Bewusstsein versus Bewusstheit

Bewusstsein versus Bewusstheit

Ein Gastartikel von Gaby Meyer.

In diesem Artikel möchte ich diese Thematik neu beleuchten, um uns selbst und unser Denken zu reflektieren, was nun genau Ich Du Wir uns darunter vorstellen. Was ist es, dass das Eine wie das Andere ausmacht? Wofür steht es wirklich? Was ist die tiefe Bedeutung dahinter?

Frage an Dich: Was ist im Grunde die tiefe Bedeutung von Bewusstsein und Bewusstheit und warum schleudern wir diese zwei so oft durcheinander?

Dann folge mir einfach und mache Dir Deine eigenen Vorstellungen. Lass Dich inspirieren und vielleicht entdeckst Du ebenfalls, dass unsere Sprach- und Denkweise, so wie wir eben unterwegs sind, zu allen Zeiten, manchmal irrsinnige Wege gehen – Dinge einfach ausgedrückt werden, ohne zu ´wissen´ was wir da von uns geben, wie dies wirkt und rüberkommt.

Allzu oft höre und lese ich diese zwei Begriffe in vielerlei Tenor. Bunt durcheinander gewürfelt werden sie, je nachdem wer was zu sagen hat und sich dieser Worte bemächtigt. In fast jedem spirituellen Artikel findest Du wenigstens eines dieser Worte angewandt.

Schauen wir doch einmal was wir finden (Lexikon, Duden), wenn wir es trennen:

  • -bewusst:

im Sinne von sich zurechtfinden, zu wissen, im Klaren sein über etwas, volle Bedeutung klar erkannt, sorgsam u bemüht auf etwas achten

  1. absichtlich, gewollt, willentlich (bewusster Anhänger von etwas zu sein)
  2. klar erkennend, geistig wach (sich einer Sache sehr bewusst)
  3. ins klare, wache vorgedrungen (bewusste/unbewusste Vorstellung)
  • -heit:

Diese Wortendung wurde im allgemeinen (Althochdeutsch) zu Eigenschaftsnominalisierung – also Hauptwortbildung (Haupt-, Ding-, Nennwort), das eine Eigenschaft beschreibt. Die Art und Weise wie oder auch eine Erscheinung beschreibt.

  • -sein:

Unregelmäßiges Verb, hier wohl im Sinne als: Beschreibung eines bestimmten Zustands, Lage, Befinden, bestimmter Umstände, als Darstellung jemandes Besitz oder Substantiviert als: Leben/Dasein, das Sein

Dies mag schulmeisterlich genügen, so dass wir uns ein Bild machen können, was die Bedeutung sein könnte, was dahintersteckt, woher es stammt.

Wenn wir nun daraus die Worte:
Bewusstheit sowie Bewusstsein bilden, was wollen wir jeweils damit ausdrücken? Was liegt uns am Herzen, wenn wir dieses oder jenes Wort verwenden? Ist es uns klar, warum wir es gebrauchen?

Ganz oft lese ich in einschlägigen Magazinen, Schriftsätzen, Ankündigung von Workshops, Seminaren – meist spiritueller Natur, dass eine Transformation vor sich gehen soll, dass wir dadurch Bewusstsein erlangen sollen oder zumindest es uns in die Richtung schiebt, die wir ja so gerne hätten ……. Bewusster werden, präsenter, klarer, eigenmächtiger, authentischer …… alles in Verbindung und für Dein Bewusstsein.

Was ist jedoch dieses Bewusstsein?

Bewusst Sein?

Seit Jahrhunderten wird versucht es zu definieren, von der Psychologie, der Physik, innerhalb der Spiritualität, der Neurowissenschaft etc. pp…… keiner weiß es genau – und am wenigsten diejenigen, die nicht an ein Bewusstsein glauben oder das, was wir Seele/höheres Selbst nennen, von dem wir bewohnt werden, dass da etwas allgegenwärtig ist, immer da, nie stirbt.

Darum geht es hier auch gar nicht, dass darf jeder für sich selbst heraus- finden. Für meinen Geschmack wird zu unreflektiert, ja selbstverständlich mit diesem Worten umgegangen.

Ist das Bewusstsein nicht DAS Allmächtigste, Höchste, Weiteste, Tiefste, Größte, Mächtigste aller Formen, die wir je beschreiben oder bezeichnen könnten. Ich meine, dieses Bewusstsein – was niemand wirklich dinghaft machen kann, selbst die Wissenschaftler und alle in diesem Dunstkreis nicht – dies ist es ja genau, warum es zwar gebraucht wird und auch dessen Beschreibung und Vorhandensein fast nicht mehr verleugnet werden kann (gut, von einigen Unverbesserlichen schon) …. Aber es ist und bleibt diffus. Wir sind noch nicht im Stande, es zu be-(greifen), wissen noch nicht, was es wirklich bedeutet und fast alle spinnen sich etwas darüber zurecht, färben es ein mit eigenen Erfahrungen, dem was sie gelesen haben, was der neueste Stand er Dinge aus der Metaphysik ist, haben darüber in Workshops gehört – ja be-(nutzen) es einfach für die eigenen Belange und Zwecke.

Nur, was soll denn wirklich ausgedrückt werden?

Ist es nicht so, dass das Unbekannte, Unfassbare, Allgegenwärtige, nicht Benennbare, sich ständig Ausdehnende, Verändernde, in allem und jedem Seiende ……. eben nicht einfach mal so benannt werden kann? Wenn überhaupt nur ansatzweise erfahren! Es existiert jenseits von Zeit und Raum denken und ist als Aspekt des nicht-lokalen Bewusstseins (ewiges Jetzt, zeitloser Moment) – da zwischen dem Ich und der Umgebung nicht mehr unterschieden wird – als die einzige Wirklichkeit erfahren – in dem man sich selbst als einen Teil und zugleich als Ganzes erlebt. Dieser Zustand wird Einheitserfahrung genannt.

Wenn ich also lese, dass Du da Dein Bewusstsein durch diese oder jene Transformations-, Seelen-, Schatten-, Selbsterfahrungsarbeit berühren, erweitern, … what ever … kannst, ist dies nicht unermesslich hochgegriffen? Es wirkt auf mich irgendwie grotesk, ein Spiel innerhalb der sogenannten Spiritualität.

Ok, es gibt erweiterte Bewusstseinszustände/außergewöhnliche Bewusstseinserfahrungen durch Drogen, Meditation, Gurus, jahrelanger Praxis – von was auch immer. Wir als Menschen wollen ja so gerne erfahren, von etwas berichten, etwas Besonderes darstellen. Und zu Veränderung deiner Selbst, deiner Umgebung, deines Lebens, der Umstände – die vielleicht nicht mehr tragbar für Dich sind, ist es ganz bestimmt gut, die Form, die jetzt für Dich stimmig ist an Selbsterfahrungstechniken zu praktizieren. Inzwischen raten Lehrer auch von jeglicher Praxis ab, einfach sein, mit dem was ist – um aus dem ständigen Tun heraus zu kommen.

Ich schweife ab 🙂

Aber DAS SEIN: DAS BEWUSSTSEIN – das pure reine klare UNFASSBARE – welches für meinen Geschmack arg missbraucht wird, ist meistens nicht gemeint, da wir dort noch nicht angekommen sind und Worte bei weitem nicht ausreichen es nur ansatzweise zu beschreiben. Hingegen kann ich mir sicher über etwas bewusst sein. Es wird mir etwas klarer, bewusster, ist tiefer durchdrungen worden bestenfalls, um so eine Änderung besagter Thematik, Lebensumstände zu bewirken oder wenigstens anfänglich erfasst zu haben.

Ich glaube, dass wir im allgemeinen Kontext, den wir so sehr gebrauchen – gerade auch die vielen spirituellen Angebote betreffend – eher die Bewusstheit meinen und vielleicht deswegen auch eher benennen sollten.

Ich kann an meiner Bewusstheit arbeiten, kann durch Praktiken, Workshops, Vorträge – wo und durch was auch immer dazu beitragen, bewirken, dass sich meine Bewusstheit schult. Ich bewusster werde, mir meiner bewusst werde und somit auch tiefer eintauche in das was mich und meine Bewusstheit ausmacht.

Das Bewusstsein ist ja bereits da, war immer schon da und ist als Institution benannt gar nicht antastbar, weil dies einfach nicht möglich ist. Wie soll man einen Zustand, ein Sein, das Größere, Ewigliche denn durch spirituelle Praxis verändern, erweitern, es aufspüren – um zu (also etwas tun, um zu … erreichen). ES IST DOCH BEREITS DA – WAR IMMER DA UND WIRD IMMER DA SEIN – EIN MEER VON BEWUSSTSEIN!! Mit oder ohne uns. Gut es heißt, es verändert sich ständig, wächst, pulsiert, persönlich wie kollektiv aber nochmal: direkt und unmittelbar durch spirituelle Praxis mit dem Zwecke das Bewusstsein zu vertiefen, zu verändern. Ich denke, das geht nicht!

Im Lexikon steht:

Die Bewusstheit einer Handlung | mit Bewusstheit handelnde Menschen | ein Mensch von hoher Bewusstheit

Das trifft schon eher den Kern der Sache. Wenn ich also in die Praxis, mit was auch immer gehe, dann kann ich darüber hinaus meine Bewusstheit erweitern, festigen, verändern – daran wirken, arbeiten. Aber nicht das allumfassende Bewusstsein – da dieses nicht bearbeitbar ist und sich einfach nicht auf Worte und Gedanken reduzieren lässt.

Bewusstheit mag heutzutage vielleicht gleichgesetzt werden mit dem modernen Ansatz der Achtsamkeit, des Gewahrseins (MBSR nach Kabat-Zinn war einer der Initiatoren). Davon werden wir ja mehr und mehr überspült, will der Mensch doch lernen, wie er seinen Stress bewältigt, freier, glücklicher, intensiver sein Leben zu leben. Weg vom Autopiloten des Alltagmodus – hin zu im Jetzt sein.

Ich finde Bewusstheit (manchmal auch awareness genannt) bezeichnet die gegenwärtige, nicht-bewertende Wahrnehmung des eigenen Selbst und der Umwelt.

Man kann sich sowohl seiner Sinneswahrnehmungen wie Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken als auch seiner Gedanken, Phantasien, Gefühle, Bedürfnisse, Werte, Handlungen und Körpersensationen (Verspannungen, Wärmeempfindungen usw.) bewusst sein. Bewusstheit ist ein fortschreitender Prozess, steht jedem zur Verfügung und wird subjektiv empfunden. Es gibt ein fortschreitendes Erleben (innen wie außen) von Bewusstheit von Augenblick zu Augenblick und kann eben durch diverse Praktiken vertieft, bearbeitet werden.

Was unmöglich mit dem endlosen Bewusstsein ´gemacht´ werden kann. Bestenfalls selbst erfahren wird, durch tiefes Einlassen, wie in verschiedene Arten von Erfahrungen: so beispielsweise die NTE (Nahtoderfahrung) oder sehr überwältigende lebensverändernde Erfahrungen. Dies wird im allgemeinen heute Einsichtserfahrung oder Erleuchtungserfahrung genannt – was nicht heißt, dass das Streben danach nicht wünschenswert ist! Nur, es kann nicht gemacht werden.

 

Om Mani Padme Hum ?

 

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Da ich immer daran interessiert bin, dich näher kennen zu lernen, würde ich mich sehr freuen, wenn du unter diesen Artikel etwas darüber schreibst, was dich gerade am stärksten zu diesem Thema bewegt. Renate.

 

Präsenz Trifft Ego

Präsenz Trifft Ego

Ein wunderbarer Artikel zum Thema Ego von Ann Weiser Cornell

Was ist “Ego”?
Ist “Ego” etwas schlechtes, das ausgemerzt werden sollte? Diese Frage höre ich im Moment ziemlich oft, also habe ich mal ein wenig nachgeforscht.

Ich habe herausgefunden, dass es zwei sehr verschiedene Definitionen von “Ego” gibt.
Der Freud’sche Term „Ego“ bezieht sich auf den “strukturierten Teil der Persönlichkeit” (nach Wikipedia), und das beinhaltet die bewusste Wahrnehmung. Außerdem gibt es das buddhistische Ego, und darauf scheinen sich die Fragen meistens zu beziehen. “Ego im buddhistischen Sinne unterscheidet sich sehr vom Freud’schen Ego. Das Ego im Buddhismus ist eine Ansammlung von mentalen Ereignissen… (siehe “An Overview of Buddhism” von Mike Butler)

Ich fand eine ganze Anzahl von Texten, in denen “Ego” im buddhistischen Sinne sehr negativ behandelt wird. Es liest sich so, als ob dies etwas ist, was man besser nicht haben sollte. Zum Beispiel: “Die tiefste Bedeutung der Unwissenheit ist der Glaube in, das Identifizieren mit und das Festhalten an dem Ego, welches wie wir gesehen haben, nichts als ein flüchtiges mentales Phänomen ist.” (“Ego and Desire,” www.mathri.com)

Eckhart Tolle ist einer dieser Autoren. In seinem Buch A New Earth schreibt er: “Das Ego neigt dazu, Haben mit Sein gleichzusetzen: Ich habe, also bin ich. Und je mehr ich habe, desto mehr bin ich. Das Ego lebt von Vergleichen. […] Das Ausmaß der Unfähigkeit des Ego sich selbst zu erkennen und zu sehen, was es tut, ist erstaunlich und unglaublich.”

Diesen Systemen zufolge gibt es also etwas, das “das Ego” genannt wird – und es wird mit so viel Geringschätzung darüber gesprochen, dass man annimmt, dieses “Ego” ist schlecht und sollte ausgemerzt werde,

Ein Prozess, nicht ein Objekt

Wenn man diese Autoren genauer liest, dann wird klar, dass keiner von ihnen tatsächlich dazu rät, zu einem Teil von sich etwas zu sagen wie “Böses Ego! Verschwinde!” Der Buddhismus gliedert sich auf in einen achtfachen Pfad, der u.a. positive Praktiken lehrt, wie die richtige Sichtweise, richtige Intention usw. Tolle empfiehlt einen Wahrnehmungsprozess, der der jetzigen Moment unterstreicht. (Zum Beispiel sagt er auch „Es gibt nichts was du tun kannst, um dich von dem Ego zu befreien.“)

Aber warum entsteht beim Lesen dieser Autoren solch eine starke Tendenz, einen Aspekt von uns so schlecht zu behandeln und anzunehmen, dass es eine gute Idee wäre, zu versuchen es auszumerzen?

Ich denke, dass es mit der Benennung (labeling process) selbst zu tun hat. Was im Kern ein Prozess ist wurde benannt – ein Nomen, ein Etikett. Füge den verachtenden Tonfall hinzu und es entsteht eine klassisches „Verbannen“ eines Aspekts des Selbst.

Wenn das Problem die Benennung ist, was ist dann die Lösung? Ich würde sagen, dass es um eine Veränderung der Sprache geht – und diese neue Sprache bringt eine deutliche Veränderung hinsichtlich dessen mit, wie wir das fragliche Phänomen verstehen, wie wir es behandeln und wie wir damit interagieren.

Anstatt zu sagen “Mein Ego sagt …” oder “Das ist ja nur der Wunsch meines Egos”, wie wäre es stattdessen mit: “Etwas in mir sagt …“ oder „Etwas in mir möchte …“ Indem wir es so ausdrücken, fangen wir an uns dafür zu interessieren, von seiner Warte aus gesehen. Wir machen einen ersten Schritt hin zu einer inneren Beziehung, die zu seiner Transformation führen kann.

Und wenn es einen anderen Aspekt in uns gibt, der dagegen Einspruch erhebt, dann können wir uns dem auch mit freundlichem Interesse zuwenden. Vielleicht entdecken wir, dass ein Anteil von uns es ablehnt, interessiert und mitfühlend mit dem Aspekt zu sein, der “Ego” genannt wird; weil es der Überzeugung ist, dass der “Ego”-Anteil
unvebesserlich, unveränderbar schlecht und falsch ist. Ich kann nicht anders als daran zu denken, wie ähnlich dies zu manchen sozialen oder politischen Überzeugungen ist: “Rede bloß nicht mit dieser Person (oder mit dieser Art von Person), weil die so [BENENNUNG] sind.“ So stagnieren wir, innerlich und auch im Außen..

Angst und Ego

Ich erinnere mich an ein Radiointerview mit einer bekannten New Age Autorin.
Sie sagte “Durch Angst hält das Ego uns klein.” Von meiner Art zu denken enthält dieser Satz Annahmen, die wahrscheinlich nicht zu einer Veränderung beitragen. In anderen Worten: Wenn man die Welt so sieht, dann stagniert man.

Wie bemerkenswert sich all das ändert, wenn wir anstatt das Wort “Angst” zu benutzen davon sprechen würden wie “etwas in mir verängstigt ist.“ Dann fangen wir an, wieder interessiert daran zu werden, was passieren würde wenn man es (dieses Etwas) besser kennenlernen würden. Dieselbe Art von Veränderung passiert, wenn wir
„Ego“ als Prozess und nicht als Objekt behandeln. “Etwas in mir scheint etwas anders in mir klein halten zu wollen.“ Wie interessant! Ich frage mich, was es eigentlich erlebt, dass es das so gerne möchte. (Und ich werde das nicht durch Bücherlesen herausfinden oder durch den Besuch einer Vorlesung über „Ego“. Ich muss mich nach innen wenden und diesen Aspekt zu einem Gespräch einladen, in dem ich der Zuhörer bin … weil ich nicht im Voraus weiss, wie die Antwort lauten wird.)

Präsenz und “Ego”

Präsenz oder Selbst-in-Präsenz (Self-in-Presence), wie Barbara McGavin und ich es jetzt nennen, ist die verkörperte Fähigkeit, mitfühlend und interessiert da zu sein für was immer in uns auftauchen mag. “Was immer auftauchen mag” beinhaltet auch das, was „Ego“ genannt wird. Als präsentes Selbst (Self-in-Presence) bewerten wir nicht als gut oder schlecht, beurteilen nicht und benennen nicht. Beurteilen, bewerten und benennen sind Erfahrungen des partiellen Selbst (partial-self), welches den inneren Kampf und damit auch unser Stagnieren aufrechterhält. Eugene Gendlin sagt es so: „Wir denken, dass wir gut werden, indem wir unsere negativen Gefühle nicht erlauben. Aber das hält sie statisch, Jahr für Jahr dasselbe.” (Let Your Body Interpret Your Dreams, S. 178)

Sobald wir mit einem Aspekt von uns identifiziert sind, welches das Bedürfnis hat zu bewerten und zu benennen und andere Aspekte auszumerzen, dann stagnieren wir. Tragischerweise verhalten wir uns dann zwar mit der Intention uns zu retten, ohne aber Erfolg damit zu haben.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass Buddhismus zu Stagnation führt! Mißverständnisse oder eine falsche Anwendung scheinen die Probleme zu sein. Es mag außerdem Schwierigkeiten mit manchen Unterrichtsarten geben, aber das kann ich natürlich nicht beurteilen.

Soviel weiß ich: Jeglicher Aspekt unseres Erlebens ist auf unsere Seite, versucht uns zu helfen, egal wie negative er erscheinen mag. Dies beinhaltet auch das, was wir „Ego“ nennen, was wir „Kritiker“ nennen und was wir „Verstand“ nennen. Es geht um die mitfühlende Begleitung durch unser präsentes Selbst (Self-in-Presence), durch die eine Verbindung zur Lebensenergie jeglicher unserer Aspekte herstellt werden kann.

Im Original erschienen in: The Focusing Connection, January 2009
Übersetzung: Elmar Kruithoff
http://www.focusing-center.com/gratis/bibliothek/praesenz-trifft-ego.html

 

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© 05/2017 + 4/2018 Renate Hechenberger. Alle Rechte Vorbehalten.

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Literatur:

 

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker aufzusuchen. Bei Erkrankungen von Tieren konsultiere einen Tierarzt oder einen Tierheilpraktiker. Du solltest Informationen aus meinen Seiten niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. 

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Reduziere dein Angst bis zu 65% mit diesem Song

Reduziere dein Angst bis zu 65% mit diesem Song

Millionen von Menschen leiden unter Angststörungen. Außerdem leiden viele Menschen sogar an einer Chronischen Angststörung. Du denkst wenn du Angst hast, es unmöglich ist, etwas zu finden, das hilft. Du erkennst es vielleicht nicht immer… Aber es gibt einige interessante Dinge, die deine Symptome lindern können. Laut den Neurowissenschaftlern ist dieser Song in der Lage, Angstzustände zu reduzieren – um bis zu 65% bei manchen Leuten. Es wurde berichtet, dass viele Medikamente über die Behandlung von Angststörungen sagen wir mal „nicht ganz der Wahrheit entsprechen ..“. Während einige zwar für kurze Zeit helfen können, kommen sie auch mit harten Nebenwirkungen und gefährlichen Chemikalien. Die Pharmaindustrie ist oftmals nur ein Gelddrucksystem.

Die Thematik Angst und Depression ist auch in meiner Praxis zum Dauerbrenner geworden ist, denn viel zu viele kommen einfach nicht mehr mit ihrem Leben zurecht. Jahrelange medikamentöse Therapie bringt kurzzeitig Erleichterung, aber meisten keine Heilung ..

Und nein, ich habe auch kein schnelles Wundermittel dafür – aber, man kann Depression und Angstzustände mit Energiearbeit erheblich lindern bzw. die Ursachen ergründen, welche alle dazu beitragen. Oder zumindest mal damit anfangen ..

Auch ein Hormon Check up ist immer hilfreich – obwohl es in meiner Erfahrung eher schwierig ist, gute Ärzte zu finden, die sich wirklich mit Hormonen auskennen bzw. die Hormon stats richtig interpretieren können.

Versuche stattdessen, diesen Sound zu hören!

Im Mindlab International  in England wurde nachgewiesen, dass ein bestimmtes Lied deine Angst um 65% reduzieren kann. Die Forscher können dir genau sagen, welche Art von Musik eine Person am entspanntesten macht. In dieser Studie waren verschiedene Teilnehmer involviert. Sie versuchten verschiedene Rätsel zu lösen, während sie mit einem Sensor verbunden waren, um zu zeigen, wie sie es machen. Während des Puzzles hörten die Teilnehmer eine andere Art von Liedern. Die Forscher zeichneten ihre Gehirnaktivität, ihre Herzfrequenz und ihren Blutdruck auf. Die Atemfrequenz wurde ebenfalls überprüft.

Das Lied ”Weightless” der Marconi Union wurde speziell dafür entwickelt, um ein Gefühl der Entspannung zu bieten. Die Musiker taten sich mit Klangtherapeuten zusammen, um das Lied zu schaffen.

Musiktherapie wird immer wieder mit Erfolg zur Behandlung von Angstzuständen eingesetzt. Dies ist einer der entspannendste Songs aller Zeiten! Höre zu und geniesse.

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Von Herz zu Herz ?
Renate

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Musiktipp „Weightless“ von Marconi Union.

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Der Anfang vom Ende des Wahnsinns

Der Anfang vom Ende des Wahnsinns

Das ist Teil 3 der spannenden Serie. Viel Freude beim Lesen und Verdauen 🙂
Renate

Der Anfang vom Ende des Wahnsinns

geschrieben von Steven Black:

Im ersten Beitrag dieser Artikelserie ging es um die Art der Zusammensetzung, was für Wesen und Elemente in der viertdimensionalen astralen Ebene existieren. Im zweiten Beitrag ging es hauptsächlich um die Dynamik, wie die astrale und physische Welt gemeinsame Prozesse erzeugt, die sich in Politik, Wirtschaft und in allerlei globalen Phänomenen niederschlagen.

Heute werden wir uns mehr um die persönliche Seite der Geschichte kümmern – um deine und meine persönliche Seite.

Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich noch einen kurzen Abstecher in das Dämonen Thema machen. Mir fiel auf, dass da noch etwas im zweiten Teil fehlte, bzw., zu kurz kam – was hiermit nachgeholt wird. Wir haben uns zwar angesehen, wie dämonische Energien in den Weltkriegen wirkten und wie das Gesetz der Anziehung für die Dynamik dahinter sorgte. Aber mir ist es wichtig, jedwede “schwarz-weiß Malerei” zu vermeiden und daher betrachten wir einmal, woher denn diese Dämonen so kommen.

Eine herkömmliche Idee über den Ursprung von dämonischen Wesen geht etwa so – da gibt es diese dunklen, lichtabgewandten Kräfte, welche die Menschen als Nahrungsquelle benutzen, weil sie anscheinend keine Energie von der göttlichen Quelle selbst bekommen. Auch gibt es Ideen, wonach die helle und die dunkle Seite seit Anbeginn der Schöpfung im Krieg wären und dass dieser Krieg im Reich der Menschen stattfindet. Egal, welche Geschichte man dazu liest, es ist immer eine Projizierung von Gut und Böse und eine sehr dualistisch geprägte Sichtweise, wobei der anklagende Zeigefinger natürlich Richtung Dämonen zeigt.

Okay, schauen wir uns Mal eine etwas andere Version an. Die wird dir vielleicht nicht so gut gefallen, weil die dualistischen Gegensätze dabei verschwimmen werden und damit vielleicht die persönliche Komfortzone den Bach runtergeht. In dieser Beschreibung gehe ich allerdings nur auf die Situation der Erde ein, nicht den gesamten universellen Kontext.

Ich stimme grundsätzlich der Idee zu, dass dämonische Wesenheiten Energiesauger sind. Daher halten sie sich ja auch gerne dort auf, wo es diese Nahrung für sie gibt. Überall dort, wo es Neid, Gier, Hass, Angst, Depression, Missbrauch jeder Art, Gewalt, Opferhaltung, Hilflosigkeit und Ohnmacht gibt. Es gibt eine lange Liste von solchen emotionalen Absonderungen, welche für Dämonische Entitäten eine Nahrungsquelle sind. Und sie verstärken und amplifizieren diese emotionalen Muster in uns.

Wie könnte das auch anders sein, wenn WIR – die Menschen, der Ursprung und die Erschaffer solcher Wesenheiten sind? Ja, wir sind die Quelle ..

Wann immer wir in emotionalen Ausnahmezuständen sind, erzeugen wir über diese Entladungen psychonoetische Lebensformen, deren Gestaltsinhalt ein direkter Abdruck dieses Bewusstseinszustandes ist, inklusive aller Bewertungen, die wir dazu treffen. Das kann man lange noch nicht dämonisch nennen, aber wir haben damit eine Schöpfung kreiert, die sowas wie ein Kind von uns ist. Wenn diese Gestalt lange genug gefüttert wird – und damit ist eine ständige Beschäftigung mit und ein Verharren in diesem Zustand gemeint, dann bekommt diese psychonoetische Gestalt eine immer klarer definierte Form und wird irgendwann so etwas wie ein eigenes Bewusstsein haben – eine Miniaturausgabe unseres eigenen Bewusstseins, welches sich nur über solche emotionale Zustände definiert.

Aber seine einzige Nahrungsquelle besteht aus der Art von Energie, wodurch es erschaffen wurde. Es kennt nichts anderes und kann auch mit was anderem nichts anfangen. Mit der Zeit kann das eine sehr große Wesenheit werden, wenn sie genug gefüttert wird und sie ist ein Teil von uns. Was für eine Gestalt das ist, kommt natürlich stark aufs jeweilige Thema an ..

Auf einer größeren Skala betrachtet – wenn wir einen nur kleinen Blick drauf werfen, was für Gräueltaten wir als Menschen Jahrtausende lang begangen haben, in der Unbewusstheit und auch im Überlebensmodus, dann kann man ein recht gutes Bild darüber bekommen, welche Art von dämonischen Wesenheiten dadurch erschaffen wurden und wie bevölkert die astrale Sphäre damit ist. Eine größere Masse an negativen Energien erschafft natürlich sehr viel größere und grässlichere Entitäten. Und natürlich ist denen daran gelegen, dass ihre Nahrungsquelle, ihre Schöpfer, weiterhin solche Energien produzieren. Das kann man ihnen nicht wirklich verdenken, oder? Aber sie können nicht aus sich selbst heraus aktiv werden, sie brauchen eine “Einladung”, welche durch genau die Art von Energie “ausgesprochen” wird, über welche sie kreiert wurden und wobei das Gesetz der Anziehung – gleiches zieht Gleiches an – in Aktion tritt.

Man sollte sich unschwer vorstellen können, welche dämonische Energien bei Kriegen, Mord, Folter, Sklavenhandel, sexuellen Missbrauch (etc., etc., etc.) gefüttert werden. Und die sogenannte Menschheit als Gesamtes hat kollektiv dabei mitgewirkt, dass es diese Wesenheiten gibt.

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© 03 / 2018 Steven Black. Alle Rechte Vorbehalten.
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Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Blog nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankung gedacht ist. Bei einer entsprechenden Indikation wird an die Eigenverantwortung der LeserInnen appelliert, einen fachkundigen und entsprechend ausgebildeten Mediziner, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Wenn der Wahnsinn über die Ufer tritt

Wenn der Wahnsinn über die Ufer tritt

Das ist Teil 2 und viel Freude beim Lesen und Verdauen 🙂
Renate

Wenn der Wahnsinn über die Ufer tritt

geschrieben von Steven Black:

Wie das Gesetz der Anziehung, zwischen der Physischen und Astralen Ebene globale Effekte erzeugt .  

Der Mechanismus der Realität, wie unsere Welt funktioniert und wie unsere Erfahrungen sich ausspielen, ist ein massives, unglaublich engmaschiges Bezugssystem, zwischen der materiellen und astralen Erfahrungsebene. Das Problem ist, wir sind uns dessen oft viel zu wenig bewusst und wir betrachten uns meist außerhalb der ganzen Ereigniskette. Und das macht uns alle angreifbar für manipulative Einflussnahme, in Politik, Wirtschaft oder jeglicher gesellschaftlicher Zusammenhänge.

Nehmen wir als Beispiel die beiden Weltkriege:

Es gibt viele historische Fakten und Zusammenhänge, die einem erklären, wie es zu diesen Kriegen kam. Wenn uns etwa erzählt wird, das Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand, am 28. Juni 1914 in Sarajewo, sei der unmittelbare Anlass für den ersten Weltkrieg gewesen, so ist das nur ein kleiner Teil einer umfassenderen Geschichte. Sicher, es brachte das Fass zum Überlaufen, aber dieser Krieg wurde auf Jahre voraus vorbereitet.

Über viele Jahre hinweg wurde militärisch aufgerüstet und in den damaligen Medien lief eine bestimmte Propaganda Rhetorik. Erstmals in der Geschichte der Kriegsführung wurden eigene Behörden für Desinformation geschaffen. Man benutzte Plakate, Flugblätter und Zeitungen, Schallplatten, aber auch Filme als Propagandamedium. Häufig genutzte Methoden waren die Herabwürdigung und Lächerlichmachung des Gegners, die Beschwörung der eigenen Stärke, der Kampf- und Siegesmoral und die Verdeutlichung der Notwendigkeit sein Land zu unterstützen.

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