Über die Beziehungsfähigkeit des Menschen ..

Über die Beziehungsfähigkeit des Menschen ..

wieder ein sehr berührender Artikel von Steven, sehr tiefsinning ..

geschrieben von Steven Black:

Kinder wachsen auf und wenn sie Glück haben, dann erleben sie eine mehr oder weniger erfreuliche Kindheit. Bekommen wenig oder mehr Liebe, je nachdem, wie tief sie in den Herzen ihrer Eltern verankert sind. Aber eine große Mehrheit auf dem Planeten erlebt eher unschöne Dinge, einige körperlichen, oder psychisch – seelischen Missbrauch und erfahren einen eklatanten Mangel an Liebe. Und ob nun erfreuliche, oder nicht erfreuliche Kindheit, Kinder sind emphatisch und übernehmen unbewusst und in völliger Unschuld, von Eltern oder anderen Autoritätspersonen Glaubensüberzeugungen, destruktive Emotionen, Gedankenformen und tragen dazu noch die Dynamiken ihrer Familienherkunft in sich.

Dann kommt die Zeit der Schulen, man wird mit unglaublichem Blödsinn gefüttert und Weltbilderkonstrukten vollgelabert, mit mental hochgestochenen Theorien, ohne viel Sinn und noch weniger Verstand. Dann kommt’s noch lustiger – die Pubertät ereilt sie, und damit eine hormonelle Verschränkung, die alte Programme und einen Zyklus voller Wiederholungen aufrecht erhalten. Sodann beginnt die Zeit, sich fürs jeweilige andere Geschlecht zu interessieren. Körperlichkeit zieht ins Bewusstsein ein, man “verliebt” sich und beginnt die ersten sexuellen Erfahrungen zu machen.

Man spricht nicht umsonst vom “verlieren der Unschuld”, und obwohl allgemein die Aufmerksamkeit auf den Verlust des weiblichen Hymen gelenkt wird, würde ich den Verlust beider Geschlechter, nämlich die Unschuld des Herzens dabei bevorzugen. Es kollidiert mit diversen Vorstellungen, wie es zu sein hat, mit Enttäuschung, wegen Nichterwiderung von Gefühlen und Nichterfüllung innerem Sehnens.

Man erlebt ein emotionales und hormonell verursachtes High. Allgemein auch als “rosarote Brille” bekannt ..

Nichtsdestotrotz wird daran geglaubt, man würde den anderen wirklich lieben, aber man ist den körperlichen Programmen ausgeliefert gewesen. Wie sollte in dieser Lebensphase jemand LIEBE von anderen erfahren? Beide Geschlechter haben keinerlei Bewusstsein darüber, keine Erinnerung an die Äonenalten Programmierungen, ihres Geistes, ihrer Gefühle und ihres Körpers.

Diverse Experimentierphasen und Partner später, wurden bereits einige “Verletzlichkeiten” und ein Potpourri an “emotionalen Räuschen” von Eifersucht, Konkurrenzneid, Glück und Unglück, sowie Verlust von Partnern und Trauerphasen angesammelt. Es passiert Männern und Frauen gleichermaßen und wird den altbekannten “Stahltresor” aktivieren, worin sie ihr Herz verbergen.

Dies sind natürlich grobe Verallgemeinerungen, keine Frage, dennoch geschieht es Tagtäglich. Aber ich kenne auch Menschen, die seit ihrem 15 Lebensjahr zusammen sind. Ausnahmen gibts immer ..

Eine Mehrheit findet früher oder später einen Partner, heiraten, weil es halt alle anderen auch tun, Leben sich mit der Zeit auseinander und mehr schlecht als Recht nebeneinander her. Bekommen Kinder, bauen Häuser, kaufen Autos und lenken sich mit diversen emotionalen Surrogaten ab, die uns von der Werbung als “Must Have” präsentiert werden. Springen vielleicht in “fremden Betten” herum, lassen sich scheiden, etc. Ihre Erfahrungen geben sie wieder an ihre Kinder weiter ..

Gottseidank beginnt die Schwungkraft dieses Jahrtausende alten Wiederholungskarussells nun langsam abzunehmen.  Das Bewusstsein für diese ganzen Zusammenhänge verbreitet sich und wird sich weiter etablieren ..

Der große Mangel an Liebe in der Welt, den gibt’s eigentlich gar nicht. Denn diese Liebe existiert und lebt in unseren Herzen, aber wir haben es verschlossen. Der Mangel ist aufgrund des Unvermögens da, die Herzen wieder zu öffnen. Und wir reden hier nicht Mal von Traumata, diese Herzensverletzungen sind viel subtiler ..

Man kann es seelische Kontraktionen nennen, welche durch Ablehnungen von außen, Verlassen werden, Lieblosigkeitserfahrungen diverser Ausprägung und allgemein durch Schmerzerfahrungen auftreten. Man wird traurig, weil das innerste Wesen nicht gesehen wird. Ist eine Erfahrung zu schmerzlich erfahren worden, um damit umgehen, sie zu verarbeiten und im Grunde VERDAUEN zu können, bilden sich Schutzschichten. Körperliche Panzerungen (like W. Reich), energetische Blockaden und Stauungen im Energiefeld. Diese Schutzschichten lassen uns weitere Verletzungen weniger spüren, aber blockieren den Lebens – und Energiefluß. Es dämpft die Empfindsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit von Gefühlen und Emotionen, man wird “kälter” ..  und es erzeugt Widerstand gegen das Leben an sich.

Wenn ein Mann und eine Frau eine Beziehung miteinander eingehen wollen, sind ja nicht nur diese beiden Individuen beteiligt. Im Grunde müssen ALLE ihre Anteile und verschiedene Aspekte, mit den Anteilen und Aspekten des Partners eine Beziehung eingehen. Einige davon mag Mann/Frau am Partner, andere aber nicht. Um zu verdeutlichen, wie schwierig die ganze Kiste ist, muss man sich vor Augen halten, daß auch manche von den EIGENEN Anteilen sich NICHT mögen, im Clinch und Kampf miteinander liegen, andere jedoch, die mögen einander schon.

Im Grunde kommen zwei große Familienverbände zusammen! Man kann sich an “einer Hand” ausrechnen, welche Komplexität daran gebunden ist und welches Konfliktpotential man damit eingeht.

Es gibt eine lange schon andauernde Kontroverse, innerhalb des psychologischen Zusammenhangs mit den inneren Anteilen. Die einen sprechen nur von dem einen “inneren Kind”, andere wiederum, die reden von mehreren “inneren Kindern”. So, und wer hat da nun RECHT?

Meinem persönlichen Erleben nach, gibts eindeutig mehrere Versionen davon, welche diverse Zeitabschnitte repräsentieren. Die sehen dann auch so aus, wie zur jeweiligen Zeit einer Entwicklung.

ABER – vielleicht liegen ja beide Fraktionen durchaus richtig?

Denn einige dieser “inneren Kinder” Morphen manchmal regelrecht hin und her und sind schwer zu erfassen. Was, wenn es ´nur dieses eine “innere Kind” ist, was aber in jeweils verschiedenen, erlebten Zuständen hin und her morpht? Möglicherweise sind die Erfahrungen des EINEN “inneren Kindes”, wie Perlen an einer Schnur aufgereiht? Für die innere Arbeit dürfte es jedoch gleich-gültig sein, Hauptsache, man bearbeitet jeden Aspekt der sich zeigen mag. Und es arbeitet sowieso jeder, wie es für die jeweilige Person funktioniert – so what?

Wir sind tatsächlich Multidimensionale Wesen, nicht nur auf die “höheren Dimensionen” bezogen, sondern auch Just NOW, right here.

Bei den meisten Menschen streben diese verschiedenen Identitätsanteile einfach nur nach Beachtung und/oder Dominanz, beeinflussen das persönliche Verhalten und bilden daher eine Art unbewusste Gesellschaft des Jetzt Selbst, die zumindest teilweise als verschiedene, innerlich hörbare Stimmen, im eigenen inneren Dialog erfahren werden. Was wir einfach als unser “Ich” bezeichnen ist also viel mehr, als man allgemein zu denken wagt.

By the Way – um die Komplexität des Ganzen zu erweitern, so bieten vielfältig erlebte Verletzungen Angriffsflächen, Risse und Tore im Energiefeld, welche zu Besetzungen fremder Wesenheiten führen KÖNNEN. Es gibt solche Besetzungen durch Wesenheiten, aber sie werden oft auch nur vermutet, wo es gar keine gibt. Der “innere Dämon” ist oftmals nur eine unverstandene “innere Person”, die im Unterbewusstsein unseres komplexen SELBST rumspukt.

Klar, es gibt vielfältige Formen von Fremdbesetzungen und Belästigungen – verwirrte und verirrte Seelen, die auf der Suche nach einem Körper sind, andere astrale Wesenheiten, die sich aus den diversesten Gründen bei jemanden niederlassen, aber nicht immer grundsätzlich “böser Natur” sind. Drogen- und Alkoholkonsum begünstigen natürlich auch dämonische Wesenheiten. Ebenso, wie mit Praktiken herumzuspielen, wie etwa Astralreisen, ohne sich über deren Gefahrenpotential im klaren zu sein und ohne Werkzeuge, um solches zu Handhaben.

Wie können solche Fremdbesetzungen bemerkt und identifiziert werden?

Schwierig, einfach ist es sicher nicht, für jedes genannte Symptom kann’s unterschiedliche Gründe geben. Aber wer solch einen Verdacht hegt, kann sich an einen medial fähigen Menschen, seiner persönlichen Wahl wenden.

Sich ständig müde zu fühlen, schwach und ausgelaugt, wenig Antrieb zu besitzen KANN darauf hinweisen. Plötzliche Charakterveränderungen und Wesensfremde Züge, welche auf Freunde und Familie “komisch” wirken, KÖNNTEN ebenfalls damit im Zusammenhang stehen.

Anyway, ich will das nicht weiter vertiefen, weil ich sicherlich auch kein Fachmann dafür bin. Es gibt inzwischen genügend fähige Menschen dafür – und wer sucht, der findet auch. Wer mit Personen solchen oder ähnlichen Verhaltens konfrontiert ist und sogar den Weitblick besitzt, jenes zu vermuten, ist grundsätzlich gut beraten, diesen Leuten aus dem Weg zu gehen und die Kommunikation mit ihnen, auf die Uhrzeit und das aktuelle Datum zu begrenzen. Man braucht die Person nicht zu verurteilen, die weiß meist selbst nicht was los ist – aber WIR tragen eine Verantwortung für die Dinge, welche uns einfach NICHT GUT tun! Ganz einfache Rechnung ..

Okay, back to the Roots of the Human Structure:

In der konstruktiven Ausformung, sind unsere diversen Identitätsanteile meist nur Repräsentanten und Funktionsanteile der SELBST Steuerung, um auf verschiedene Erfordernisse von Psycho-sozialer Kommunikation angemessene Reaktionen einzugehen.

Die Problematik beginnt, wenn aufgrund von Fehlentwicklungen, dauerndem Stress und/oder selektiver Unaufmerksamkeit, eine dieser funktionalen Anteile Dissoziation erfahren, also verletzt sind und dadurch vom Zugang durch das bewusste JETZT Selbst abgespalten wurden. Diese dann untergetauchten Anteile – mit ihrem, in jenem Moment fest definiertem Bestandsumfang an Bedürfnissen, Weltansichten, Gefühlen, Talenten, usw; – lassen sich im Keller unseres Unterbewusstsein nieder, wo sie weiteres Wachstum und weitere Entwicklung sabotieren. Denn sie bleiben regelrecht in der erlebten Vergangenheit stecken.  Und wer Herman Hesse seinen “Steppenwolf” jemals gelesen hat, der hat damals schon die Idee von mehreren Selbsten vernommen.

„Harry besteht nicht aus zwei Wesen, sondern aus hundert, aus tausenden. Sein Leben schwingt (wie jedes Menschen Leben) nicht bloß zwischen zwei Polen, etwa dem Trieb und dem Geist, oder dem Heiligen und dem Wüstling, sondern es schwingt zwischen tausenden, zwischen unzählbaren Polpaaren. (…) In Wirklichkeit ist aber kein Ich eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen, von Stufen und Zuständen, von Erbschaften und Möglichkeiten. Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie.“

Aus: Der Steppenwolf von Hermann Hesse/PDF DOWNLOAD hier

WENN wir funktionierende, wirkliche tiefe Beziehungen wollen, dann kommen wir nicht umhin diese Anteile zu integrieren, sozusagen einen Chor der Harmonie, mit unseren inneren Stimmen (Anteilen) zu bewerkstelligen.

Haben wir nämlich keine Harmonie IN UNS selbst, wie will Harmonie mit anderen funktionieren?  Hier ist das gegenwärtig erfahrbare ICH gefordert, sich auf die Suche nach seinen verdrängten und verletzten Inhalten zu machen. Und durch diverse Möglichkeiten von innerer oder ausgesprochener Kommunikation und/oder energetischer Beihilfe, jenen Anteilen Heilung zu bieten und sie wieder zu sich heranzuholen. Sie aus dem Unterbewusstsein wieder ins Bewusstsein und der persönlichen Aufmerksamkeit zu rufen.

Wir werden nicht wirklich gedacht, außer wir belassen unsere verdrängten Inhalte im Unterbewusstsein und lassen alles schleifen, wie lange so gehandhabt. Es obliegt nur unserer Verantwortung, uns ganz alleine, wie wir sein wollen und sind. Es wird wirklich Zeit, daß die Menschheit endlich aus ihrer Lethargie aufwacht und etwas für SICH SELBST tut. Jeder, ganz persönlich ..

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Natürlich gibts die verschiedensten Beziehungen, die zumindest teilweise “funktionieren”. Aber wer die Sehnsucht nach einer elementaren Verbindung in sich spürt, und nicht den Mut besitzt, das Herz des Kindes tief IN SICH herauszureichen und damit seine Verletzlichkeit zu offenbaren, wird eine solche Verbindung niemals erreichen. DAS ist die Crux an der Geschichte, denn wir wollen ja nicht verletzt werden und springen schon bei der bloßen Möglichkeit in unsere Schutzräume und fahren Verteidigungsmechanismen auf. Herrje, nur ja nichts intensives …

Nein, Verletzlichkeit steht wahrlich nicht hoch im Kurs. Aber der Punkt ist, Verletzlichkeit scheint die QUELLE innerer Verbundenheit zu sein!

Die Menschheit betäubt ihre Verletzlichkeit mit allerlei Drogen, entweder harten, weichen, synthetischen, computerisierten, medialen, kulinarischen, emotionalen und mentalen Drogen. Grundsätzlich KANN ALLES als Droge herhalten, wenn es nur die Seele anständig betäubt und ablenkt.

Aber sich Verbunden zu fühlen sind der Zweck und Sinn des DaSeins, es generiert Bedeutung und dies impliziert eine Frage, die man sich stellen sollte:

Wie erfüllend soll mein Leben sein? Beruf und diverse Tätigkeiten sind nur einige, zwar durchaus wichtige Aspekte davon -aber ohne Verbindungen mit Menschen werden sie zum Selbstzweck. Innige Verbindungen zwischen zwei Menschen, sind eigentlich die Verbindungen zweier Kinder, rein und in Unschuld- alles andere sind nur Rollen. Natürlich sollte das Zeigen der eigenen Verletzlichkeit umsichtig und mit Abwägung erfolgen, aber Sicherheit wird man darüber nie bekommen. Wie sagt man? NO RISK, NO FUN ..

Die Courage zur Verletzlichkeit wächst proportional mit der Heilung innerer Anteile und erzeugt damit eine ansteigende Entwicklung des Jetzt Selbst. Und sowas passiert sicher nicht von heute auf Morgen, aber hat wer wirklich was besseres zu tun?

Wie schreiben jetzt bald das Jahr 2014, das Wissen um diese Zusammenhänge existiert, es gibt Verfahren und Möglichkeiten um es zu TUN. Jetzt braucht es Menschen, die diese Schneise in jenes unbekanntes Land zu schlagen bereit sind. Es wäre schön, würden viele zu diesem Abenteuertrip aufbrechen.

Der Mut sich unvollkommen zu zeigen, aber dennoch sich selbst anzunehmen mit allem Gepäck und erlebtem  –  That’s the Way at Home ..

Eine Wegweisende Rede, wenn ich jemals eine hörte!! –> Unbedingt anschauen, es lohnt sich!

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7GEzL-08Q1g&w=640&h=360]

Quellennachweise:

http://de.wiktionary.org/wiki/Kontraktion

http://vk.com/doc191299207_163250214?hash=1f7c7edf7283d9e658&dl=b7fe838e941b0fcc2f

© Steven Black

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Es ist nicht das Wissen

Es ist nicht das Wissen

Steven Black greift hier ein Thema auf mit dem sich sicherlich viele von euch total identifiziern können. Was haben manche von uns darunter gelitten, dass wir uns so fremd hier fühlten und wie lange hat es uns gedauert uns halbwegs „heimisch“ zu fühlen.

geschrieben von Steven Black:

Wer sich schon mal so gefühlt hat, als käme er von einem anderen Stern, weil er die Menschen in seinem Umfeld nicht verstehen und überhaupt nicht begreifen kann, wie man tagtäglich so viel oberflächliches Zeug reden und auch noch zufrieden damit sein kann, wird möglicherweise irgendwann die Entdeckung machen, daß er tatsächlich von einem anderen Stern ist.

DAS ist jetzt nichts, was man einfach so annehmen müsste, aber ich für meinen Teil bin mir dessen langsam sicher. Es würde auch so vieles erklären ..

Ich könnte nicht mal Ansatzweise erschöpfend beschreiben, wie sehr ich mich lange Jahre wirklich FREMD fühlte, absolut NICHT von dieser Welt. Mit Staunen musste ich beobachten, daß dies nicht für jeden zutrifft, tatsächlich bin ich dadurch, weils ichs begreifen wollte, was mich von anderen unterscheidet, zu einem ganz guten Beobachter von menschlichem Verhalten geworden.

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Dadurch hab ich vor allem eines verstanden, mich gibts nicht so oft und die Unterschiede zum “Durchschnittstypen” sind manchmal eigentlich beträchtlich ..

So manchen würde so ein Ergebnis vielleicht stolz auf seine Einzigartigkeit machen, mich aber hat es nur in dem Glaubenssatz bestärkt, daß irgendwas mit MIR furchtbar falsch sein muss. Tja, viele Dinge sieht man nicht, weil man genau drauf steht ..

Und ich hab überall danach gesucht, was denn daß bloß sein könnte. So kam ich zur Psychologie, nur um irgendwann zu entdecken, daß deren Theorien offensichtlich noch viel verrückter waren, als ich hätte je sein können.

HEUTE jedoch ist daß nicht mehr so, heute weiß ich natürlich, das mich nur die mangelnde Sensibilität meines Umfeldes befremdet und verwirrt hat. Es hat mich mindestens 15 Jahre Aufarbeitung gekostet, um damit und mit mir selbst, im reinen zu sein. Und weit mehr noch, fühle ich mich heute am richtigen Ort, der richtigen Zeit – und überhaupt vollkommen richtig.

Wir alle sind auf der Suche nach Wissen, denn Wissen befreit von Ignoranz, Irrtum und Dünkelhaftigkeit, Wissen kann wirklich vieles in uns “erleuchten”, will sagen, verständlich machen – nur eines kann es NICHT:

Es kann uns nichts darüber vermitteln, wer wir wirklich sind!

Beziehungsweise, nur sehr wenig, wir können alle möglichen, unmöglichen, glaublichen – unglaublichen Theorien und Informationen dazu nutzen, erst  mal eine Idee dazu zu bekommen, wer oder was wir sein könnten, um den eigenen Horizont zu erweitern. Was uns durchaus hilft, um überhaupt zu erkennen, daß wir viel mehr sind als uns weisgemacht und eingeredet wird.

Doch das erkennen wer du bist, läuft nur über Selbsterforschung und ist im Grunde ein langer, sehr langer Prozess, der auch Heilung notwendig macht. Es ist ein Wahnsinn durch was man alles durch muss, all die Systemrelevanten Märchen und Scheinidentitäten abstreifen, die Zig-Trillionen von negativen Glaubenssätze annullieren(was eh fast unmöglich ist), bis man endlich mal nur in die NÄHE davon kommt, wer oder was man sein könnte. Dabei stellt sich vor allem heraus, daß das meiste wovon man glaubte zu sein, im Grunde nichts weiter als eine Idee, eine bloße Behauptung war.

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Und dann stehst du da, wie ein Ochs am Berg und kannst es einfach nicht glauben! So gut wie alles, was du mal geglaubt hast, ist einfach nur “FUBSI”, (furchtbar blöder Scheixx).

Da watet man erstmal durch Untiefen an Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen, Scham und hastenochnichtgesehen, alles in dreifacher Ausfertigung.

Ein Sog innerer Leere will dich eventuell auch noch zu Boden ziehen, aber dann hat man es fast schon geschafft – ALLES Raus, was keine Miete bezahlt! Diese Leere ermöglicht einem dann, sie neu mit Inhalten zu füllen   und DANN kommt’s ganz auf dich drauf an:

“Welches Schweindl hättest du denn gerne?”

Es ist der Vorteil unserer holographischen Realität, daß man sein ganz persönliches Paradigma an Illusion wählen und aussuchen kann. DAS würde man dann als Selbstverantwortliches handeln einordnen. Wobei einem klar sein sollte, daß man einige Illusionen immer mit anderen Menschen teilt und vereinbart.

Transformation kann aber auch sehr einfach sein, bei einigen Menschen kommt’s halt ganz drauf an, wie tief man bereit ist zu gehen. Und wir alle sind sehr verschieden, aber dennoch gleich, wir sind die SelbstAusdrücke des EINEN Wesens. Ich bin DU und Du bist ICH. Ist nur eine Frage der Perspektive .. genau wie die Illusion unserer Wirklichkeit, durch die jeweilige Perspektive und wie Ernst ich sie nehme bestimmt wird.

Ein Gefühl von nach Hause kommen ist es, wenn man irgendwann beginnt wieder zu fühlen und sein Herz zu entdecken. Neuerdings wird uns ja viel über das menschliche Herz erzählt, sogar die Wissenschaft, ansonsten eher mit einem Tunnelblick behaftet, beginnt sich immer mehr für diese Aspekte zu interessieren – und daran alleine sieht man schon, daß über ALLEN Ebenen des MenschSeins diese Informationen ausgegossen wurden und nun zur Verfügung stehen.

Nicht das Organische, sondern das energetische Herz ist die QUELLE unserer Kraft. Es verbindet uns mit dem DaSein an sich, sowie allen möglichen Dimensionen, Aspekten, und mit unserem innersten KERN.

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“Das energetische Herz ist die Quelle von Tugenden, die mit Bezeichnungen wie Mitgefühl und Anerkennung verbunden sind. Das sind äußerliche Bezeichnungen der mächtigen Frequenzen des Herzens, welche die Essenz einer Person definieren. Die Tugenden des Herzens sind die energetischen Quellen, sowohl der Wahrnehmung als auch des Ausdrucks der unsterblichen Seele, die die menschliche Persönlichkeit innerhalb der Welt der Formen bewohnt.

Das Selbst ist im energetischen Herzen enthalten und es bewegt sich von den Herz Tugenden als Plattform in alle materiellen, sowie nicht materiellen Dimensionen. Die Herz Tugenden bestehen aus Anerkennung, Demut, Mut, Mitgefühl, Verstehen und Vergebung. Es gibt viele andere Schattierungen, aber dies sind die wesentlichsten Tugenden oder Schwingungen, welche die Basisstruktur des energetischen Herzens schaffen und von diesem Bereich aus das Selbst, oder die Seele arbeiten.”

Ja, die Anerkennung und Akzeptanz des eigenen Selbst und das Mitgefühl für Andere, dies war in meiner Jugendzeit, wo die US Propaganda auf Hochtouren lief und jeder gefälligst “Cool” zu sein hatte, so gut wie nicht vorhanden. Wer dennoch freundlich und hilfsbereit war, wurde als “Weichei” und “Lutscher” tituliert, sowas wollte man ja von sich lieber nicht hören. Als Konsequenz davon gab es Mengen über Mengen von Schauspielern, die sich anders verhielten als sie wirklich waren.

Man würde sich ja am liebsten Pausenlos auf den Kopf schlagen, was man für Umwege und Irrwege ging. Was für eine Vergeudung von Energie und Zeit, ach ja, und Geld sowieso. Was für ne Verschwendung .. Musste das denn wirklich alles sein? Offensichtlich ja, sonst wärs doch nicht so gelaufen ..

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Mitten hindurch scheint vielleicht nicht der einzige Weg zu sich selbst sein, aber möglicherweise der schnellste. Und ich für meinen Teil bin meinen inneren “Schmähführern” unendlich dankbar, daß sie mich dieses Labyrinth haben halbwegs fit überleben lassen. Eine ganze Palette innerer Schauspieler nahmen es auf sich, mir zu erlauben Rollen zu spielen, für die ich eigentlich nicht geeignet war, aber die mich das prima hinkriegen ließen.

Aber ich will mich gar nicht beschweren, es war der Sinn des menschlichen Experiments, alles zu vergessen. Was aus heutigem Blickpunkt wirkt, wie eine selten dämliche Idee und als ob man von Piraten entführt worden wäre, unfreiwillig zu unbekanntem Dienst akquiriert, ist natürlich meine eigene, freiwillige Entscheidung und die jedes anderem gewesen, dabei mitzumachen.

Stimmt das aber auch, oder ist ein nur ein neuer Glaubenssatz? Keine Ahnung, aber ich glaube schon daß es stimmt, ich hab jedenfalls schon viel dümmeres gehört, mir erscheint das zwingend stimmig. Ich spüre den Klang von Resonanz in dieser Behauptung ..

Das die Rückerinnerung so schwer ist, beweist nur, wie gründlich diese Erfahrung und wie total das vergessen ist. Im Grunde haben wir verstecken mit uns selbst gespielt ..

Ob man wirklich sich selbst gefunden hat, und nicht etwa eine neue Unterpersönlichkeit füttert, kann man deutlich und unter anderem daran merken, daß man jeder Form von Künstlichkeit eine Absage zu erteilen beginnt. Der authentische Selbstausdruck wird sich sukzessive steigern und wächst, einhergehend mit der persönlichen Entwicklung, jede Art der Berechnung wird verschwinden, um der Echtheit von Gefühlen zu weichen. Man wird versuchen seinen inneren Kern, immer mehr und stärker nach außen zu bringen.

Das wird natürlich nicht von heute auf Morgen passieren, sondern ist eher eine Straße, deren Weg man konsequent entlang geht. Mehr oder weniger unbekanntes Terrain ..

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Egal wie viel Wissen man angesammelt oder inhaliert hat, wie nützlich und praktisch es sein mag, zum innersten Kern dringt man nicht durch den Verstand vor, dem vorrangig alles Wissen dient, sondern durch die Gefühle und Emotionen, die gelenkt werden durch die Domäne des Emotionalkörpers.

Echtheit wird hauptsächlich durch Gefühle ausgedrückt, erst zweitrangig durch Gedanken und Worte. Wir sind Meister der Worte und der Verdrängung von Gefühlen geworden, ich will’s gar nicht wissen, wie viel sich in den diversen Feldern so staut, in ALLEN, den kollektiven und persönlichen Energiekörperfeldern, den wären sie gelöst und frei von Blockierungen, gäbe es auch keine Kriege mehr.

Gefühle und Verletzlichkeit zu offenbaren erfordert Mut, aber ich glaube, wenn man es macht, definiert man die innere Stärke. Und will man wirklich heil werden, bleibt einem gar nichts anderes übrig. Und das mag auch nicht jedermanns Sache sein, womöglich nur geeignet für Hardcore Fetischisten ..

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Der Emotionalkörper wird ja mit dem Hirnstamm und dem von ihm umschlossenen “Limbischen System” assoziiert, weil diverse wissenschaftlichen Tests, dort ihre Lämpchen aufglühen sahen – was allerdings nichts darüber aussagt, wo die wirklichen Bewegungen ablaufen.

Es verdeutlicht nur die neuronale, physisch-organische und Signalübermittelnde Entsprechung, die mit dem feinstofflichen Emotionalkörper verbunden ist.

Die übliche Behauptung dazu lautet:

Evolutionsgeschichtlich entwickelte sich das Limbische System in der Phase der Entwicklung der Säugetiere. Dem entspricht, dass es Impulse reguliert, die mit der sozialen Natur von Tieren, also mit elementaren Gefühlsregungen wie Sorge um den Nachwuchs, Angst, Liebe, Lust, usw. zu tun haben.

Die daraus folgende Schlussfolgerung – weil dies eher instinktive, primitive Impulse wären, ist der Mentalkörper wichtiger, besser, schöner, genialer und bla, bla bla ..

Von der Wissenschaft und ihren Protagonisten wird der Emotionalkörper nicht wirklich wichtig genommen, wir sehen das auch an der Kopflastigkeit unserer Gesellschaft. Tatsächlich aber rangiert der emotionale Teil VOR dem mentalen, der Mentalkörper ist drauf aufgebaut und sollte ihn unterstützen. BEIDE sind gleich-wertig und wichtig, stattdessen sehen wir eine Art von Trennung der Strukturen. Äußerst “Unrund” das Ganze ..

Wohin es im Extremfall führt, den mentalen Anteil als primär zu betrachten, kann man an den sogenannten “Grauen” sehen. Riesige Birnen, keine Gefühle mehr .. wohingegen einleuchtet, daß ebenso ein Ungleichgewicht existiert, würde man sich nur mit dem Emotionalkörper bewegen.

Das “größere Bild” unseres Selbstausdruckes sollte jedoch den Emotionalkörper beinhalten und zwar in konstruktiver Art und Weise, im Gegensatzimage dazu, missbrauchen ihn die “Werbungsfritzen”, um uns ihre diversen Kauf-und KonsumAngebote aufs Auge zu drücken und um uns grundsätzlich zu manipulieren ..                                                    Quelle:– >

Der Emotionalkörper hat gefühltes Wissen, daß dem gedachten Wissen voraus und auch schneller ist. Zumindest ich für meinen Teil, möchte eine harmonische Verteilung beider Systeme erreichen, weil eine innige Verbindung von Herz und Verstand, mit meiner Vorstellung von Ganzheit korrespondiert. Ob daß wirklich so ist, werde ich dann vermutlich schon feststellen .. Dancing the Streets to Nowhere ..  Zwinkerndes Smiley

Quellennachweis:

 http://www.wingmakers.com/downloads/ArtoftheGenuinegerman.pdf

http://www2.uni-wuppertal.de/FB4/anglistik/multhaup/brain_language_learning/html/brain_macrostructures/2_drei%20etagen_txt.html#

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