Vertrauensbruch in einer Beziehung

Vertrauensbruch in einer Beziehung

Gastbeitrag von Anna Hirschmann

Vertrauen ist das Fundament jeder gesunden Beziehung. Vertrauen bedeutet dem Partner Liebe und Rückhalt schenken, in guten und in schwierigen Phasen des Lebens. Wenn jedoch dieses unsichtbare Versprechen zwischen zwei Menschen gebrochen wird, können tiefe emotionale Wunden entstehen. Um nach einem Vertrauensbruch die Beziehung wieder auf den richtigen Weg zu bringen, benötigt es Zeit und Arbeit.
Wir verraten dir, wie du nach einem Vertrauensbruch wieder neues Vertrauen bei deinem Partner schaffen kannst.

Vertrauen in einer Beziehung

Je stärker das Vertrauen in den Partner ist, desto stärker ist die Beziehung und die Bindung. Vertrauen ist einer der wichtigsten Faktoren von vielen in einer zwischenmenschlichen Beziehung.
Vertrauen bedeutet Rückhalt. Dein Partner verlässt sich auf dich und hofft somit, dass du ihm auch in schwierigen Phasen beistehen wirst.
Gleichzeitig ist Vertrauen ein Liebesbeweis. Durch das Vertrauen in den Partner legen wir unseren Urinstinkt des Schutzes nieder. Wir machen uns angreifbar und verletzlich. Wir teilen Intimitäten und Geheimnisse mit unseren Partner und lassen unsere Schutzmauer zu Boden sinken. Dadurch teilen wir unserem Partner unbewusst mit: „Ich liebe dich und gehe das Risiko ein verletzt zu werden, weil du mir so viel bedeutest.“

Vertrauensbruch

Ein Vertrauensbruch innerhalb einer Beziehung ist kein leichtes Unterfangen und muss ernst genommen werden. Je schwerer der Vertrauensverlust ist, desto schwieriger ist es, im Nachhinein wieder neues Vertrauen in dem Partner zu schaffen.
Aus einem Vertrauensbruch können Beziehungskrisen oder Streitigkeiten in der Beziehung entstehen. Wenn nicht sogar im schlimmsten Fall zur Trennung führen.
Der Vertrauensbruch kann bei dem Betrogenen seelische und emotionale Schmerzen verursachen.
Dieser äußerst starke emotionale Schmerz führt zurück auf die tiefe Verankerung des Schutzmechanismus im Gehirn des Menschen.
Wird man also verletzt, tritt der Schutzmechanismus wieder ein und man verschließt sich. Nun leidet die Beziehung unter Misstrauen und meist ist es sehr schwer, das alte Vertrauen vollkommen wiederherzustellen.
Aber natürlich ist es nicht unmöglich, die Beziehung wieder auf den richtigen Weg zu lenken und wieder neues Vertrauen für eine gesunde Beziehung zu schöpfen.

Was tun bei einem Vertrauensbruch?

Bevor du erste Versuche startest neues Vertrauen aufzubauen, ist es wichtig, dass du dich vorerst mit deinem eignen Individuum beschäftigst. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege dir, wieso du überhaupt diesen Schritt gegangen bist und deinen Partner angelogen hast.
Es ist wichtig, dass du dein eigenes Verhalten und Motive verstehst, bevor du das klärende Gespräch mit deinem Partner suchst.

Frage dich selbst:
·         Wieso hast du deinen Partner angelogen?
·         Hast du gelogen, weil du Angst hattest vor seiner Reaktion?
·         Hast du Angst davor ihn zu verlieren, wenn er die Wahrheit kennt?
·         Wolltest du deinen Partner nicht verletzen und hast deswegen gelogen?

Nachdem du dein Motiv für den Vertrauensbruch ergründet hast, solltest du das Gespräch mit deinem Partner suchen.

Das Gespräch suchen

Am Anfang des Gesprächs solltest du dich zuerst bei deinem Partner entschuldigen. Erkläre ihm, dass dir bewusst ist, dass du einen Fehler begangen hast und ihn verletzt hast. Signalisiere ihm, dass du einsichtig bist.
Im nächsten Schritt solltest du ihm deine Motive erläutern. Berichte ihm, wie du dich gefühlt hast während du ihn angelogen hast und wieso du es getan hast.
Sei über das komplette Gespräch hin offen und ehrlich.
Erkläre deinem Liebsten, dass du das Geschehene wiedergutmachen möchtest und bereit bist an der Beziehung zu arbeiten, um neues Vertrauen für eure gemeinsame Beziehung zu schaffen.
Außerdem solltest du stets in Bedacht halten, dass der Vertrauensbruch deinen Partner extrem verletzt hat. Um das Vertrauen zurück zu gewinnen und das Misstrauen aus dem Weg zu räumen bedarf es an Zeit und Geduld.
Setze deinen Partner nicht unter Druck und gib ihm die Zeit, die er benötigt, um neues Vertrauen zu dir zu fassen.

Fazit

Ein Vertrauensbruch ist für keinen der Beteiligten eine angenehme Angelegenheit. Dennoch leidet der Betrogene um einiges mehr darunter. Ein Vertrauensbruch kann der Verursacher von den unterschiedlichsten Beziehungsproblemen sein und kann im „Worst-Case“ zum Beziehungsaus führen.
Genau deshalb ist es von fundamentaler Bedeutung, dass nach einem Vertrauensverlust gemeinsam an der Beziehung gearbeitet wird. Neues Vertrauen zu erschaffen braucht Zeit und Geduld und ist mit Arbeit verbunden.
Wenn jedoch beide an einem Strang ziehen, kann auch diese Beziehungshürde gemeinsam überwunden werden. Gleichzeitig ist es eine Chance, die Beziehung wachsen zu lassen, um am Ende noch näher zueinanderzufinden.

http://beziehung-retten-guru.de/

 

Om Mani Padme Hum ?

 

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Da ich immer daran interessiert bin, dich näher kennen zu lernen, würde ich mich sehr freuen, wenn du unter diesen Artikel etwas darüber schreibst, was dich gerade am stärksten zu diesem Thema bewegt. ?

Warum Liebe nicht genug ist

Warum Liebe nicht genug ist

„Nur die Liebe zählt“ singt Gregor Meyle gerade im Radio. „Nur die Liebe zählt, es ist nie zu spät daran zu glauben, du musst nur daran glauben, alles wird gut“ ..

Aber, ist Liebe wirklich genug?
Natürlich ist echte Liebe die magische Zutat in unseren Gefühlscocktails, das, was wir uns sehnlichst erhoffen und selten erhalten, denn in unseren romantischen Beziehungen spielen immer Bedürfnisse hinein, die in der abhängigen Phase der Kindheit nicht erfüllt wurden und jetzt auf den erwachsenen Partner projiziert werden.

Und da beginnt das Drama, denn wie können wir jemanden finden, der wirklich auf alle unsere Bedürfnisse eingehen kann? Viele wissen oft zu Beginn der Beziehung gar nicht, was ihre wirklichen Bedürfnisse sind, denn einige stellen sich erst während des gemeinsamen Lebens heraus. Oft sind Menschen unklar darüber, was sie eigentlich wirklich brauchen bzw. wo ihre Bedürfnisse liegen. Sie werden von diffusen Emotionen geplagt, schwankende Hormonspiegel kreieren ein Gefühlskarussell und das nicht gerade ideale Kommunikationsklima trägt nur dazu bei, dass man sich häufig nicht artikulieren kann oder will, vor allem, wenn man nicht mehr daran glaubt, dass es etwas bringt. Und so führt es vielfach dazu, dass man sich in seiner Beziehung über lange Zeit nicht wirklich genährt fühlt und das gegenseitige Bemühen dafür nicht (mehr) vorhanden ist. Zum Schluß landet es dann in der Schublade für „noch eine weitere Beziehung, die für mich nicht funktioniert“.

Es ist eine schmerzhafte Illusion, insgeheim zu hoffen, dass ein Mensch alle Bedürfnisse eines Anderen erfüllen kann. Wir wissen das – irgendwie, „vergessen“ es aber immer wieder in den entscheidenden Momenten. Es ist so was von unrealistisch und trotz allem hängen so viele darin fest, wie in einzementierten Fußfesseln. Man denkt sich, dass, wenn zwei Menschen sich lieben, alles gut wird, man sich endlich gesehen, genährt, wieder ganz fühlt. Aber alles, was wir im Laufe der Beziehung lernen ist, dass es Löcher im Anderen gibt, welche anscheinend nie nachhaltig gefüllt werden können, egal wie sehr wir es auch versuchen. Das Loch entpuppt sich oft als Fass ohne Boden. Wir glauben, dass das Loch mit Liebe gefüllt werden kann und es kreiert echtes Entsetzen in uns, wenn wir herausfinden, dass dem nicht so ist. Heißt das also, meine Liebe ist nicht stark genug? Oder liebe ich ihn/sie vielleicht gar nicht? Muss ich mir jemand Neues suchen? Oder noch schlimmer, warum wird meine Liebe nicht angenommen? Hat sie keinen Wert? Habe ich keinen Wert?

Und so beginnt die Spirale, die uns immer weiter nach unten zieht, denn wenn der Eine alle seine Bedürfnisse opfert, um den Anderen emotional ständig aus dem Loch zu ziehen und immer noch nicht kapiert hat, dass sich diese Löcher nicht füllen lassen, wenn nichts zurückkommt für diese Bemühungen, dann ist das keine gut funktionierende Beziehung, sondern der Beginn einer emotionalen Hölle.

Ein banales aber ungemein nervendes Beispiel: Der Boden in der Küche ist schmutzig. Du siehst Brotkrümel und du weißt, aha, das Krümelmonster hat Ausgang. Und die braunen eingetrockneten Kaffeeränder am Tischtuch helfen dem hohen Blutdruck auch nicht gerade. Die Liste ist endlos …

Du kannst jedes „Vergehen“ minutiös identifizieren, aber was nützt dir das? Der Boden ist schmutzig und bleibt es, bis er gründlich geputzt worden ist. Er wird nicht sauber, wenn du den Dreck analysierst. Also fängt man an zu nörgeln, bis man sich streitet oder man putzt und schweigt, und schluckt es runter – bis einem der Kragen platzt.

Wessen Bedürfnis ist jetzt das Wichtigere? Der eine mit seinem Bedürfnis nach Sauberkeit oder der Andere, der sich schnell in seiner „kreativen Freiheit“ eingeschränkt fühlt, wenn er Ordnung halten soll?

Es gibt eine populäre Philosophie in Bezug auf Partnerschaft und die lautet ungefähr so: „Man muss den anderen so akzeptieren, wie er ist, und er hat mich wiederum so zu akzeptieren, wie ich nun einmal bin. Man kann niemanden ändern.“
Jaaaa, aber ist das real lebbar? Sicherlich, wenn man sich darüber im Klaren ist, dass es unglaublich harte Arbeit bedeutet, das im alltäglichen Leben umzusetzen, denn in einer Partnerschaft werden ständig die Knöpfe der inneren Anteile, vor allem die der bedürftigen inneren Kinder und der Teenager aufs Heftigste gedrückt. Es sind diese bedürftigen Anteile, mit den emotionalen Verletzungen und Traumen aus der Vergangenheit, welche diese Löcher in dir kreieren, denen sich der Partner hilflos ausgesetzt fühlt.

Ich bin z. B. Jemand, die wirklich ein Problem damit hat, wenn keine Ordnung herrscht, denn ich habe einen echt uncoolen Inneren Kritiker, der „Perfektionist“. Er macht mir ständig die Hölle heiß. Er verlangt einen Standard, der fast nicht lebbar ist, in der wahnwitzigen Annahme, mich endlich vor der Schelte der Mutter bewahren zu können. Das wiederum macht dem Kind in mir so großen Stress, dass es manchmal in Tränen ausbricht, wenn nicht alles IMMER schön sauber und ordentlich ist. Es wartet unbewusst auf Schelte und Bestrafung (der Mutter). In all diesen Jahren der inneren Arbeit, hat sich dieses Kind mit dem Perfektionisten als Wächter, in nur sehr kleinen Schritten weiterentwickeln können und bedarf meiner ständigen Aufmerksamkeit – es ist wirklich anstrengend und braucht einiges an Geduld und Verständnis.

Du denkst dir jetzt vielleicht die Alte spinnt ja, nur wegen ein bisschen Dreck und Unordnung … ja für den „lässigeren“ Partner ist es total unverständlich und der hat auch Stress damit, ständig „ordentlich“ sein zu müssen.
Was tun?
Es hilft nur ganz ehrliche Kommunikation und viel Selbsterkenntnis darüber, WARUM du so tickst, wie du tickst. Erst, wenn du weißt, WER in dir so fühlt, wer zickt und Stress hat, warum dich das Ganze aufregt, kannst du einen Gang zurückschalten und mal schauen, was denn wirklich läuft. Erst wenn diese inneren Anteile sich getrauen nach vorne zu kommen – und das geschieht erst, wenn die Wächterstruktur beschlossen hat, dass es „sicher“ ist, dann können sie gefühlt werden und du beginnst zu verstehen, wie sich dieses Kind in dir sich in seinem Terror fühlt. Dann erst beginnt die langwierige Arbeit mit diesen Anteilen, bis sie vollständig integriert werden können. Ein langer Weg, aber einer der sich sicher lohnt, wenn man bewusste Partnerschaft leben möchte, besonders weil dadurch der Partner eine ganz andere Verständnisbasis dafür bekommt, warum etwas so ist, wie es ist.

Es ist auf jeden Fall eine tägliche Übung in Toleranz, Flexibilität und lernen, dem Partner zu vertrauen, was wohl das Schwierigste ist für das innere Kind und den dazugehörigen Wächtern. Aber nur wenn du Mitgefühl für diese gepeinigten kleinen Kinder in dir hast, können sie sich weiterentwickeln, lernen, tolerieren, wachsen.

Kann man den Partner darum bitten, sich zu ändern und darf man sich selbst anpassen?
Zwei Menschen, die miteinander leben und wachsen möchten, stellen sich ständig der Partnerschaft zuliebe aufeinander ein. Es ist keine Schwäche, den Versuch zu unternehmen, etwas an sich selbst zu ändern oder anzupassen, um damit ein Bedürfnis des anderen zu erfüllen. Aber es bleibt ein schwieriges Unterfangen, insbesondere wenn man dadurch selber in Gefahr läuft, sich darin zu verlieren vor lauter Verdrehungen, oder sich so sehr anzupassen, dass kein Gefühl für Selbst mehr übrig bleibt, und die Liebe nützt da nicht viel. Im Gegenteil, Liebe wird dann zum Spielball zwischen den Partnern und den dunklen Dynamiken in der Beziehung. Es bedarf sehr viel Achtsamkeit, zwischen den Bedürfnissen (beider Partner) nicht verloren zu gehen, flexibel zu bleiben, sich gegenseitig Anpassen und doch sich immer selber im Auge behalten. Wie gesagt, eine schwieriges Unterfangen.

Liebe kann dir helfen durchzuhalten, wenn es schwierig wird, aber Liebe alleine kann das Trauma deines Partners nicht heilen und sie kann das Loch in ihm nicht füllen! Auch wenn deine Liebe noch so groß und tief ist. Der Partner kann Tonnen von Liebe in den bedürftigen Teil von dir schütten, es hilft nichts oder nur ganz kurz, denn dieser bedürftige Anteil kann mit dieser Liebe (noch) nichts anfangen, es erreicht ihn nicht. Er ist abgetrennt, einsam, kalt, alleine; es hat sich ja nie jemand um ihn gekümmert, es war nie jemand da für diesen Teil. Also fließt die Liebe daran vorbei und nichts ändert sich langfristig.

Es braucht also auch die Absicht, sich um sich selber zu kümmern, vor allem um die bedürftigen Teile in uns. Wir können das nicht an den Partner „auslagern“ und uns an den kindlichen Glauben klammern, dein Partner könne deine Bedürfnisse selbständig erfassen; er ist nicht der Therapeut und er ist nicht der Elternteil, der das damals nicht gegeben hat. Wir müssen alle lernen uns selbst zu geben, was uns sonst niemand geben kann. Aber der Partner kann sehr wohl diesen Prozess unterstützen, zumindest in einer bewussten Beziehung.

Sich selbst so anzuerkennen, wie man ist, den anderen so anzuerkennen, wie er ist, und dabei beweglich, flexibel und bereit zur Veränderung zu bleiben – all das ist für eine wirklich funktionierende Partnerschaft notwendig. Ein ausreichendes Gespür dafür zu haben, wer man ist, was die eigenen Bedürfnisse wirklich sind, sodass niemand in dir verdrängt oder weggesperrt wird oder sich bedroht fühlt – auch das ist notwendig. Die gesunden Manageranteile in uns sind in der Lage zu verhandeln, Kompromisse zu schließen, sich auf gute Lösungen zu einigen und wenn diese Anteile halbwegs kompatibel sind zwischen den Partnern, kann das sehr gut funktionieren. Wenn nur die bedürftigen Kindanteile mit ihren Wächtern in der Beziehung ausagieren, dann steht die Beziehung auf Treibsand und wird nie ein gesundes Fundament erreichen.

Viele Menschen haben Angst davor, ihre (gewohnte) Identität zu verlieren, wenn sie sich mit ihren Wunden und Traumen beschäftigen.
Es zeigt, wie zerbrechlich das Gefühl der Identität in der modernen, westlichen Welt ist. Aber Liebe bringt nun einmal Risiko, Opfer, Wandel, das Aufgeben von festgefahrenen Gewohnheiten und Ansichten und dem Recht-Haben-Müssen. Eine bewusste Beziehung verlangt ständige Kommunikation – wohl eine der größten Herausforderungen. Es wird viel geredet und geredet, aber konstruktiv miteinander zu kommunizieren muss gelernt sein, denn niemand von uns hat das von zu Hause oder in der Schule mitbekommen.

Und dann sind da natürlich noch die Medien: Kino, Romane, Fernsehen, Magazine, Soziale Medien – all die tief verinnerlichten Bilder oberflächlicher Beziehungen, idealer Beziehungen, Romanzen. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege dir, welche dieser (geheimen) Ideale da noch in dir schlummern. Um eine funktionierende Beziehung zu führen, muss der Teil in dir gefunden werden, der dieses Ideal verinnerlicht hat und das ist meistens der innere Teenager. Und dieser Teenager kämpft hart um seine/ihre Träume, Wünsche und die romantischen Vorstellungen vom Leben und der Liebe. Er macht dir das Leben zur Hölle, wenn er das Gefühl hat, der Traum geht jetzt nicht in Erfüllung. Dem Teenager ist nicht bewusst, dass er/sie vielleicht in einem fünfzigjährigen Körper lebt und diese Träume nicht mehr passend sind. Dann beginnt of der Zyklus des Partnerwechsels – denn die Hoffnung auf das Ideal lassen den Teeny nicht los, im Gegenteil, er verschmilzt mehr und mehr damit.

Die inneren Teenager haben inzwischen entdeckt, dass es noch eine Steigerung für ihre Vision des Idealpartners gibt, es kam noch ein neuer „Traum“ hinzu, nämlich dass du auf DIESE eine Person triffst, die deine perfekte andere Hälfte darstellt, die dich ganz und vollständig erfahren lässt, wer du bist, die alle deine Bedürfnisse erfüllt, die dein Leben für immer mit dir teilt – und das ist deine große Seelenliebe.

Die romantische Idee des „Seelenpartners“ oder der „Dualseele“ verkauft inzwischen viele Bücher und ist sehr populär, nicht nur in der esoterischen Szene. Aus der Sicht des höheren Bewusstseins ist es allerdings ein Konzept, das Menschen in Beziehungen immer und immer wieder blockiert. Ja es gibt Seelengefährten, Menschen, die sich über viele Leben hinweg gekannt haben, die zusammenkommen und sich gegenseitig helfen, ganz zu werden, zu wachsen. ABER es ist nicht immer so, wie man es sich vorstellt.

Es bedeutet nicht immer, dass man das ganze derzeitige Leben miteinander verbringt. Es bedeutet, dass man gemeinsam wachsen, lieben und Erfahrungen machen möchte. Manchmal kann eine tiefe seelische Verbindung auch bedeuten, dass man auf der Persönlichkeitsebene Schwierigkeiten, Zusammenstösse, Differenzen und Konflikte durchlebt, weil jedes Individuum Dinge zu erarbeiten hat. Die Seelenverbindung stellt dann die tiefe Basis dafür zur Verfügung, die oberflächlichen Themen aufzuarbeiten.

Eine gemeinsame spirituelle Basis zu haben, verändert eine Partnerschaft völlig. So viele Menschen fühlen sich heutzutage in dieser Hinsicht völlig verloren. Die intime Partnerschaft soll als Ersatz für das eigene spirituelle Leben dienen, soll das Leben mit Sinn erfüllen. Der Partner muss quasi den Platz Gottes einnehmen. Einem solchen Druck ist kaum eine Partnerschaft gewachsen.

Setz dich in meditativer Haltung hin, bring all deine unzähligen Anteile deiner selbst hervor, bring alles hervor, was du finden kannst, und halte es in Liebe in deinem Bewusstsein. Das heißt, auch die Anteile, die verletzt, wütend, abwehrend, ängstlich sind. Halte sie einfach mit deiner Liebe. Je mehr du dies für dich selbst erfährst, desto fähiger wirst du sein, dies bei deinem Partner zu tun. Je mehr du dies mit einem Partner tust, desto fähiger wirst du sein, es für dich selbst zu tun. Geduld ist auch eine nötige Eigenschaft für langfristige bewusste Beziehungen, und es ist keine Eigenschaft, die von unserer modernen Welt unterstützt wird. Alles soll möglichst schnell passieren, alles soll möglichst neu, aufregend und stimulierend sein. Bedürfnisse sollen sofort erfüllt werden. Geduld zu entwickeln ist eine absolute Vorbedingung für eine funktionierende bewusste Beziehung.

Der erste Schritt ist immer, bei dir selbst zu beginnen, dich selber lieben lernen, mit allem, was du jetzt bist – the good and the bad. So fängst du an und dieser Prozess wird bis zum Ende deines Lebens andauern, denn nur ein Herz, das sich selber akzeptieren und lieben gelernt hat, kann das weitergeben, kann wirklich den anderen lieben, so wie er ist.

Öffne dich für das Unerwartete. Was auch immer deine Angst in Bezug auf Beziehungen sein mag, schau ihr direkt ins Gesicht. All die alten, negativen, hinderlichen Muster, lade sie ein hervorzukommen, sie sind alle willkommen, in deinem HerzensLichterschein zu tanzen, dann machen sie vielleicht Platz für das Unerwartete. Vielleicht bedeutet es die Liebe mit einem anderen Menschen teilen, der ebenfalls Liebe teilen möchte.

Von Herz zu Herz ?
Renate

 

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10 Eigenschaften einer bewussten Partnerschaft

10 Eigenschaften einer bewussten Partnerschaft

Partnerschaft und Beziehung sind anscheinend nicht von den Top Charts unserer  Lieblingsbeschäftigungen zu vertreiben. Wir verbringen mehr Zeit und Energie damit, als mit fast allen anderen Dingen unseres Lebens. Aber wie steht es mit der „Bewussten Partnerschaft“?

Für mich bedeutet eine bewusste Beziehung jene Form von Partnerschaft, in der die größten seelischen und geistigen Entwicklungsmöglichkeiten für beide gegeben sind. Das heisst, beide Partner handeln so bewusst als möglich und kooperieren mit den elementaren Bedürfnissen unseres Unterbewusstseins, mit unserem Bedürfnis nach Sicherheit, nach Heilung und dem Wiederfinden unserer ursprünglichen Ganzheit.

Was ist nun der Unterschied zwischen „bewussten“ und „unbewussten“ Beziehungen? Die folgenden 10 Punkte inkludieren die entscheidenden theoretischen und praktischen Aspekte einer bewussten Lebenshaltung und Partnerschaft laut Harville Hendrix, Begründer der bekannten Imago Paartherapie.

1. Du erkennst, dass deine Liebesbeziehung einen tieferen Sinn und ein verborgenes Ziel hat – die Heilung deiner Kindheitswunden. Statt dich auf oberflächliche Wünsche und Bedürfnisse zu konzentrieren, mache dich mit deinen tiefer liegenden unerfüllten Bedürfnissen aus der Kindheit vertraut. Wenn du dir deine Partnerschaft etwas genauer anschaust, wird dein tägliches Miteinander eine andere Bedeutung gewinnen. Was vielleicht bis jetzt eher Ratlosigkeit erzeugte, erhält eine neue Interpretation. Gleichzeitig bekommst du das Gefühl, die Dinge etwas besser ansteuern zu können.

2. Dein Bild über deinen Partner wird um vieles realistischer werden. Seit Beginn deiner Beziehung lässt du das Bild deines Partners mit dem deiner Eltern verschmelzen. Später projizierst du auch noch deine eigenen negativen Eigenschaften auf deinen Partner, wodurch sein Bild noch stärker verfälscht wird. Wenn du anfängst an einer bewussten Partnerschaft zu arbeiten, so verabschiedest du dich Schritt für Schritt von dieser Illusion und hast den Mut, die Wirklichkeit so zu erkennen wie sie ist. Du siehst deinen Partner nun nicht mehr als übermenschlichen Retter an, sondern als ein ebenfalls verwundetes, menschliches Wesen, dass so wie du nach Heilung strebt.

3. Du übernimmst die Verantwortung dafür, deinem Partner deine Wünsche und Bedürfnisse klar mitzuteilen. In einer unbewussten Partnerschaft klammerst du dich an den kindlichen Glauben, dein Partner könne deine Bedürfnisse selbständig erfassen. In einer bewussten Partnerschaft akzeptierst du den Umstand, dass es unerlässlich ist, eine gute und klare Kommunikation zu pflegen, um einander wirklich verstehen zu können.

4. Die Interaktionen mit deinem Partner sind reflektiert und absichtsvoll. In der unbewussten Partnerschaft handelst du meist spontan und ohne lang nachzudenken. Das passiert, wenn unser Altes Gehirn mit impulsiven Reaktionen unser Verhalten steuert. In einer bewussten Partnerschaft lernst und trainierst du, konstruktiver zu handeln.

5. Du achtest und schätzt die Wünsche und Bedürfnisse deines Partners ebenso wie deine eigenen. In der unbewussten Partnerschaft gehst du von der unausgesprochenen Annahme aus, dein Partner müsse auf fast magische Art und Weise deine Bedürfnisse erraten können. In einer bewussten Partnerschaft gibst du diese narzisstische Sichtweise auf und zeigst stattdessen mehr und mehr Bereitschaft, die wahren Bedürfnisse deines Partners zu erfüllen.

6. Du umarmst auch die Schattenseiten deiner Persönlichkeit. In einer bewussten Partnerschaft kannst du offen eingestehen, dass du Schwächen und Schattenseiten hast wie jeder andere Mensch auch. Wenn du selbst die Verantwortung für deine Schattenseiten übernimmst, so verringert sich deine Tendenz, diese abgespaltenen Persönlichkeitsanteile auf deinen Partner zu projizieren, wodurch in deiner Partnerschaft die Feindseligkeiten deutlich abnehmen werden.

7. Du lernst einen neuen Weg, wie deine elementare Sehnsucht und deine Kindheitsbedürfnisse Erfüllung finden können. Während eines Machtkampfes versuchst du, deinen Partner durch gutes Zureden, durch Moralpredigten oder durch Beschimpfung dazu zu bewegen, deine Kindheitssehnsucht zu erfüllen. Gelingt es dir, diese Situation zu überwinden, wirst du herausfinden, dass dein Partner dir tatsächlich das schenken kann, was du so sehr brauchst – doch erst, wenn du deine kontraproduktive Taktik aufgibst.

8. Du beginnst, in dir selbst die Stärken und Fähigkeiten zu suchen, die du bisher in deiner Persönlichkeit vermisst hast. ein Grund warum du ausgerechnet von diesem Partner angezogen wurdest, war doch, das er Stärken und Fähigkeiten hatte, die dir abzugehen schienen. So lebtest du in der Illusion, nur im Zusammensein mit diesem Partner könntest du deine Ganzheit wiederfinden. In einer bewussten Partnerschaft lernst du, dass du dich nur dann wieder ganz fühlen wirst, wenn du die verborgenen („verlorenen“) Eigenschaften in dir selbst wieder entdeckst und lebendig werden lässt.

9. Du kannst wieder bewusst wahrnehmen, dass du deine Liebe fliessen lassen möchtest, deine Ganzheit wiederfinden und in Einheit mit dem Universum leben möchtest. Als ein Teil deiner Gott gegebenen Natur hast du die Fähigkeit erhalten, wirklich lieben zu können und dich im Einklang mit deiner Umgebung zu fühlen. Im Verlaufe deiner Sozialisation und durch unzureichendes Verhalten deiner Eltern hast du diese elementaren Fähigkeiten zumeist verloren. In einer bewussten Partnerschaft kannst du dein ursprüngliches Wesen wiederentdecken.

10. Du stellst dich darauf ein, dass es Mühe bedeutet, an einer dauerhaften Liebesbeziehung zu arbeiten. In einer unbewussten Partnerschaft wird oft angenommen, es käme nur darauf an, den richtigen Partner auszuwählen und der Rest ergäbe sich von selbst. In einer bewussten Partnerschaft erkennst du mehr und mehr, dass es nicht darum geht, den richtigen Partner zu finden, sondern der richtige Partner zu werden. Während du deine Liebesbeziehung etwas nüchterner und realistischer wahrnimmst, erkennst du, dass eine gute Partnerschaft echte Bereitschaft und Disziplin erfordert und den Mut zu wachsen und sich zu verändern. Eine glückliche Liebesbeziehung ist die Frucht harter Arbeit.

Von Herz zu Herz ?
Renate

Om Mani Padme Hum ?

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© 04/2017 Renate Hechenberger. All Rights Reserved. Bitte Beiträge NICHT kopieren. Du kannst gerne einen Blogbeitrag von mir Rebloggen oder ein Zitat aus einem meiner Blogbeiträge mit meinem Namen und einem Link zum jeweiligen Artikel auf meinem Blog einbinden. Danke.

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Literatur:
So viel Liebe wie du brauchst von Harville Hendrix

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Den Zug von seiner Last befreien

Den Zug von seiner Last befreien

Kryon durch Lee Carroll in Sydney, Australien am 13.10.2016
Englische Originalaufzeichnung unter www.kryon.com
Private Übersetzung ab Audio – Aufnahme von Susanne Finsterle.Seid gegrüsst ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst.
Und wieder tritt mein Partner beiseite, sodass die reine Energie von der anderen Seite des Schleiers durchkommen kann. Doch es ist nicht das, was ihr erwartet. Ihr erwartet Botschaften in eurer Sprache, die ihr dann versteht oder auch nicht, sie später analysiert oder gar aufschreibt. Doch was wirklich durchkommt, ist phänomenal. Eure Erlaubnis für diesen Prozess hier ermöglicht das Einfliessen einer grossen Menge von dem, was ihr für Energie haltet. ‚Energie‘ ist ein sehr verfängliches Wort, denn es kann für so viele Leute sehr Unterschiedliches bedeuten. Dabei ist es nicht wirklich Energie – es ist vielmehr Wahrheit, Liebe, Mitgefühl, Dankbarkeit…so vieles. Es ist das kostbare Zusammenkommen der Familie, das „durch den Schleier kommen“, was jetzt gerade stattfindet. Und der Mensch wird gebeten, das zu sehen, was er kann, und zu erkennen und zu fühlen, was auch immer für ihn von Bedeutung ist.Die alte Seele ist einzigartig, mit einem einzigartigen Weg, einer einzigartigen Zukunft und Vergangenheit. In der Galaxie gibt es keine andere Seelengruppe, die so ist wie ihr. Jeder einzelne von euch ist also auf einem anderen Weg und hat andere Dinge zu lernen. Weder ich noch ein anderer Channel kann euch in eurer Sprache Worte durchgeben, welche zu jedem von euch passen. Stattdessen kommt Liebe und Mitgefühl durch die Sprache hereingeströmt und sie umgibt euch, leitet euch, liebt euch und hält eure Hände, einzigartig für jeden von euch. Und sie flüstert: In diesem Wind der Veränderung kenne ich deinen Namen. Ich weiss, wer du bist, warum du bist und womit du hierhergekommen bist. Ich kenne die Schwierigkeiten und Dramen, aber die Freuden. Es ist einzigartig für je des Individuum, inklusive meinen Partner. Jeder von euch ist einzigartig, anders, speziell. Es gibt keinen Menschen auf diesem Planeten, der dies nicht bekommt, doch die alten Seelen werden es zuerst aufnehmen.Ihr habt so viele Leben in spirituelle Arbeit investiert und seid so oft aufgewacht. Und so beginnt diese besondere Sprache zu euch zu sprechen und ihr beginnt zu verstehen, dass es eine reale Kommunikation mit euch ist. Es wird noch klarer werden, besser verinnerlicht, sodass ihr euch auch ohne Channeler darauf verlassen könnt. Ihr erfasst es selbst, beim Meditieren oder auch ohne Meditation, und beginnt es auf einem esoterischen Level immer besser zu hören und zu verstehen. Es wird eure Leben in Zukunft anleiten. Und wenn sich die Menschen entwickeln und zu ihren eigenen Intuitiven werden, brauchen sie kein Medium mehr, das ihnen Informationen übersetzt. So wird Channeln schlussendlich Vergangenheit sein. Dahin wird es kommen. Und die alten Seelen werden so wie früher als Beispiel da sein und die Wege aufzeigen – doch mit dem Unterschied, dass sie nun in der neuen Energie als Lehrer angesehen werden. Sie werden als balancierte Menschen und Meister verehrt – nicht als aufgestiegene Meister, sondern als lebende Meister, als ein Mensch im Gleichgewicht, mit dem man gerne zusammen ist, der Antworten hat und Frieden ausstrahlt.

Drei Channelings
Ihr Lieben, die beiden vorhergehenden Channelings und dieses letzte hier haben eine Beziehung zueinander. Wenn ich euch gesagt hätte, dass eine Trilogie von Informationen käme, wäre das nicht richtig gewesen, denn jedes Channeling steht für sich selbst. Trotzdem werden alle drei zusammen die Information jedes einzelnen vervollständigen. Und das ist die freie Wahl: Ihr könnt alle drei anhören oder nur eines. Ihr müsst nicht alle drei hören, doch ihr müsst verstehen, dass wenn ihr dies tut, das ganze Bild klarer sein wird. Dies ist also das dritte von drei Channelings. Für diejenigen, welche die ersten zwei nicht gehört haben: Es geht darin stets um die gegenwärtige Energie, um Dunkelheit und Licht, um Dualität und Akasha. Im ersten Channeling erzählte ich euch über eure Wahrheit. Die Dualität wird immer gegensätzlicher. Wenn ihr einen Fotoapparat nehmt und den Kontrast höher einstellt, wird das Dunkle immer dunkler und das Licht immer heller. Schwarz wird schwärzer, weiss wird weisser. Das geschieht nun auch mit der Dualität, und für viele wird das mühevoll werden. Für jene Lichtarbeiter, alte Seelen oder gar berufstätige Seher, Channeler und Heiler, welche nicht verstehen, was auf dem Planeten vor sich geht, wird es frustrierend sein. Wir haben euch das bereits gesagt. Auch hier im Raum sind Leute, die frustriert sind, die feststecken, die nicht begreifen, was vor sich geht, die es lange versucht haben und nichts geschehen ist. Ich werde noch darauf eingehen.Die Dualität wird kontrastreicher, Negatives wird negativer, Positives wird positiver. Doch die menschliche Natur sieht das Negative zuerst! Und deshalb entsteht Angst, die sich später in noch grössere Angst und noch mehr Sorgen entwickelt. Es ist ein Kessel, der auf sich selbst sitzt und ständig mehr von sich selbst entwickelt. So läuft es, und darum wird es nicht besser. Obwohl das Licht stärker wird, geht ihr nicht dahin, ihr seht es nicht, weil es nicht offensichtlich ist. Und so seid ihr frustriert. Ich werde euch gleich sagen, warum das so ist. Im ersten Channeling fragten wir euch deshalb: Wo ist eure Wahrhe it? Wer seid ihr, wenn ihr nicht am Meditieren seid? Geht ihr von hier weg und seid jemand anderer? Ist eure Spiritualität etwas, das nur aus Informationen besteht, oder wofür ihr euch schön ankleidet? Ist sie in einer Box? Oder ist sie jeder wache Moment eures Lebens? Die Dualität wird stärker hervorkommen. Man könnte sagen: Es ist ein Kampf in eurer Seele, in eurer Schwingung für Dunkelheit und Licht. In welcher werdet ihr sein? Werdet ihr balanciert sein oder nicht und für den Rest eures Lebens in Sorge und Angst sein?

Im zweiten Channeling begannen wir herauszufinden, warum das so geschieht. Ihr seid mitten im Wandel und wir sagten euch: Ihr seid eine alte Seele und alte Seelen sind durch so vieles gegangen, bei dem sie gegen das Negative kämpfen mussten. Und jedes Mal, wenn sie ihr Licht zeigten, wurden sie vernichtet, in die Ecke geschoben oder verbannt. Leben für Leben seid ihr aufgewacht und habt gesagt: „Da bin ich wieder, und vielleicht ist es besser, wenn ich dieses Mal mein Licht nicht scheinen lasse.“ Doch ihr konntet nicht anders – so ist nun mal die Wahrheit, so ist das Bewusstsein. Wenn alle in der Dunkelheit sind und ihr eine Lösung habt, dann wollt ihr sie ihnen mitteilen. Doch dann schauen sie euch an und sagen: „Wer bist du, du Magier?“ Und sie erschaffen aus eurem Licht ihre Dunkelheit, durch ihr eigenes Missverstehen und ihre eigene Angst. Es spielte also keine Rolle, wie spirituell ihr wart, ihr wurdet immer geächtet… und manchmal aufgrund eurer Magie auch getötet.

Und wir beschrieben euch, dass ihr mit tausend vergangenen Leben in dieses Leben hereinkamt und wiederum mit dieser Energie kämpfen musstet, gegen die ihr nie ankamt. Doch dann kommt plötzlich eine Veränderung, ein Wandel, und die Lasten wurden leichter. Aber wir sagten euch, dass eure Akasha immer noch die alte Angst mit sich trägt. Und das führt zu einem mangelnden Selbstwertgefühl und deshalb sitzen auch jetzt Lichtarbeiter und alte Seelen vor mir, die fast alle ihren Wert anzweifeln. Wir begannen euch zu erzählen, dass der Planet selbst nun eingeschaltet wurde, um euch dabei zu helfen. Denn es war bekannt, dass der Wandel stattfinden würde, die Alten haben es vorausgesagt und jetzt ist er da. Wir sagten euch, dass die Plejadier wussten, dass nach dieser Präzession der Tag- und Nachtgleiche sich die Knoten und Nullen öffnen würden und die Zeitkapseln ihr Bestes tun würden, um diese Energie eurer Akasha zu verändern. Der Planet selbst und das Kristallgitter beginnen sie regelrecht aufzusaugen… das ist ein gutes Bild: Sie saugen sie auf, um euch zu helfen, aus der Angst herauszukommen, aus diesem Umstand einer Dualität, die sich verändert und aus einer Akasha heraus, die auf euch drückt.

Hier seid ihr nun also, als alte Seelen inmitten des Shifts – und einige fürchten sich noch immer. Ihr seid euch nicht sicher, könnt vielleicht dem Licht nicht trauen, wisst nicht, was ihr als nächstes tun sollt und weder Channelings noch Bücher helfen euch da heraus. Ihr steckt immer noch fest mit den Dingen, die ihr verändern möchtet. Zum Beispiel euer Faktor der Freude – wäre es nicht schön, am Morgen freudvoll aufzuwachen, egal, was auch immer ist und geschieht? Denn ihr wisst, dass das Gleichgewicht der Dualität auf der positiven Seite ist. Gewiss, ihr werdet eure schlechten Tage haben, doch das Gleichgewicht wird sich immer wieder einstellen, sodass ihr wieder Mitgefühl habt, viel lachen und lächeln könnt und Gott in allen Menschen seht. Wo ist das in euch? Und einige von euch sagen: „Es ist nirgendwo bei mir. Das bin ich noch nicht.“ Und deshalb präsentiere ich euch nun das dritte Channeling.

Der Katalysator: Absicht
In den letzten 20 Jahren haben wir viel über die sogenannte ‚reine Absicht‘ gesprochen – etwas vom Kraftvollsten, was ein Mensch besitzt. Es ist sowohl esoterisch wie auch physikalisch und wir definierten es auf viele verschiedene Arten. Reine Absicht ist etwas anderes als einfach nur Absicht. Bei der einfachen Absicht sagt ihr: „Ich beabsichtige, in diesen See zu springen und nass zu werden. Ich werde darüber nachdenken. Ich habe die Absicht, ich habe die Absicht…“. Doch bei der reinen Absicht springt ihr in den See. Ihr wisst, dass die Gravitation mitwirkt und euch direkt dorthin bringt, wohin ihr wollt. Das ist reine Absicht.

Das andere Wort ist ‚Kognisieren‘ – an etwas so stark glauben, dass es zu eurem Eigenen und zu eurer Art zu leben wird. Absicht ist etwas so Machtvolles und deshalb das dritte Thema nach den zwei vorhergehenden. Kombiniert mit den anderen Informationen ergibt sich folgende Trilogie: Absicht ist der Katalysator für alles, was ihr haben möchtet. Nun, es gibt dafür noch einen anderen Namen: ‚Release‘ – Freigeben/Loslassen/Lösen. Ich werde euch nun ein Bild geben – von einem Zug.

Der Zug
Man kann es sich so leicht vorstellen: Ein Zug, der auf seinen Geleisen rollt. Der Zug steht für eure Seele oder eure Seelengruppe während all dieser Zeiten. Und er fährt stets mit der gleichen Lokomotive vorwärts in der Zeit. Der Motor dieser Lokomotive ist das, was ihr euer ‚Höheres Selbst‘ nennt… oder wir würden es die ‚Höhere Selbst – Gruppe‘ nennen. Und es ist immer das gleiche Höhere Selbst – euer bester Freund ist das Höhere Selbst, denn es war in jeder einzelnen Inkarnation bei euch und hat den Zug durch alle Zeiten hindurch gezogen. Der Zug hält nie an, auch nicht bei eurem Tod. Die Zeit läuft weiter, und bei eurer Rückkehr in ein weiteres Leben kommt ihr mit mehr Erfahrungen herein. Euer letztes Leben wird einfach an den Zug angehängt – stellt es euch wie ein neu angehängter Waggon vor. Und jeder dieser Waggons trägt eine Ladung. Nun, über Äonen hinweg hatte diese Ladung eine bestimmte Energie. Es ist eine dunkle Ladung, denn ihr führtet einen ständigen Kampf… und bei jedem neuen Leben wurden weitere Last-Waggons angehängt. Nun, euer Höheres Selbst, eure Lokomotive macht einen guten Job: Sie zieht alle Wagen, egal wie viele ihr habt. Doch die Schwingung des Zuges ist belastet von der Schwingung der angehängten Waggons. Leben für Leben habt ihr diese mit schwarzer Kohle beladen – und der Zug wird immer länger und schwerer.

Nun kommt ihr in dieses Leben, mit dem gleichen Zug. Doch dieses Mal geschehen mit dem Zug neue Dinge: Er beginnt seine Wahrnehmung von Schwarz und Weiss, Licht und Dunkelheit, hohe und niedrige Schwingung zu verändern (Botschaft des 1.Channelings). Und der Zug ist verwirrt, denn er hat so etwas bisher noch nie gesehen. Er weiss nicht einmal, was Balance bedeutet. Da rufen ihm die Geleise zu: „Lass mich dir helfen, lass mich dir helfen!“ Das ist Gaia. Die Energie um den Zug herum, das Feld, ruft ebenfalls: „Lass mich dir helfen!“ Doch alles, was ihr sehen könnt, sind Tausende von Waggons, gefüllt mit dunkler Energie. Und ihr sitzt da und sagt: „Ich weiss nicht, weiss nicht was tun. Ich komme nirgends hin, ich stecke fest. Alles ist so verwirrend. Lieber Spirit, hilf mir!“ (Botschaft des 2. Channelings).

Aufforderung: Die Waggons abhängen
Und jetzt sage ich euch: Ich möchte, dass ihr euch diese wunderschöne Lokomotive des Höheren Selbst anschaut, dann einen Schalter umstellt und alle Waggons abhängt. Alle! Ich möchte, dass ihr einen neuen Anfang macht, indem ihr selbst mit reiner Absicht loslässt und versteht, dass alle Hilfe, um die ihr gebeten habt, nun hereinfliessen kann. Doch wenn ihr das nicht mit dieser Absicht tut, wird es weiterhin schwierig sein. Ihr kommt nicht weiter, weil da zu viele Waggons sind. Wenn sich Dinge in eurem Leben nicht bewegen, dann weil zu viele Waggons mitfahren, beladen mit eurer Akasha, die immer wieder so dunkel und so schwer war. Aber jetzt ist sie das nicht mehr – ihr habt Rückenwind und es kommen Licht und Farben in eine schwarz – weisse Welt. Und ihr seid dabei, euch zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu positionieren – aber nicht mit all diesen angehängten Waggons! Ihr fragt nun vielleicht: „Wenn ich das tue, wohin gehen diese Wagen dann?“ Sie lösen sich auf. Ihr werdet nicht mehr in sie hineinrennen. Das ist keine vorübergehende Umschaltung, sondern das seid ihr, die all diesen äonenlange ‚Kram‘ entlässt, den ihr nicht mehr braucht. Das ist der Katalysator, die Nummer drei. Ich möchte, dass ihr dieses und die anderen beiden Channelings nochmals hört. Bringt sie zusammen, verbindet die Punkte – und seid befreit.

Seid befreit von dieser vergangenen Akasha und dieser dunkleren Welt. Alte Seelen, ihr habt einen Abschluss gemacht und es gibt keinen Grund mehr, all die Bücher mit zuschleppen, aus denen ihr gelernt habt. Werft sie weg! Die Sonne kommt hervor und die Lokomotive ist frisch und neu, ohne einen angehängten Wagen. Und diejenigen Wagen, die ihr von jetzt an erschafft, werden nicht mehr dunkel sein – weil jetzt alles anders ist. Klarer kann ich es nicht sagen. Es ist einfach eine weitere Metapher.

Ich bin Kryon, in Liebe zu Menschheit… zu jedem einzelnen von euch. Denn ich bin mit der Zentralquelle verbunden, die jeden Menschen liebt. Es spielt keine Rolle, wer ihr seid oder was ihr gemacht habt, welche Haltung oder welchen Glauben ihr habt. Diese Liebe garantier ich euch absolut, rein und zu 100% – egal, wer ihr seid. Der Schleier verbirgt so vieles vor euch… wenn ihr nur wüsstet, was dort ist. Die Hand ist sehr gross, die euch nehmen und an einen grossartigen Ort führen will. Und sie möchte die Angst auslöschen, sodass ihr am Morgen beim Aufstehen lächelt und sagt: „Danke Gott für einen weiteren schönen Tag.“
Das genügt nun für heute …

And so it is.

 

Om Mani Padme Hum ?

Om Mani Padme Hum ?

Foto credit: © Jacky Brown – Shutterstock/com
Foto credit Fun Frog: © Julien Tromeur – Shutterstock/com

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