Soulshaping

Soulshaping

Jeff Brown: Spiritualität mit beiden Füßen auf dem Boden.

Soulshaping ist eine „von der Sohle zur Seele“-Philosophie. Es geht um eine geerdete Spiritualität. Es geht darum, in unseren Körpern zu leben und organisch aufzusteigen zu Gott. Darum, unsere persönliche Identität zu ehren und unsere körperliche Form nicht bloß als ein Behältnis für die Seele zu begreifen, sondern als die Verkörperung der Seele.

Soulshaping ist kein Aufwachen in einem Vakuum. Es ist kein Modell der spirituellen Vermeidung in irgendeiner Form. Die spirituelle Vermeidung ist die Tendenz, voreilig zum Geist zu springen, meist in dem Bemühen, schwierige Aspekte der irdischen Wirklichkeit zu umgehen. Diese Aspekte können vielen Formen haben: emotionales Unbehagen, unverarbeitetes Trauma, wirtschaftlicher Druck …

Sicher, es gibt Zeiten, wo eine Loslösung oder Ent-Identifikation erforderlich ist: wenn wir an etwas erinnert werden müssen, das jenseits unserer lokalisierten Wahrnehmungen liegt, wenn wir einen Einblick in eine umfassendere Wirklichkeit brauchen, wenn wir lernen müssen, zwischen dem zu unterscheiden, was uns dient und dem, das uns aus der Bahn bringt. Tatsächlich sind wir weit mehr als unser Monkey-Mind, unsere neurotischen Anhaftungen, unsere phantasielose Perspektive. Aber in ständiger Selbst-Distanz zu leben, heißt spirituelle Vermeidung zu betreiben und völlig den Moment zu verfehlen. Es ist eine Auslösung aus dem Körper heraus, der die karmischen Samen für unsere Transformation trägt, während die einzige Möglichkeit, wirklich aufzusteigen, eigentlich die ist, dies mit beiden Füßen auf dem Boden zu tun. Wir müssen nach unten wachsen, um erwachsen zu werden.

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Eine Entschuldigung

Eine Entschuldigung

Von Jeff Brown – einem Krieger in Wandlung.

Entschuldigung an die göttliche Weiblichkeit.

Ich entschuldige mich für meine Unfähigkeit, den wohlwollenden Krieger vom herzlosen zu unterscheiden, ein Spiegel meiner eigenen Verwirrung in der Verarbeitung der Schlachten von einst. Wenn ich mein Herz zu weit öffnete, war ich zu verletzlich für Angriffe. Ich wurde konditioniert zu glauben, dass ich unnachgiebig, konzentriert und für alle Eventualitäten vorbereitet sein muss, bestrebt mich selbst und andere vor Angriff zu schützen. Aber ich ging zu weit und verschloss mich zu fest und verbrannte die Brücke zwischen unseren Herzen. Ich sehe das jetzt, und es tut mir leid.

Ich entschuldige mich für meine ständige Abwesenheit, ein Spiegel meiner eigenen inneren Abwesenheit; für meine Unfähigkeit von einem Herz aus in Kontakt zu gehen, das fest verstopft war mit ungelösten Emotionen, die zu erlösen ich nicht die Mittel hatte. Noch immer fehlen mir viele Werkzeuge dafür, aber ich bin offen für ihr Auftauchen.

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