Krebs go home: Friedendsverhandlungen mit Körper, Geist und Seele

von Okt 13, 2015

Buchtipp: “Krebs go home: Friedensverhandlungen mit Körper, Geist und Seele

Das neue Buch von Uwe Kapfer

via Amazon

Amazon Rezension von Manfred Sandau:

Als erstes würde ich über dieses Buch einmal schreiben: Selbstpsychologie. Der Meister der Selbstpsychologie ist für mich Milton Erickson. Er war körperlich schwer beeinträchtigt. Er saß zeitweise im Rollstuhl und er hat mit seinen psychologischen und hypnotherapeutischen Übungen, ganze Generationen von Psychologen beeinflusst.

Uwe Kapfer, ein ehemaliger hochrangiger Bundeswehroffizier, legt ein Buch vor das man vielleicht aus der Feder eines Verhaltenstherapeuten, oder von einem psychologisch geschulten Spezialisten der onkologischen Zunft erwarten würde. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob die Übungen und Wegbeschreibungen, die sich in diesem Buch befinden, für alle Krebspatienten nützlich sind. Das allerwichtigste an dem Buch scheint mir, dass hier ein sehr rationaler, ein befehlsgewohnter und erfolgsverwöhnter Mensch, sich auf den Weg macht. Was ist das nun für ein Weg?

Es ist der Weg zum Herzen. Das ist gerade für uns Männer einer der schwersten Erkenntniswege. Das Ich spielt in unserem Leben nicht die erste Geige. Auch nicht der Erfolg, oder gar der materielle Erfolg. Wer eine Krebsdiagnose erhält, dem nützt das dickste Bankkonto in diesem Moment überhaupt nichts. Das dicke Bankkonto nützt vielleicht ein wenig der Beruhigung. Weil man dann denkt, du kannst wenigstens gute Ärzte aufsuchen und auch solche die nicht mit der Krankenkassenkarte zufrieden sind. Aber das scheint mir nicht das zu sein, was dem Autor hilft seine Krankheit zu überwinden.

Für mich ist es der Weg des Herzens, der ihm hilft. Der Weg des Gefühls. Er erhält durch ein Medium einen Brief eines bereits verstorbenen Freundes. Es geht ihm, wie es mir auch gehen würde, er fragt sich gibt es das überhaupt? Wie kann ein Verstorbener eine Botschaft übermitteln, die für mich eine Bedeutung haben kann?

Für seine Heilung sind aber nicht Botschaften aus dem Jenseits entscheidend. Es sind die Botschaften aus dem Inneren. Die Botschaften aus der Welt der Seele. Er entschließt sich, sich nicht operieren zu lassen, Das finde ich einen mutigen Entschluss. Das kann man aber auf keinen Fall verallgemeinern, dass es für jeden gut ist, nach der Diagnose Krebs auf eine OP, oder andere sonst übliche Maßnahmen zu verzichten.

Ich habe mich entschlossen, zu diesem Buch eine kleine Rezension zu schreiben, weil ich das Führen eines inneren Dialoges, als sehr wichtig empfinde. Nicht bei jedem sieht der Dialog so aus wie er in dem Buch beschrieben wird. Das scheint mir nebensächlich. Die Hauptsache ist sich auf einen solchen Dialog und eine solche Verhandlung einzulassen. Wenn man diese Technik für sich entdeckt hat, dann kann sie für einen Übergewichtigen genau so hilfreich sein, wie für eine Traumapatientin. So ist das Buch für mich eine Fundgrube, aus der man mit den unterschiedlichsten Problemen Gewinn schöpfen kann. Eine schwere Erkrankung, ist für den Autor hier der Ausgangspunkt.

Anwenden könnte diese Art des Umgangs aber auch jemand, der auf der Suche nach einem neuen Job ist und der schon die 73. Bewerbung abgeschickt hat. Diese Technik könnte ihm nämlich dazu verhelfen, zu lernen, dass die berufliche Kompetenz natürlich ganz entscheident ist. Dass es aber daneben, heute in vielerlei Weise auch darauf ankommt, die Kompetenz der Seele und des Herzens zu verfeinern. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich es heute für genau so wichtig halte , die spirituelle Kompetenz zu verfeinern. Damit meine ich nicht, dass man jeden Sonntag in die Kirche gehen muss. Ich meine auch keine bestimmte religiöse Richtung. Ich meine damit, sich auf den Weg zu machen, der dazu führt, anzunehmen, dass der andere Mensch mein Bruder ist. Die leidende Kreatur, die sich auf der Flucht befindet und das Kind das in Afrika verhungert. Dieses Mitgefühl, auch für sich selbst, für seine eigene geschundene Seele und seinen kranken Körper zu entwickeln, dazu können einem die Erfahrungen aus diesem Buch hilfreich sein.Als erstes würde ich über dieses Buch einmal schreiben: Selbstpsychologie. Der Meister der Selbstpsychologie ist für mich Milton Erickson. Er war körperlich schwer beeinträchtigt. Er saß zeitweise im Rollstuhl und er hat mit seinen psychologischen und hypnotherapeutischen Übungen, ganze Generationen von Psychologen beeinflusst.

Uwe Kapfer, ein ehemaliger hochrangiger Bundeswehroffizier, legt ein Buch vor das man vielleicht aus der Feder eine Verhaltenstherapeuten, oder von einem psychologisch geschulten Spezialisten der onkologischen Zunft erwarten würde. Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob die Übungen und Wegbeschreibungen, die sich in diesem Buch befinden, für alle Krebspatienten nützlich sind. Das allerwichtigste an dem Buch scheint mir, dass hier ein sehr rationaler, ein befehlsgewohnter und erfolgsverwöhnter Mensch, sich auf den Weg macht. Was ist das nun für ein Weg?
Es ist der Weg zum Herzen. Das ist gerade für uns Männer einer der schwersten Erkenntniswege. Das Ich spielt in unserem Leben nicht die erste Geige. Auch nicht der Erfolg, oder gar der materielle Erfolg.

Wer eine Krebsdiagnose erhält, dem nützt das dickste Bankkonto in diesem Moment überhaupt nichts. Das dicke Bankkonto nützt vielleicht ein wenig der Beruhigung. Weil man dann denkt, du kannst wenigstens gute Ärzte aufsuchen und auch solche die nicht mit der Krankenkassenkarte zufrieden sind. Aber das scheint mir nicht das zu sein, was dem Autor hilft seine Krankheit zu überwinden.

Für mich ist es der Weg des Herzens, der ihm hilft. Der Weg des Gefühls. Er erhält durch ein Medium einen Brief eines bereits verstorbenen Freundes. Es geht ihm, wie es mir auch gehen würde, er fragt sich gibt es das überhaupt? Wie kann ein Verstorbener eine Botschaft übermitteln, die für mich eine Bedeutung haben kann?

Für seine Heilung sind aber nicht Botschaften aus dem Jenseits entscheidend. Es sind die Botschaften aus dem Inneren. Die Botschaften aus der Welt der Seele. Er entschließt sich, sich nicht operieren zu lassen, Das finde ich einen mutigen Entschluss. Das kann man aber auf keinen Fall verallgemeinern, dass es für jeden gut ist, nach der Diagnose Krebs auf eine OP, oder andere sonst übliche Maßnahmen zu verzichten.

Ich habe mich entschlossen, zu diesem Buch eine kleine Rezension zu schreiben, weil ich das Führen eines inneren Dialoges, als sehr wichtig empfinde. Nicht bei jedem sieht der Dialog so aus wie er in dem Buch beschrieben wird. Das scheint mir nebensächlich. Die Hauptsache ist sich auf einen solchen Dialog und eine solche Verhandlung einzulassen.
Wenn man diese Technik für sich entdeckt hat, dann kann sie für einen Übergewichtigen genau so hilfreich sein, wie für eine Traumapatientin.

So ist das Buch für mich eine Fundgrube, aus der man mit den unterschiedlichsten Problemen Gewinn schöpfen kann. Eine schwere Erkrankung, ist für den Autor hier der Ausgangspunkt.

Anwenden könnte diese Art des Umgangs aber auch jemand, der auf der Suche nach einem neuen Job ist und der schon die 73. Bewerbung abgeschickt hat. Diese Technik könnte ihm nämlich dazu verhelfen, zu lernen, dass die berufliche Kompetenz natürlich ganz entscheident ist. Dass es aber daneben, heute in vielerlei Weise auch darauf ankommt, die Kompetenz der Seele und des Herzens zu verfeinern. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich es heute für genau so wichtig halte , die spirituelle Kompetenz zu verfeinern. Damit meine ich nicht, dass man jeden Sonntag in die Kirche gehen muss. Ich meine auch keine bestimmte religiöse Richtung. Ich meine damit, sich auf den Weg zu machen, der dazu führt, anzunehmen, dass der andere Mensch mein Bruder ist. Die leidende Kreatur, die sich auf der Flucht befindet und das Kind das in Afrika verhungert. Dieses Mitgefühl, auch für sich selbst, für seine eigene geschundene Seele und seinen kranken Körper zu entwickeln, dazu können einem die Erfahrungen aus diesem Buch hilfreich sein.

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