_44.gif

Na schön, wie der eine, oder die andere schon erraten wird, durften wir uns auf anstrengende, körperliche Übungen “freuen”, so etwa einige Stunden lang – inklusive kleiner Pausen. Der Grund hierfür ist der Tatsache geschuldet, daß eben NICHT nur astrale, feinstoffliche Informationen der Energiefelder, sondern auch vom Körper festgehaltene, etwa im Fettgewebe, diversen Organen, Muskeln, auch Knochen, oder Genick und Rückenmark, sowie in der Wirbelsäule sitzende und abgespeicherte Erinnerungen, sowie Panzerungen existieren.

Die darauf zugeschnittenen Körperhaltungen und Bewegungen zielen darauf ab, diese Informationscluster wieder aufzubrechen. Die verschiedenen Übungen bezogen Lunge, Dickdarm, Milz, Magen, Herz und Dünndarm, Nieren und Blase, Herzkreislauf, dreifachen Erwärmer, Leber, Galle, und die dazugehörigen Meridiane ein.

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<- Quelle:

Falls jetzt einige Leser/innen schon vom Lesen zu schwitzen beginnen, ha, ha, ha – tröstet euch, wir haben da alle fleißig und einige auch in Strömen geschwitzt.

Natürlich dienten einige der Abläufe zur Aufwärmung, aber anstrengend wurde es spätestens, nachdem du entdeckt hast, daß einige der Haltungen solange zu halten waren, bis du eigentlich schon – bitte, bitte, bitte aufhören willst. Nichts da, du musstest dabei bleiben, bis deine Muskeln, Sehnen – und FALLS du sonst noch was von dir spürst, alles zu zittern beginnt. Dann fing der SPASS erst so richtig an ..   dabei mussten wir dauernd mit offenem Mund atmen und wenn du merkst, du kannst eigentlich nicht mehr, deinen Zorn, Unmut und Frust rauszuschreien!

Here is the Point why:

Aufgrund der ungewöhnlichen Belastung KÖNNEN diverse Erinnerungen aufsteigen, die einem zwar noch nicht bewusst sind, aber indem man seinem körperlich spürbaren Schmerz eine STIMME gibt und ihn “ausdrückt”(!), also rausbrüllst, fühlst du vielleicht einen schwer zu fassenden, aufsteigenden Gedanken an eine verborgene Erinnerung – DAS war zumindest bei mir der Fall. Während unser Instrukteur uns antrieb und dabei sagte, “du KENNST dieses Gefühl, WAS war es, erinnere dich” –   ich hab kräftig dabei geflucht, aber nicht nur ich .. und richtig, ich kannte dieses Gefühl, wie mir nachträglich bewusst wurde.

Unser aller “strategisches Selbst” hat nunmal die Neigung sich nicht entblößen, sich nicht NACKT fühlen zu wollen. Das bewirkt, daß es schwierig sein kann, in einem Raum mit anderen Leuten wirklich aus sich rauszugehen und dabei vielleicht noch aus Leibeskräften zu brüllen. Speziell bei den Männern wirkt da ein “ich kann noch länger, weiter, schneller und mehr durchhalten als die anderen “Gen, auch bei mir hab ich das erkannt. Um mein “strategisches Denken” möglichst auszuschalten habe ich gelernt, am besten in die komplett andere Richtung zu laufen, wie dieser oft erste Impuls, wobei ich schon versuche drauf zu achten, WOHER er kommt – und WENN das aus dem Kopf kommt, dann schalte ich ohne weiter nachzudenken um. DAS gelingt halt nicht immer, aber es funktionierte – ich hab geschrien ..

Es gab in meinem Leben manchmal Momente, da konnte ich einfach nicht mehr – ich überquerte emotionale, physische und mentale Grenzen, aber es gimageab niemanden der mir da raushelfen konnte, oder wollte, also musste ich trotz allem weitermachen. Obwohl alles in mir nach Ruhe und Frieden flehte, und so machst du halt weiter, weil dir eigentlich keine Wahl bleibt. Du findest irgendwie die Kraft, oder aktivierst Überlebensaspekte, welche dich weitertragen und drückst deine Verzweiflung weg, du konditionierst dich selbst und nennst dich einen Krieger, der keinen Schmerz kennt.              Quelle: ->

                                                                                                                                                                           Und nicht nur einmal, es gab immer und immer wieder Grenzen, die auf diese Weise überquert wurden – bis du im Grunde so viele Grenzen abgeschossen hast, daß du KEINE Grenzen mehr so richtig wahrnehmen kannst. Nein, klingt irgendwie nicht so lustig und daß war’s auch nicht ..

DAS kann irgendwann zu einer grotesken Situation führen – die, um ein bizarres Beispiel zu wählen, wo du als Autofahrer vielleicht in jemandes Fahrzeug reinfährst, aber du bemerkst gar nicht, daß die Insassen dabei sterben und du parkst vielleicht noch gut gelaunt daneben und bist dann total überrascht, wenn ein böse blickender Polizist dich anspricht und dich einen kompletten Idioten nennt und fragt, was dir da eingefallen ist. Aber deine Reaktion erstreckt sich nur auf ein begriffsstutziges “Häh? Was, ich – warum? What the Hell is Going on?”  image<-Quelle:

Zugegeben, ein schräges Beispiel, aber ohne näher ins Detail gehen zu wollen, sollte es nur die Ahnungslosigkeit schildern, in der man sich mit einer unangenehmen Situation befinden kann, obwohl man grundsätzlich immer verantwortlich ist, für alles was man tut, oder auch passiert. Man fühlt diese Grenzen nicht mehr, weil so viele davon übertreten wurden, die einem alle nicht gut tun.

Und dies betrifft so viele Menschen, wir gingen mehr oder weniger alle über die eigenen Grenzen, ob dies die Frau/Mann betrifft, die bei ihren Partnern trotzdem ausharrten, obwohl diese immer wieder mit anderen herumspielten und durch fremde betten hüpften. Der/die Angestellte, welche nie Nein zum Chef sagten, wenn er gewisse moralische Grenzverletzungen geschäftlicher Art verlangte, obwohl die Angestellten genau wussten, sie können es eigentlich vor sich selbst nicht verantworten – aber es dennoch, aufgrund des Systemimmanenten und Karrierebezogenen Drucks taten. Immer und immer wieder ..

Oder was glaubt ihr, was wir als Kinder alles getan haben, nur, um unseren Eltern zu gefallen, ihre Version von Liebe zu bekommen? Wie viele Kinder müssen ihre eigene Realität verleugnen, um emotional zu überleben?

Und ich glaube, ich muss keine weiteren Beispiele mehr anführen ..  Wir kennen unsere Situationen alle, wo wir weitermachen mussten, wo wir einen inneren Druck fühlten, der uns dazu brachte durchzuhalten, egal, wie beschissen sich manches anfühlte. Man macht weiter, obwohl so vieles eigentlich nur mehr sinnlos ist. Aber DAS will man sich ja nicht eingestehen – man könnte ja schwach sein, was werden nur die ANDEREN dazu sagen?

So – und bevor wir nun alle in diverse Erinnerungen versinken, STOP! DON’T DO THIS!

Da gehen wir jetzt sofort wieder raus, es ist NICHT der Sinn der ganzen Angelegenheit rumzujammern, oder sich in negative Erinnerungen zu verrennen. Grade unter den sogenannten spirituellen Leuten, gibt es diverse Befürchtungen, daß man in einen nicht mehr aufhaltbaren Strudel von Lebensabgewandter Auseinandersetzungen kommen würde, wenn man beginnt seine “alten Sachen” anzuschauen. Das man doch einfach nur “SEIN” müsse und ins Jetzt kommen, und sowieso alles nur viel zu kompliziert würde, oder einen vom Leben nur abhalten würde.

Aus meiner persönlichen Erfahrung damit, kann ich euch sagen, dies ist einfach NICHT wahr. Es ist eigentlich das komplette Gegenteil ..

Solche Art sind die artikulierten Widerstände unseres “strategischen Selbst”, unseres “Maskenselbst”, es will nämlich überhaupt nicht in die Nähe davon kommen!

Wie etwa in meinem speziellen Fall, waren ich mir diese Erinnerungen, des innerlich erlebten Schmerzes einfach nicht mehr bewusst. Wir sind alle so gut darin, uns irgendwelche mentalen Erklärungen, emotionale Surrogate zu holen, um dies zuzudecken – ihr wisst schon, ein dezentes Mäntelchen umzuhängen.

Und wie viele andere, habe ich mich seit Jahren mit diversen Techniken und vor allem alleine damit befasst, mein Leben so gut wie mir halt möglich aufzuräumen und zu klären, aber DAS hatte ich “leider vergessen”, weil ich keinen Zugriff drauf besaß, weil wir solche Dinge abspalten – und die ergeben dann halt diverse feinstoffliche Stauungen, Konstrukte und Blockaden im Energiefeld, aber erzeugen auch PANZERUNGEN im physischen Körper (like Wilhelm Reich).

Nach jahrelanger therapeutischer Arbeit hat Reich entdeckt daß die Panzerung sich aus sieben Segmenten zusammensetzt, die den Organismus zerteilen und ihn an einem ganzheitlichen Funktionieren hindern. Jeder dieser Segmente hat seine ihm eigenen Besonderheiten, obwohl sie sich gegenseitig beeinflussen. Es handelt sich jeweils um das Augen-, Mund- , Hals-, Brust-, Zwerchfell-, Bauch- und Becken-Segment.”

image <- Quelle:

Mit diesen körperlichen “Verrenkungen” ist definitiv was bei mir aufgebrochen, keine Frage, der “Nachhall” davon war auch nicht von schlechten Eltern! Die ersten 2 Tage konnte ich mich kaum bewegen, was sicherlich auch aufgrund der – ja, ja, ich weiß, ich bin manchmalSmiley mit herausgestreckter Zunge ne faule Sau Verlegenes Smiley– extremen und eher ungewohnten Belastung zu verdanken war. Aber ich weiß auch, mein Becken war so “beleidigt”, was nun wirklich nicht mit Muskelkater und so zusammenhing. Man glaubt gar nicht, was alles im Becken –und zwar Männlein, wie Weiblein abgespeichert und gepanzert wird. 3 Tage lang tat mir das ganze Gestell einfach nur weh, angefangen vom Genick, Schultern und die Oberschenkeln sowieso .. ein dickes Uiiiiii dafür!

Schön, okay, nachdem wir die eher unangenehmen Dinge hinter uns haben, kommen wir zum mehr erfreulichen. Öhm, eigentlich fällt mir da grad nix ein .. ha, ha! Nein Freunde, DAS war nur Spaß ..

In dieser ganzen Aufarbeitungsarbeit geht’s eigentlich um MEHR Leben, mehr Sein zu können, weil dann einfach viel mehr von uns DA ist. Indem wir Vergangenes aufbrechen, Stauungen beseitigen, uns mit unseren emotionalen Wunden auseinandersetzen, sie FÜHLEN, werden die abgespaltenen und festgehaltenen Energien zurückgeholt. Wir beginnen dadurch Schritt um Schritt, Ganzheit zu manifestieren, Vollständigkeit wird möglich und die sukzessive Freisetzung  agiler Lebendigkeit ist das Geschenk für das TUN.

Und es ist ja nicht so, als wenn man Tag und Nacht damit beschäftigt wäre, keine Ahnung, was sich da mancher alles an Befürchtungen ausmalt. Nur, was man halt schon benötigt, ist der Wille es durchzugehen, was sowieso nur diejenigen wagen, die vor ihren Ausflüchten endlich kapitulieren! Die irgendwann ehrlich genug zu sich selbst sein können, um einzusehen, ich komme so nicht mehr weiter. Und dies, “werte Gemeinde”Zwinkerndes Smiley, ist niemals leicht, unterschätzt das bitte nicht. Klar, Mut ist vonnöten, aber eigentlich ist es viel wichtiger, die Schnauze so gestrichen voll zu haben, zu realisieren, daß all die Techniken nur bedingt und bis zu einem bestimmten Grad wirken, um sich irgendwann HILFE zu suchen. image

Sicher, man kann SCHON einiges auch alleine machen, das mache ich weiterhin, nur die Art und Weise, wie ich es angehe hat sich halt geändert. Ich gehe in andere Bereiche, welche das erlebte unterstützen und ich meditiere auch nach wie vor- warum auch nicht? Und eigentlich isses schon peinlich, wie gut es mir geht, wirklich, daß ist  unglaublich  ..                        Quelle: ->

Im Grunde wünschte ich mir, ich hätte bereits vor Jahren damit begonnen, in diese Richtung zu laufen. Nur, mir ist allzu bewusst, ich war damals noch nicht “reif” dafür ..  Ich meine, jeder muss dort anfangen, wo er nunmal steht und diese ganze Geschichte braucht einfach Zeit, um ihre ganz individuelle Dynamik zu entfalten, inklusive aller selbstgewählter Dramen. Manche von uns lieben es halt, ihre Köpfe gegen Wände zu donnern ..

Kein Grund, sich da Vorwürfe zu machen, der eine hats einfacher, andere weniger, und NICHT jeder hat diese Aufgabe wirklich gewählt. Aber sehr viele von uns sind EXAKT deswegen hierhergekommen, wir mussten die tiefen Wunden und Schmerzen des MenschSeins selbst erfahren, wie sonst könnten wir sie bearbeiten?

Gut, mag sein, dies klingt etwas schräg, aber für mich ist diese spirituelle “Hintergrundbeleuchtung” sehr stimmig, es erklärt mir einiges. Übrigens kommt mir da Barbara Marcinaks Begriff, der Systemsprenger in den Sinn.  Ein 3 D System sprengt man NICHT durch Channelings, nicht durch Visualisierungen, nicht dadurch, in eine andere Dimension zu flüchten, oder andere “Flauschigkeiten”   .. sondern indem man die eigene Bequemlichkeit überwindet, sich anstrengt und den Übeln dieser Welt mit dem Holzhammer begegnet und feste damit draufhaut. Sprich, unsere “dunklen Anteile” so gut wie möglich zu klären, welche Mitverursacher, Unterstützer und Teilnehmer, von unschönen und disharmonischen Abläufen auf diversen Ebenen sind. Zu glauben, die würden sich “einfach so” verdünnisieren ist – ach, egal.

Wir können uns nicht einfach davonstehlen und so tun, als betreffe uns dies nicht, wir hätten eh nichts damit zu tun. Doch! Wir haben, weil wir Teile des Ganzen und dadurch vollumfänglich für unser Tun oder nicht Tun dazu, MIT-verantwortlich sind. Und wer in sich den Ruf nach einer etwas anderen, besseren Welt, mit mehr Harmonie und miteinander spürt, kann ihr nicht wirklich, weil nicht vollständig dienen mit seinen unbewussten Anteilen. All die klugen Leute, die uns seit den Neunzigern damit hämmern, daß wir mehr sind als wir denken, haben völlig Recht. Geglaubt habe ich dies immer schon, aber nun hab ich einige Bestätigungen dafür erhalten .. ich weiß, daß es so ist- PUNKT.

WE ARE COSMIC BEINGS IN A HUMAN BODY .. DAFUER.gif

Quellennachweise:

http://www.w-reich.de/panzerstruktur.html

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© Steven Black

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Lichtverwirrungen

Lichtverwirrungen

Wie einige von euch wissen, befasse ich mich ja auch schon länger mit dem Thema des Weißen und Schwarzen Lichtes. Ein paar interessante “Gedanken” dazu von Steven.

geschrieben von Steven Black:

Heute werden wir mal wieder ein Tabu brechen .. nur gut, daß das nicht so oft vorkommt .. Smiley mit herausgestreckter Zunge

Es wird jedem schon aufgefallen sein, oder auch eben nicht, daß die meisten spirituellen Menschen mit LICHT arbeiten.

Da wird unter anderem davon gesprochen, gib alles ins Licht, oder, verbinde dich mit deinem Licht, aber auch das Licht Gottes wird gerne erwähnt, oder sei ein Licht. Und Gott sprach: “Es werde Licht” sagt uns altklug die Bibel. Viele Heiler lassen auch Licht durch sich fließen und arbeiten meist mit vielen Lichtfrequenzen.

So, aber von WELCHEM LICHT reden die überhaupt alle? Ist DAS wirklich klar? Echt?

Na gut, allgemein wird Licht als HELL klassifiziert – und wir alle kennen das wissenschaftlich erforschte Lichtspektrum:

Jede Wellenlänge wird von einem Farbeindruck bestimmt. Das Spektrum des Sonnenlichtes weist einen kontinuierlichen Übergang auf: vom kurzwelligen Violett über Blau, Grün, Orange bis zum langwelligen Rot. Außerhalb dieses Bereichs kann das menschliche Auge keine Strahlung „sehen”; Gamma-, Röntgen-, UV- und Infrarotstrahlen sind nicht sichtbar.

Lichtgeschwindigkeit: 300.000 km/s

DAS sind auch die meisten Farben, die bekannt sind – wird jedenfalls allgemein gedacht. Und die Mehrheit der spirituellen Menschen arbeiten auch damit. Aber was, wenn da noch etwas mehr ist, etwas, was eher weniger bekannt ist?

Wie wärs etwa mit SCHWARZEM LICHT?

Oh, oh, – nein, nein, nein, nein,nein, nein, nein, nein,nein, nein ….  ach, wieso denn nicht?

Weil, Schwarz ist doch ganz furchtbar BÖSE!

So, so, IST ES DAS? Wirklich? Woher will man das denn wissen? Weil es immer schon so von irgendjemanden behauptet wurde? Ach so, ja dann ..

image <- Quelle:

Schwarz ist im westlichen Kulturkreis die Farbe des Todes. Sie steht für das Böse und für Bedrohung, auch für Trauer und Asche, aber auch Depressionen, Unglück, Dunkelheit, laber, laber etc;  OMG, OMG, OMG, wie gar schrecklich ..  Aber lustig, für die asiatischen Kulturräume hat sich grade Weiß für diese Begriffe etabliert. Wie interessant, Isn’t It?

Während in China Schwarz eine männliche Farbe ist, so steht es in Indien für Ausgewogenheit und Gesundheit. Und für die Aborigines ist Schwarz die Farbe der Menschen und der Feierlichkeiten. Und wer hat nun RECHT?

Weiß und Schwarz sind im Grunde keine Farben! Schwarz, Weiß aber auch Grau, werden als UNBUNTE Farben bezeichnet. Sie entstehen und werden (physikalisch) erst für uns sichtbar, wenn man sie mit anderen Farben mischt, ansonsten sind sie eher unsichtbar.

DAS hier ist zwar nicht wirklich neu, aber für viele Leser vermutlich schon:

Seit ein paar Wochen ist eine neue Energie in meinen Fokus gerückt: das Schwarze Licht. Etwas genauer gesagt: ungefähr seit dem 20.05.2012. Und es fühlt sich wunderbar an.

Wieder einmal durfte ich alle meine Vorstellungen über den Haufen werfen. Ich hatte gehört, das Schwarze Licht sei unheimlich oder sogar gefährlich. Die Tolteken warnen davor und die Inka (zumindest diejenigen, die ich kennengelernt habe) sind vorsichtig, weil diese Energie so stark sei. In der Yoga-Tradition ist die Kali-Energie eine schwarze Energie, die (auch) zerstörerisch sein kann.  Nun, vielleicht ist das so wenn man Angst hat.

Meine Erfahrung ist eine ganz andere: das Schwarze Licht ist reine Liebe, ebenso wie das weiße Licht. Nur gibt es ein Gefühl von Geborgenheit, wohliger Schwere oder Sicherheit. Es ist wie im Yin-Yang-Zeichen: es gibt einen weißen Teil und einen schwarzen Teil. Beide sind gleich groß und in beiden ist das jeweils andere enthalten. Mit dem Auftauchen des Schwarzen Licht ist es so, als würde die fehlende Ergänzung zum weißen Licht dazu kommen und gleichzeitig ein Fundament bilden. Und das Schöne ist: in der Begegnung der beiden Energien entsteht etwas Neues, ein freudiger Schöpfungsprozess

                                                                                         Quelle: ->image

Im Grunde kann das so nicht ganz stimmen, denn dieses schwarze Licht war IMMER schon da, die Menschen entdecken es jetzt nur wieder. Genutzt wurde es aber immer schon, allerdings eher im geheimen und es wurde natürlich auch missbraucht. Übrigens, dasselbe mit dem weißen Licht – es gibt ja immer irgendwelche Leute, die denken, sie könnten alles machen. Und wenn’s nur darum geht, daß weiße oder schwarze Licht zu sabotieren, zu verunstalten und auszutricksen. Und wie man annehmen kann, sind BEIDE eher neutral und auf Ausgewogenheit bedachte Energien.

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Alles Raus was keine Miete bezahlt

Alles Raus was keine Miete bezahlt

Wieder ein sehr tief berührender Artikel von Steven zum Thema Selbstfindung, Geburtstraumen usw.; es zeigt so klar welch ungaubliche Hindernisse Menschen doch fähig sind zu überwinden und am Ende immer noch Gutes in einem Selbst und im Leben finden. Sehr encouraging für alle, genau da weiterzumachen wo man sich gerade befindet, und endlich mit der wahnsinnigen Idee aufzuhören an diesem Punkt in unserer Evolution noch zu glauben, Entwicklung würde je aufhören – oder wir würden je an ihrem Ende ankommen.

geschrieben von Steven Black:

Hallo Leute,

Ein wichtiger Grund, daß diese ganzen Kindheits –und Geburtstraumen für mich schlüssig und fundiert sind, liegt natürlich in meinen persönlichen Erfahrungen. Und eigentlich will ich darüber nun wirklich nichts schreiben, doch ich hab so das Gefühl, daß dies eine sehr gesunde Sache für mich ist und euch kann es einen Einblick bieten, um den Kontext besser zu verstehen.

Nun denn, wollen wir nicht lange um den “heißen Brei” schleichen – als meine Mutter mit mir schwanger war und zur Entbindung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, übrigens eine an und für sich problemlose Schwangerschaft, aber, dummerweise gab es ausgerechnet zu jener Zeit in der Säuglingsstation einen Typhusausbruch. Und wie das halt beim medizinischen Establishment so gehandhabt wurde, beschlossen sie gleich als “Sofortmaßnahme” die QUARANTÄNE für ALLE Babys, nicht nur die an Typhus erkrankt waren. Und ich hatte gar nichts, aber kam halt zum “Kusshand” damit ..

Was real bedeutete, daß ich meiner Mutter “rapido” weggenommen und abgesondert wurde, für gleich ganze geschlagene 3 Monate.

Wollen wir mal kurz gucken, was das für Auswirkungen haben kann:

Das Baby mit drei Monaten. Kein Säugling mehr!

“Dein Baby interessiert sich für alles, was rundherum geschieht. Es kann nun bereits mehr als 2,5 Meter weit sehen und beobachtet Gesichter und Gegenstände genau.
Es unterscheidet Farben: Es sieht zunächst rot, dann grün und blau und schließlich gelb. Sein Gehör entwickelt sich: Es reagiert auf unerwartete Geräusche und bewegt den Kopf. Sein Rücken ist schon stärker, jedoch noch nicht ausreichend, um ohne Stütze sitzen zu können.”

Was im Klartext heißt, es kriegt alles mit! Na super, so, keine Bruststillung, keine Mutterberührungen, keine Liebe, ultrahocherhitzte Kunstmilch von fremden Frauen gefüttert, irgendwelche komischen Typen im weißen Kittel, die mit kalten Instrumenten an dir rumbasteln und NULL, Niente, kein KONTAKT mit den Eltern! Und ich versichere euch, ich HABE alles mitbekommen – ich komme gleich noch drauf zurück ..

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Meine Eltern hats nicht weniger mitgenommen, sie standen täglich an der Klinikpforte, wurden abgewiesen und schmissen mit Sachen vor Wut aufs Personal .. hat man mir halt später so erzählt, aber das glaub ich auch. Ich meine, stellt euch mal vor, man nimmt euch euer Kind weg, obwohl absolut klar ist, daß es keinen Typhus hatte!  Da flippt man sicher vor lauter Freude ..

Okay, will das jetzt echt nicht theatralisieren, andere Kinder wurden gleich für ganz weggegeben, mussten ins Waisenhaus, etc. DAS sind jedoch ALLES heavy Erlebnisse, die dir was verpassen fürs Leben. Grade die ersten 3 Monate sind ja nun unglaublich wichtig für die EMOTIONALE Entwicklung.  

Das nächste, wieder nicht lustige Erlebnis, kam im Alter von etwa 1, 5 Jahren. Meine Eltern ließen sich scheiden, meine Mutter war gezwungen eine Arbeit anzunehmen und gab mich für ca. 1 Jahr zu einer “Stiefoma”. Ich kann meiner Mutter dafür keinen Vorwurf machen, so war das damals halt, sie hat rund um die Uhr alle möglichen Jobs gemacht, um relativ “unabhängig” sein zu können. Ja, Shit Happens,  I’m Not Amused, aber solche Dinger liefen auch bei vielen anderen.

Für das Kind ist das aber nichts anderes wie VERRAT, es fühlt sich ungeliebt und verstoßen, ungeachtet diverser realer Lebensanforderungen, die an die Mutter gestellt wurden. Denn ein Kind, daß will eigentlich nur eines, es verlangt nach LIEBE!

Es fühlt sich Orientierungslos, verwirrt und weiß absolut nicht, wie ihm geschieht.

Was soll ich sagen, in einer meiner Sitzungen wurde ich mit dem Anblick dieses Babys, also meinem frühen Ich konfrontiert, wie es in der Säuglingsstation alleine ist, nach Leibeskräften nach seiner Mutter schreit und sich vor allerlei MONSTERN fürchtet, die es sieht. Ich will das nicht diskutieren, ob sie nun wirklich real waren, oder der Phantasie eines Kleinkindes entsprangen, das sich einfach nur fürchtet, weils Mutterseelenalleine ist. Aber ich kann mir ohne weiteres vorstellen, daß Kleinkinder hellsichtig sind und ätherische Dinge wahrnehmen.

Anyway, aber ihr glaubt echt nicht, was diese Heilerperson alles aus mir rausgeholt hat! 

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